9. April 1940: Norwegen niedergekämpft

9. April 1940: Norwegen niedergekämpft
Deutsche Infanterie greift im April 1940 ein brennendes norwegisches Dorf an. - Bundesarchiv, Bild 183-H26353 / Borchert, Erich (Eric) / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 DE]

+++ EREIGNISSE VOR 80 JAHREN +++

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Zeitungen zum 09.04.1940
Rohstoffe und strategische Bedeutung machen Norwegen zum Ziel der deutschen Aggression.

Ohne vorherige Kriegserklärung landen deutsche Truppen gleichzeitig an sechs Stellen der 1500 km langen Küste Westnorwegens. Luftlandetruppen sichern die Flugplätze von Stavanger und Fornebu. Nach zweimonatigen Kampfhandlungen hat das Deutsche Reich seine Vormachtstellung in Europa auf Skandinavien ausgedehnt.

Strategisches Ziel Adolf Hitlers bei dem Überfall auf das neutrale Land ist die Erlangung von Marinestützpunkten sowie die Kontrolle über Seerouten für kriegswichtige Erzlieferungen. Zur Verstärkung der norwegischen Streitkräfte landen am 14. April britische und französische Truppen bei Narvik. Am 10. Juni kapituliert das norwegische Heer, nachdem die britische Regierung am 3. Juni beschlossen hat, das Norwegen-Unternehmen abzubrechen.

In diesem, nach der Eroberung Polens (+1.9.1939) zweiten von der deutschen Wehrmacht geführten »Blitzkrieg« sind 1300 Tote und 2300 Vermisste zu beklagen.