„Raum im Osten“ und Afrikakorps: Deutschland träumt von der Weltherrschaft

„Raum im Osten“ und Afrikakorps: Deutschland träumt von der Weltherrschaft
Abgeschossener deutscher Panzer IV, rechts britischer Crusader (27. November 1941), By Australian armed forces [Public domain], via Wikimedia Commons

Politik und Gesellschaft 1941:

Mit dem Krieg gegen die UdSSR verbinden die Nationalsozialisten mehrere Ziele: Zum einen wollen sie ihren Machtbereich ausdehnen und für die deutsche Bevölkerung »Raum im Osten« schaffen, außerdem sollen die großen Rohstoff- und Energievorkommen in der Sowjetunion der deutschen Wirtschaft zugutekommen. International will die NS-Führung Großbritannien, das den ersten Eroberungsversuchen widerstanden hat, zu der Einsicht zwingen, dass es dem Deutschen Reich letztendlich unterliegen muss.

Mit dem Einsatz deutscher Truppen in der Cyrenaika ist das Deutsche Reich auch auf dem afrikanischen Kriegsschauplatz präsent: Im Februar wird unter dem Oberbefehl von Erwin Rommel das Deutsche Afrikakorps zur Unterstützung der italienischen Truppen in Nordafrika gebildet. Während die deutsche Führung im Siegestaumel von weiteren Eroberungen träumt, formieren sich ihre Gegner zu einer geschlossenen Front. Die USA, das mächtigste Wirtschaftsland der Welt, unterstützen Großbritannien und ab Juni auch die UdSSR mit Rüstungsgütern.