14. Februar 1929: Brutaler Mafia-Mord am Valentinstag

14. Februar 1929: Brutaler Mafia-Mord am Valentinstag
Al Capone um 1935, By Wide World Photos, Chicago Bureau (Federal Bureau of Investigation) [Public domain or Public domain], via Wikimedia Commons

+++ VOR 90 JAHREN +++

In den 20er-Jahren ist Chicago ein Zentrum rivalisierender Mafiosi in den USA und Schauplatz mehrerer Bandenkriege.

Zu einem brutalen Mord unter verfeindeten Mafia-Banden kommt es am Valentinstag Sieben Mitglieder der Dion O’Banion-Gang, die sich auf Alkoholschmuggel spezialisiert hat, werden von fünf Männern, scheinbar drei Polizisten und zwei Zivilisten, in einer Garage gestellt und, als sie sich mit erhobenen Händen aufgestellt haben, mit Maschinenpistolen erschossen. Tatsächlich sind die Mörder Mitglieder einer anderen Mafia-Gruppe. Die drei falschen Polizisten führen nach dem Mord die beiden Zivilisten ab, damit Anwohner, die Schüsse gehört haben, keinen Verdacht schöpfen.

Allein 1926 und 1927 sollen in Chicago 500 Menschen bei Bandenkämpfen ums Leben gekommen sein. Al Capone, als gebürtiger Neapolitaner bei den sizilianischen Mafiosi anfangs ein Außenseiter, gilt als Sieger in dem Bandenkrieg, seitdem er Nachfolger des flüchtigen Bandenführers John Torrio geworden ist und seine Konkurrenten ausschalten konnte.

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Zeitungen zum 14.02.1929