Erderwärmung und ansteigende Meeresspiegel als Ausmaß der Klimaveränderung

Erderwärmung und ansteigende Meeresspiegel als Ausmaß der Klimaveränderung
Kohlekraftwerk Scholven. By Sebastian Schlüter - Basan1980, post-processed by א (rotated 2.6° counter-clockwise, contrast, colours) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Politik und Gesellschaft 2007:

»Klimakatastrophe« lautet das Wort des Jahres, und dieses Thema beherrscht auch die öffentliche Diskussion. So erstaunt es nicht, dass der frühere US-Vizepräsident Al Gore und der Weltklimarat für ihre Warnungen vor dem Klimawandel und seinen Folgen mit dem Friedensnobelpreis gewürdigt werden. Nachdem der Klimarat im Februar seinen Sachstandsbericht über die zu erwartenden Veränderungen veröffentlicht hat, widmen sich die Medien wochenlang Fragen wie: Nutzen Energiesparlampen? Lohnt sich für mein Auto die Umstellung auf Biosprit? Wie spare ich bei der Heizung? Angesichts explodierender Ölpreise und klimaschädigender Emissionen von Kohlekraftwerken drängt die Kernkraft wieder in den Fokus des Interesses auch der deutschen Politik – und sei es als Energie für eine Übergangszeit bis zum Ausbau regenerativer Energieträger. Allerdings leidet ihr Image unter den Störfällen in den Kernkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel, die der Betreiber Vattenfall zudem höchst ungeschickt kommuniziert.

Zwar variieren die Vorhersagen über das zu befürchtende Ausmaß der Klimaveränderungen, doch eines ist klar: Es wird wärmer werden auf der Erde, der Meeresspiegel wird ansteigen. Und wieder wird es die Menschen in den ohnehin von Naturkatastrophen gebeutelten Ländern wie Bangladesch und die Malediven besonders hart treffen. Doch auch die Deutschen werden die Folgen des Klimawandels zu spüren bekommen. Einen Vorgeschmack auf Naturunbilden, die in Zukunft häufiger auftreten werden, gibt im Januar der Orkan »Kyrill«.