Kulturrevolution in China

Kulturrevolution in China
Offizielles Porträt Mao Zedongs am Tor des Himmlischen Friedens. By Zhang Zhenshi (1914–1992). Mao Zedong portrait attributed to Zhang Zhenshi and a committee of artists (see [1]). [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Politik und Gesellschaft 1966:

China, mit 772 Mio. Menschen das bevölkerungsreichste Land der Erde, erlebt 1966 die gewaltigste Umwälzung seit der kommunistischen Machtübernahme: Die Große Proletarische Kulturrevolution. Der britische Historiker John K. Fairbank bilanziert später die epochalen Ereignisse: »Die … Kulturrevolution war eines der seltsamsten Ereignisse der Geschichte. Für westliche Beobachter machte sie China nur noch mysteriöser … Dieses gigantische Durcheinander ist zu neu, um schon vollständig bekannt, geschweige denn verstehbar zu sein.« Mao Zedong, der seit sechs Monaten als todkrank gilt, gelingt es, junge Menschen hinter sich zu bringen und einen Großteil der »Revisionisten« in Partei, Regierung und Administration aus dem Weg zu räumen. Gleichzeitig erzwingt der charismatische Parteivorsitzende einen ganz auf sich zugeschnittenen Personenkult. Unerwartet entgleitet ihm jedoch die Gewalt über die zunächst willfährig eingeschätzten Handlanger der Säuberung: Der Terror der neu formierten »Roten Garden« führt zu blutigen Ausschreitungen im ganzen Land. Erst Mitte 1968 gelingt es der Pekinger Führung, die Garden mit Hilfe der Armee zu demobilisieren.

Offizielles Porträt Mao Zedongs am Tor des Himmlischen Friedens. By Zhang Zhenshi (1914–1992). Mao Zedong portrait attributed to Zhang Zhenshi and a committee of artists (see [1]). [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Offizielles Porträt Mao Zedongs am Tor des Himmlischen Friedens. By Zhang Zhenshi (1914–1992). Mao Zedong portrait attributed to Zhang Zhenshi and a committee of artists (see [1]). [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons