Was geschah im April 1948

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1.4.1948, Donnerstag

Vor dem US-amerikanischen Militärgerichtshof in Nürnberg bekennt sich der frühere Gauleiter der Auslandsorganisation der NSDAP, Erich W. Bohle, als erster Angeklagter im sogenannten Wilhelmstraßenprozess für schuldig im Sinne der Anklage.

Die sowjetische Militärverwaltung in Deutschland beginnt mit verschärften Kontrollmaßnahmen und Behinderungen an den Verbindungen von und nach Berlin. Sie betreffen vor allem den Verkehr der westlichen Besatzungsmächte; diese richten deshalb eine “kleine Luftbrücke” ein.

In Palästina dauern die Unruhen an; seit dem Teilungsbeschluss der UNO am 29. November 1947 sind bei Straßenkämpfen 2307 Menschen ums Leben gekommen.

Das Saargebiet und Frankreich bilden eine Zollunion.

Zwischen Polen und der Tschechoslowakei wird die Verpachtung eines Teils des Stettiner Hafens an die Tschechoslowaken vereinbart.

2.4.1948, Freitag

Der Direktor des bizonalen Wirtschaftsamtes, Ludwig Erhard, kündigt im Hinblick auf eine kommende Währungsreform die verstärkte Produktion von Konsumgütern an.

In der US-amerikanischen Hauptstadt Washington verabschiedet der Kongress das Marshallplangesetz.

In Paris wird das Theaterstück “Die schmutzigen Hände” von Jean-Paul Sartre uraufgeführt.

Der US-amerikanische Schwimmer Joe Verdeur verbessert in Newhaven (USA) den von ihm gehaltenen Weltrekord über 200 m Brust auf 2:31,3 min.

Das Endspiel im Schweizer Fußballpokal zwischen dem FC La Chaux-de-Fonds und dem FC Grenchen endet auch nach zweifacher Verlängerung mit 2:2 Toren unentschieden. Das Wiederholungsspiel gewinnt FC La Chaux-de-Fonds 4:0.

3.4.1948, Samstag

Zum Präsidenten des neugeschaffenen Obergerichts der Bizone wird Oberlandesgerichtspräsident Herbert Ruscheweyh, zu seinem Vizepräsidenten Hans Lukaschek ernannt.

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet in Washington das Marshallplangesetz. Danach sollen rund fünf Milliarden US-Dollar als Wiederaufbauhilfe verschiedenen europäischen Staaten zur Verfügung gestellt werden.

4.4.1948, Sonntag

Das Autolangstreckenrennen von Targa Florio in Italien gewinnt der Italiener Clemente Biondetti auf Ferrari.

5.4.1948, Montag

Vor dem Flughafen von Berlin-Gatow kommt es zum Zusammenstoß zwischen einem britischen Passagier- und einem sowjetischen Jagdflugzeug, bei dem 13 Menschen ihr Leben verlieren.

Vor dem Sicherheitsrat der UNO legen die Vertreter der Vereinigten Staaten den Plan für eine zeitlich begrenzte Treuhänderschaft der Weltorganisation über Palästina vor.

6.4.1948, Dienstag

Das Präsidium des Deutschen Volksrates der Ostzone ersucht den Alliierten Kontrollrat Deutschlands um Genehmigung eines Volksbegehrens über die Einheit Deutschlands, das in der Zeit vom 23. Mai bis zum 13. Juni durchgeführt werden soll.

In Nairobi tagt erstmals das Zentralparlament von Britisch-Ostafrika.

Zwischen Finnland und der Sowjetunion wird ein Beistandspakt abgeschlossen der am 28. April vom finnischen Reichstag ratifiziert wird.

In der britischen Besatzungszone Deutschlands werden freie Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften erlaubt.

7.4.1948, Mittwoch

Der britische Militärgouverneur in Deutschland, General Sir Brian Robertson, bezeichnet die Wiederherstellung der deutschen Einheit als Ziel der Politik in der deutschen Bizone. Er gibt jedoch zu erkennen, dass man sich vorerst mit zwei Dritteln Deutschlands begnügen müsse.

Dänemark hat für die deutschen Flüchtlinge im Land seit 1945 insgesamt 500 Millionen Kronen aufbringen müssen.

Die UNO-Weltgesundheitsorganisation (WHO) nimmt im schweizerischen Genf ihre Arbeit auf.

8.4.1948, Donnerstag

Die personelle Zusammensetzung der Deutschen Wirtschaftskommission (DWK) der Ostzone wird von der sowjetischen Militärverwaltung Deutschlands bestätigt.

Aufgrund einer Direktive der US-amerikanischen und der britischen Besatzungsmacht soll in der deutschen Bizone ein neues Preisniveau erreicht werden, was eine Voraussetzung für die Durchführung einer Währungsreform ist. Im Import- und Exportgeschäft wird der Wechselkurs der Reichsmark gegenüber dem US-Dollar neu festgesetzt (1 RM = 0,30 US-Dollar).

In London wird die erste deutsche Buch-, Zeitschriften- und Zeitungsausstellung seit Kriegsende eröffnet, die Ausstellung dauert bis zum 14. April.

US-amerikanischen Wissenschaftlern gelingt die Herstellung von Mesonen, instabilen Atompartikeln.

9.4.1948, Freitag

Bayerns Ministerpräsident, Hans Ehard spricht sich für eine Vereinigung der drei Westzonen Deutschlands aus. Ein westdeutscher Staat werde sich auf die weitere politische Entwicklung in der Ostzone positiv auswirken.

In Berlin wird das britische Kultur- und Informationszentrum mit der Ausstellung “London, das Bild einer Weltstadt” eröffnet.

Wolfgang Staudtes Film “Die Mörder sind unter uns” aus dem Jahre 1946 wird als erster deutscher Nachkriegsfilm in London aufgeführt.

In Kolumbien kommt es zu schweren Unruhen, in deren Verlauf ein Putschversuch gegen Präsident Mariano Ospina Perez unternommen wird.

In dem palästinensischen Dorf Dir Yassein verüben Angehörige der jüdischen Untergrundorganisation Irgun Zwai Leumi ein Massaker an der arabischen Bevölkerung.

10.4.1948, Samstag

Die USA, Großbritannien und Frankreich unternehmen bei der UdSSR einen Vorstoß mit dem Ziel, durch Revision des Friedensvertrages mit Italien die Rückgabe der Hafenstadt Triest an Italien zu ermöglichen.

Ein US-Militärgericht in Nürnberg verurteilt 14 ehemalige SS-Führer, unter ihnen den General Heinrich Ohlendorf, wegen Kriegsverbrechen in der Sowjetunion zum Tode durch den Strang.

In der australischen Hafenstadt Adelaide sinken bei einem Sturm 13 Schiffe, darunter auch ein Zerstörer der australischen Marine.

11.4.1948, Sonntag

Die sowjetische Militärverwaltung Deutschlands fordert von den Westmächten, deren Servicestationen an der Autobahn Helmstedt-Berlin zu schließen.

Frankreichs Ministerpräsident, Robert Schuman, erklärt sich mit der Bildung einer westdeutschen Regierung einverstanden, verlangt jedoch, dass die deutschen Länder in einem künftigen Bundesstaat ein hohes Maß an Selbständigkeit erhalten.

An der belgischen Grenze entlarvt die deutsche Polizei einen internationalen Schmugglerring.

Im Londoner Wembley-Stadion schlägt die englische Fußballvertretung die Nationalmannschaft Schottlands mit 2:0 Toren.

12.4.1948, Montag

In Tel Aviv beschliest der Zionistische Generalrat die Bildung eines provisorischen Regierungsausschusses für den zukünftigen Staat Israel.

In Hartfield (England) erreicht ein düsengetriebenes Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 968,37 km/h und stellt damit einen Weltrekord auf.

In Frankfurt am Main wird der deutsche Fusballausschuss gegründet. Vertreter der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands nehmen nicht teil, die der französischen Zone nur als Beobachter. Erste Amtshandlung des Fusballausschusses ist die Planung einer Deutschen Fußballmeisterschaft.

Arabische Freischärler überfallen in der Nähe von Jerusalem eine jüdische Sanitätskolonne.

Aus Anlass des Jahrestages der Eingliederung der ehemaligen deutschen Ostgebiete erklärt Polens Minister für die wiedergewonnenen Gebiete, Wladislaw Gomulka, sein Land werde diese Gebiete niemals an Deutschland zurückgeben.

13.4.1948, Dienstag

Bei der interalliierten Reparationsagentur in Brüssel werden Schiffe der Handelsflotte Deutschlands (rund 700 000 BRT) zwischen Großbritannien, Frankreich, Norwegen, den Niederlanden, Griechenland und den Vereinigten Staaten aufgeteilt.

Die Sowjetunion lehnt die Revision des Friedensvertrages mit Italien, um eine Rückgabe Triests an Italien zu ermöglichen, ab.

In Rumänien wird die Verfassung des Landes nach sowjetischem Vorbild umgeändert.

In Chicago trennen sich Boxstaffeln der USA und Europas bei einem Wettkampf 4:4.

14.4.1948, Mittwoch

Im englischen Preston schlägt die Fußballvertretung Englands die Iren mit 4:0 Toren.

