4. April 1968: Mit ihm starb einer der größten Amerikaner

+++ VOR 50 JAHREN +++

„Ich habe einen Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben werden, in der man sie nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern nach ihrem Charakter beurteilt.“
Jeder kennt die „I have a dream“-Rede des US-amerikanischen Pastors und Bürgerrechtlers Martin Luther King Jr. Am 4. April 1968 wurde er in Memphis, Tennessee erschossen.
Als Sprecher des afroamerikanischen „Civil Rights Movement“ setzte sich King in den 1950-er- und 1960-er-Jahren für die Belange der schwarzen Bevölkerung ein, vor allem, um die damals immer noch geltende Rassentrennung in den Südstaaten der USA abzuschaffen.
Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass sich immer mehr Menschen der Bewegung anschlossen, mit zivilem Ungehorsam und Protestaktionen auf ihre Anliegen aufmerksam machten, bis schließlich die Rassentrennung aufgehhoben und in allen US-Staaten das Wahlrecht für schwarze Amerikaner eingeführt wurde.
1964 erhielt Martin Luther King jr. für sein Engagement den Friedensnobelpreis.
Auch wenn seine wichtigsten Ziele erreicht wurden, gibt es in den USA und andernorts immer noch Rassismus und Ungerechtigkeit. Dagegen die Stimme zu erheben, wirkt. Martin Luther King jr. hat es bewiesen.

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Zeitungen zum 04.04.1968