29. Dezember 1939: Glöckner von Notre Dame

29. Dezember 1939: Glöckner von Notre Dame
Quasimodo, Gemälde von Antoine Wiertz, 19. Jahrhundert. - Antoine Wiertz [Public domain]

+++ VOR 81 JAHREN +++

Atmosphärische Bilder und Charles Laughton in der Titelrolle machen den Film zu einem Meisterwerk.

In William Dieterles Verfilmung des Romans von Victor Hugo »Der Glöckner von Notre Dame« brilliert der britische Schauspieler Charles Laughton als missgestalteter Glöckner Quasimodo, der trotz aller Hässlichkeit viel menschliche Wärme ausstrahlt.

Die expressiven Bilder erinnern an die Kammerspiel-Atmosphäre in deutschen Stummfilmen. Mit seinem Hauptdarsteller und dem stimmig eingefangenen Zeitkolorit überragt der Streifen sowohl die frühere Fassung von Wallace Worsley (1923) als auch die nachfolgende Verfilmung von Jean Delannoy.

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Zeitungen zum 29.12.1939

Quasimodo ist seinem Herrn, dem Erzdiakon Frollo (Cedric Hardwicke) von Notre Dame treu ergeben. Frollo schickt aber aus Hexenwahn und enttäuschter Zuneigung das Zigeunermädchen Esmeralda (Maureen O’Hara), eine schöne und verführerische Tänzerin, auf den Scheiterhaufen. Esmeralda flieht vor ihren Häschern und findet in dem ebenfalls Ausgestoßenen Quasimodo einen treuen Freund, der eine tiefe Zuneigung zu ihr entwickelt. Als Esmeralda stirbt, rächt der bucklige Glöckner das Mädchen und tötet Frollo.