In Shannon (Irland) fordert der Absturz eines “Skyqueen”-Verkehrsflugzeugs 30 Todesopfer.

Das britische Unterhaus in London beschließt, für fünf Jahre die Todesstrafe auszusetzen.

In Stuttgart findet die Tagung des deutschen Bühnenvereins statt. Sie wählt den Schauspieler Gustaf Gründgens zu ihrem Vorsitzenden.

In einer Erklärung des Sowjetischen Nachrichtenbüros in der Ostzone (SNB) wird den Westalliierten vorgeworfen eine getrennte Währungsreform in den Westzonen Deutschlands durchführen zu wollen.

In Rumänien wird unter Führung von Ministerpräsident Petru Groza ein neues Kabinett gebildet. Elf der 21 neuen Minister gehören der kommunistischen Partei an.

15.4.1948, Donnerstag

In der tschechoslowakischen Hauptstadt Prag wird ein neuer Verfassungsentwurf für die Tschechoslowakei veröffentlicht.

16.4.1948, Freitag

In Paris wird das Abkommen über die Organisation für europäische wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC) unterzeichnet. Hauptaufgabe der OEEC ist die Durchführung der Wiederaufbaupläne im Rahmen des Marshallplans.

20 Menschen kommen bei einem Zugunglück in Winsford (Großbritannien) ums Leben, als ein Postzug auf einen haltenden Personenzug prallt.

17.4.1948, Samstag

Der Stellvertretende US-amerikanische Militärgouverneur in Deutschland, General Geoffrey Hays, gibt eine Stellungnahme zum Antrag des deutschen Volksrates der Ostzone auf Durchführung eines Volksentscheids ab, in der er erklärt eine derartige Maßnahme sei nicht erforderlich.

In der französischen Besatzungszone Deutschlands wird die Bildung eines übergeordneten Länderratssekretariats gestattet.

Die Unterzeichnerstaaten des Brüsseler Paktes bestimmen die britische Hauptstadt London zum Sitz ihrer Organisation. Am Tag zuvor hatten sie die Bildung eines gemeinsamen Generalstabes beschlossen.

Auf dem Kongress der französischen Volksunion (RPF) fordert deren Vorsitzender, General Charles de Gaulle, die Vereinigung Westeuropas. Deutschland soll die Möglichkeit geboten werden, in Form eines lockeren Staatenbundes der Föderation beizutreten.

Harrison Dillard stellt in Lawrence (USA) mit 13,6 sec einen Weltrekord über 110 m Hürden auf.

18.4.1948, Sonntag

In Wien gewinnt in einem Fußball-Länderspiel Österreich gegen die Schweiz mit 3:1 Toren.

In Italien finden Parlamentswahlen statt. Aus ihnen gehen die Christdemokraten mit 48,7% der abgegebenen Stimmen als Sieger hervor. Zweitstärkste politische Kraft werden die in der Volksfront vereinigten Kommunisten und Linkssozialisten unter Führung von Palmiro Togliatti und Pietro Nenni.

Das Zweizonenkontrollamt fordert die Direktoren der Verwaltung der deutschen Bizone in Frankfurt am Main auf, Experten an den ständigen Sitz der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC) nach Paris zu entsenden.

20.4.1948, Dienstag

Zwischen der britischen und sowjetischen Besatzungszone Deutschlands kommt der Schiffstransportverkehr zum Erliegen.

In der britischen Hauptstadt London werden die am 6. März unterbrochenen Besprechungen der Westmächte (USA, Großbritannien, Frankreich und die Benelux-Staaten) über Deutschland wiederaufgenommen.

Die Berliner Stadtverordnetenversammlung stimmt mehrheitlich einem Verfassungsentwurf zu, nach dessen Bestimmungen die Stadt denselben Status wie die übrigen deutschen Länder erhalten soll.

21.4.1948, Mittwoch

Der US-amerikanische Handelsminister Averell Harriman, wird zum Sonderbeauftragten der US-Regierung für den Marshallplan ernannt.

Der österreichische Nationalrat beschließt eine Amnestie für minderbelastete ehemalige Nationalsozialisten.

Die Fußballnationalmannschaft der Schweiz unterliegt in einem Fußball-Länderspiel in Budapest der Vertretung Ungarns mit 4:7 Toren.

22.4.1948, Donnerstag

Der alliierte Eisenbahnverkehr zwischen Berlin und den Westzonen kommt endgültig zum Erliegen.

Der Wirtschaftsrat der deutschen Bizone beschliest die Bildung eines Ausschusses, der sich mit der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Berlin und der Bizone befassen soll.

Die jüdische Verteidigungsliga Hagana erstürmt nach schweren Kämpfen die Hafenstadt Haifa im Norden Palästinas.

