15. Januar 1919: Spartakusaufstand scheitert

15. Januar 1919: Spartakusaufstand scheitert
Barrikade während des Spartakusaufstandes - Verlag J. J. Weber in Leipzig [Public domain], via Wikimedia Commons

+++ VOR 100 JAHREN +++

Der radikalen Linken im Deutschen Reich gelingt es nicht, eine Rätedemokratie durchzusetzen und Wahlen zu verhindern.

Die Spartakisten-Führer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg werden ermordet. Liebknecht, Luxemburg und Franz Mehring gründeten 1916 die antimilitaristische Gruppe Internationale und brachen mit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD). Ab 1918 gab sich die kommunistische Gruppe den Namen Spartakusbund. Am 1. Januar 1919 gründeten führende Spartakisten die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD). Ziel ist der Aufbau einer direkten Rätedemokratie und die Verhinderung der Wahlen zur Nationalversammlung.

Am 5. Januar beschlossen der radikale Flügel der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD) und die KPD den Sturz der Regierung Friedrich Ebert/Philipp Scheidemann und besetzten u.a. Verlagshäuser. Regierungstruppen schlugen den Aufstand, der auch auf andere Städte übergriff, am 12. Januar nieder.

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Zeitungen zum 15.01.1919