Verunglückte Werbekampagne

Urlaub und Freizeit 1997:

Überfälle jugendlicher Skinheads auf Campingreisende haben in den letzten Jahren Mecklenburg-Vorpommern in Verruf gebracht. Da das strukturschwache Bundesland auf die Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen ist, unternimmt die Regierung in Schwerin 1997 besondere Anstrengungen, um das Image des Landes aufzupolieren. Neben verstärkten Polizeistreifen und PR-Kampagnen wie dem »Tag des offenen Campingplatzes« soll Werbung in der überregionalen Presse für positive Aufmerksamkeit sorgen. Doch die Anzeigen mit einer dunkelhäutigen Studentin aus Greifswald und dem provokativen Motto »Blond, Blauäugig, Blöd« rufen massive Proteste hervor.