23.4.1948, Freitag

In der Ostzone wird die Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) gegründet.

In London beginnt die Konferenz der Staaten des Commonwealth of Nations, die bis zum 2. Mai dauert.

Die Tschechoslowakei schließt mit Bulgarien einen Freundschaftsvertrag für 20 Jahre ab.

24.4.1948, Samstag

Auf einer Pressekonferenz in Berlin erklärt der US-amerikanische Militärgouverneur in Deutschland, General Lucius D. Clay, die Vereinigten Staaten seien notfalls bereit, in den drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands die Durchführung einer separaten Währungsreform zu befürworten.

25.4.1948, Sonntag

In Hessen und Bayern beginnen Wahlen der Kommunalparlamente und Kreistage. In Hessen geht die SPD als Sieger aus der Abstimmung hervor, das amtliche Wahlergebnis in Bayern wird Anfang Juni veröffentlicht.

Die jüdische Untergrundorganisation Hagana besetzt nach schweren Kämpfen mit arabischen Verteidigern ein strategisch wichtiges Gebiet östlich von Jerusalem. Da das Gebiet laut UNO-Beschluss arabisch ist, räumen britische Truppen nach harten Kämpfen das Gebiet und erklären es zur Militärzone.

Die jüdische Untergrundorganisation Irgun Zwai Leumi greift das von der UNO den Arabern zugesprochene Jaffa an.

In Braunschweig stellt Walter Klinge mit der Zeit von 1:07,3 min den Weltrekord des US-amerikanischen Schwimmers Dick Hough über 100 m Brust/Delphin ein. Es ist die erste Weltrekordzeit eines deutschen Sportlers seit 1945.

Im Londoner Wembley-Stadion gewinnt Manchester United durch einen 4:2-Sieg über den FC Blackpool den englischen Fußballpokal.

26.4.1948, Montag

Auf einer Delegiertenkonferenz der Landesverbände der KPD der Westzonen wird beschlossen, den Namen der Partei in Sozialistische Volkspartei Deutschlands (SVP) zu ändern.

Die Sowjetunion wirft den USA und Großbritannien vor, den militärischen Flugverkehr in die sowjetische Zone Österreichs zu kommerziellen Zwecken zu missbrauchen.

27.4.1948, Dienstag

Die Landesregierung von Kärnten protestiert bei der Londoner Konferenz gegen die jugoslawischen Ansprüche auf Gebiete im Süden Österreichs.

28.4.1948, Mittwoch

Die Deutsche Wirtschaftskommission der Ostzone (DWK) legt fest, dass ihre Beschlüsse künftig in der ganzen sowjetischen Zone rechtsverbindlich sein werden.

In London wird der frühere britische Premierminister Winston Churchill für seine Leistungen als Maler zum außerordentlichen Mitglied der Britischen Akademie ernannt.

Die jugoslawische Nationalversammlung verabschiedet in Belgrad ein Gesetz über die Enteignung der privaten Wirtschaftsunternehmen.

Großbritannien gestattet den zu unabhängigen Republiken gewordenen ehemaligen Kolonien den Beitritt zum Commonwealth of Nations.

Die britische Militärregierung in Deutschland protestiert bei der sowjetischen Militärverwaltung gegen die beabsichtigte Gründung der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NDPD) in der Ostzone.

In Ellwangen in Württemberg wird von Vertretern der CDU ein Verfassungsentwurf für eine Bundesrepublik Deutschland vorgelegt.

29.4.1948, Donnerstag

Der US-amerikanische Militärgouverneur in Deutschland, General Lucius D. Clay, erklärt in Frankfurt am Main, man sei von seiten der USA bestrebt, “zum frühesten Zeitpunkt für den größtmöglichen Teil Deutschlands eine Regierung” zu bilden.

In der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands wird die Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD) gegründet.

Bemühungen der Vereinten Nationen, zwischen Juden und Arabern in Palästina einen Waffenstillstand zu vereinbaren, scheitern.

In Glasgow schlägt die schottische Fußballmannschaft in einem Freundschaftsspiel die Auswahl Belgiens mit 2:0 Toren.

30.4.1948, Freitag

Großbritannien fordert Schadensersatz von der Sowjetunion für den Absturz eines britischen Passagierflugzeuges vor dem Flughafen von Berlin-Gatow. Die Maschine war am 5. April mit einem sowjetischen Jagdflugzeug zusammengestoßen.

Der sowjetische Vorschlag, den alliierten Luftverkehr nach Wien unter Kontrolle der UdSSR zu stellen, wird von den Westmächten abgelehnt.

In der kolumbianischen Hauptstadt Bogota wird von 20 lateinamerikanischen Staaten sowie von den USA der Vertrag zur Bildung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) unterzeichnet.