31. August 1949: »Der dritte Mann«

31. August 1949: »Der dritte Mann«
Orson Welles (März 1937). Carl Van Vechten [Public domain], via Wikimedia Commons

+++ VOR 70 JAHREN +++

Einer der größten Erfolge der gesamten Filmgeschichte wird »Der dritte Mann« mit Orson Welles.

Mit dem Grand Prix der Filmfestspiele wird »Der dritte Mann« unter der Regie von Carol Reed ausgezeichnet. Reed dreht den Film an Originalschauplätzen im besetzten und geteilten Wien. Das berühmte Zitherspiel „Harry Lime« von Anton Karas verstärkt perfekt die düstere Bilderwelt, Orson Welles verkörpert das Böse schlechthin überzeugend. »Der dritte Mann« wird weltweit zum Kassenschlager und Klassiker des Genres.

Die Handlung spielt im Wien der Nachkriegszeit, das durch die Besatzungsmächte in vier Zonen geteilt ist. Der US-Schriftsteller Holly Martins (Joseph Cotten) stellt Nachforschungen über seinen angeblich verstorbenen Freund Harry Lime (Orson Welles) an, der nach Ansicht der Polizei in dunkle Geschäfte verwickelt war.

Martins muss feststellen, dass Lime tatsächlich Penicillin verschob. Er täuschte seinen Tod vor, um sich der Polizei zu entziehen. Martins hilft bei der Suche nach Lime, der bei einer Jagd durch die Kanalisation getötet wird. Das Drehbuch zum Film »Der dritte Mann« verfasste Graham Greene.

Drehorte:
Gedreht wurde unter anderem auf dem Wiener Zentralfriedhof, in der Wiener Kanalisation und an diversen Orten im 1. Bezirk, der Inneren Stadt. Hier befinden sich auf dem Josefsplatz das Palais Pallavicini (Limes Wohnhaus), der historische Platz Am Hof und der Hohe Markt. Weitere Schauplätze sind die Judengasse, die Mölker Bastei, die Kirchen Maria am Gestade und St. Ruprecht sowie die Reichsbrücke über die Donau.

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Zeitungen zum 31.08.1949