Einzelne Wassermoleküle können im Rasterelektronenmikroskop sichtbar gemacht werden

Wissenschaft und Technik 1997:

Eine physikalische Sensation gelingt dem deutschen Wissenschaftler Markus Morgenstern in Jülich. Obwohl reines Eis und reines Wasser elektrisch nicht leitfähig sind und sich damit normalerweise einer Betrachtung unter dem Rasterelektronenmikroskop (REM) entziehen, kann Morgenstern erstmals einzelne Wassermoleküle unter Hochvakuum bei -130 °C auf einer Platinoberfläche unter dem REM sichtbar machen, und zwar sowohl im flüssigen Wasser wie im Eis-Kristallverband. Einzelne Wassermoleküle können im Rasterelektronenmikroskop sichtbar gemacht werden