30. April 1945: Hitler entzieht sich durch Selbstmord

30. April 1945: Hitler entzieht sich durch Selbstmord
Schlagzeile in der US-Army-Zeitung Stars and Stripes nach Hitlers Tod (2. Mai 1945) - Bundesarchiv, Bild 183-S62600 / CC-BY-SA [Public domain]

+++ EREIGNISSE VOR 75 JAHREN +++

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Zeitungen zum 30.04.1945
Am 30. April begeht »der Führer« und Reichskanzler Adolf Hitler in seinem hermetisch abgeriegelten Bunker unter der Reichskanzlei Selbstmord.

Die Rote Armee war bereits in unmittelbarer Nähe, kurz zuvor hatten nur 800 m entfernt zwei sowjetische Feldwebel auf der Ruine des Reichstagsgebäudes die Rote Fahne gehisst.

Angesichts des militärischen Zusammenbruchs hatte sich Hitler im Januar 1945 zum »Endkampf« in den Bunker zurückgezogen. Er war entschlossen, das deutsche Volk, das sich seiner als »unwürdig« erwiesen hatte, in seinen eigenen Untergang mitzureißen.

Bis zuletzt hatte sich Hitler an die Hoffnung geklammert, dass es noch gelingen würde, das eingeschlossene Berlin zu retten und eine militärische Wende herbeizuführen.

Ungeachtet der tatsächlichen Lage operierte Hitler auf seinen Generalstabskarten weiter mit »Geisterarmeen« und erließ immer neue Durchhaltebefehle. Längst hatte er in seinem Bunker den Überblick verloren.

Als ihm in der Nacht zum 30. April das Oberkommando der Wehrmacht das endgültige Scheitern aller Entlastungsangriffe gemeldet hatte, zog er sich gegen 15 Uhr mit seiner Geliebten Eva Braun, die er tags zuvor geheiratet hatte, zurück. Eva Braun tötet sich mit Gift, Hitler erschießt sich. Die Leichen werden im Garten der Reichskanzlei verbrannt.