Was geschah im Februar 1916

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Wetterstationen Februar 1916

1.2.1916, Dienstag

Das britische Kriegsamt gibt bekannt, dass sich seit Beginn des Krieges 86 227 Iren für die britische Armee verpflichtet haben. Insgesamt sind 145 869 Iren Angehörige von Armee und Marine.

In Anerkennung der Verdienste der osmanischen Truppen ernennt Kaiser Wilhelm II. Sultan Mehmed V., das Staatsoberhaupt des Osmanischen Reiches, zum preußischen Feldmarschall.

Der Berliner Polizeipräsident veröffentlicht Leitsätze für die Förderung der deutschen Sprache im Geschäftsleben. Wesentliches Ziel der Aktion ist die Ersetzung von Fremdwörtern durch deutsche Begriffe.

Im Deutschen Reich treten Bestimmungen über die Beschlagnahme von Web- und Wirkwaren in Kraft. Damit soll der Rohstoffmangel, der durch die britische Blockade eingetreten ist, aufgefangen werden.

Nach einer Aufstellung der preußischen Hochschulverwaltung wird für die Besoldung der Professoren an den Hochschulen jährlich rund eine Million Mark aufgewendet. Die teuerste Hochschule ist die Universität Berlin, für die 267 816 Mark veranschlagt sind.

2.2.1916, Mittwoch

Der amerikanische Kongress nimmt eine von Präsident Woodrow Wilson eingebrachte Entschließung, die dem Präsidenten freie Hand für Maßnahmen zum Schutz amerikanischer Staatsbürger auf See gibt, mit 175 gegen 135 Stimmen an.

Boris W. Stürmer wird als Nachfolger von Iwan L. Goremykin russischer Ministerpräsident.

Der schweizerische Bundesrat beschließt eine allgemeine Musterung auch der Nichtmilitärpflichtigen vom 16. bis zum 60. Lebensjahr, sofern sie einem Schützenverein angehören oder eine militärische Ausbildung genossen haben.

Die deutsche Regierung zahlt für den im August 1915 versenkten Dampfer “Malmösund” an Schweden als Schadenersatz 13 Millionen Kronen (rund 1,9 Millionen Mark).

Das deutsche Luftschiff L 19 wird nach einem Angriff auf Großbritannien an der niederländischen Küste abgeschossen. Der Kapitän des britischen Fischkutters “King Stephen” nähert sich mit seinem Schiff dem im Wasser treibenden Luftschiff auf wenige Meter, weigert sich jedoch, die Überlebenden aufzunehmen, da er befürchtet, von der 20köpfigen Besatzung überwältigt und entführt zu werden.

3.2.1916, Donnerstag

Das britische Handelsamt schlägt vor, dass nach Beendigung des Krieges Waren aus Deutschland die Bezeichnung “made in germany” und Erzeugnisse aus Österreich-Ungarn den Vermerk “made in austria-hungary” tragen sollen. Ziel ist eine Diskriminierung der Produkte aus diesen Ländern.

In Berlin wird der Film “Die große Wette” von Harry Piel uraufgeführt. In den Hauptrollen sind Mizzi Wirth, Ludwig Trautmann und Victor Jansen zu sehen.

4.2.1916, Freitag

Als neues Organ des SPD-Vorstandes erscheint die seit Kriegsausbruch herausgegebene “Sozialdemokratische Partei-Correspondenz” nunmehr dreimal wöchentlich. Damit soll ein Gegengewicht zur Berichterstattung des “Vorwärts”, dessen Redaktion dem Parteivorstand kritisch gegenübersteht, geschaffen werden.

Die stellvertretenden Generalkommandos der drei bayerischen Armeekorps erlassen ein Verbot zur Herstellung von Starkbier jeder Art.

Die Deutsche Zentrale für Jugendfürsorge veranstaltet im Herrensaal des Preußischen Abgeordnetenhauses eine Tagung zur Lage der Großstadtjugend. Wegen der drohenden Verwahrlosung der 12- bis 14-Jährigen werden u.a. Schulwerkstätten empfohlen.

Der deutsche Bundesrat beschließt, die Höchstpreise für Rohzucker von 12 auf 15 Mark pro 50 kg anzuheben. Der Anbau von Zuckerrüben soll 1916 um 25% zugunsten des Getreideanbaus reduziert werden.

5.2.1916, Samstag

Bei der Firma Krupp in Essen werden 663 Arbeiter und Angestellte für ihre 25-Jährige Mitarbeit geehrt.

In Zürich wird das “Cabaret Voltaire” eröffnet. Das Lokal wird zum Ausgangspunkt der Kunstrichtung “Dada”. Die Dadaisten lehnen die bisher geltenden ästhetischen Wertmaßstäbe ab und proklamieren die Freiheit der Kunst.

6.2.1916, Sonntag

Die Hauptmacht der deutschen Truppen in Kamerun – rund 900 Deutsche und etwa 14 000 Afrikaner – tritt auf der Flucht vor den Briten ins benachbarte Spanisch-Guinea über und wird dort interniert.

Auf einer Versammlung des Hansabundes für Handel und Gewerbe in Berlin wird die Einrichtung eines “wirtschaftlichen Generalstabs” zur Koordinierung der Kriegswirtschaft gefordert.

In Berlin wird eine Sonderausstellung von Ersatzgliedern und Arbeitshilfen für Kriegsbeschädigte eröffnet. Neben künstlichen Gliedern werden Vorrichtungen zum Bedienen von Handwerkzeugen und Maschinen vorgestellt.

Eine zweitägige Mitgliederversammlung des Reichsverbandes für die deutsche Herrenmode und Ware beginnt in Berlin. Ziel der Organisation ist die Loslösung der deutschen Herrenmode von ausländischen Vorbildern und die Schaffung einer eigenständigen Mode. Ein neugegründetes Deutsches Modeamt soll die Grundlinien der deutschen Herrenmode für die Saison Herbst/Winter 1916 festlegen.

7.2.1916, Montag

Im Sitzungssaal des Reichstages beginnt eine Tagung der Deutschen Vereinigung für Krüppelfürsorge. Die 1915 gegründete Organisation will den Übergang von Kriegsversehrten ins Zivilleben fördern und Anregungen für die Entwicklung künstlicher Gelenke und sonstiger Hilfsmittel geben.

Die deutschen Behörden geben bekannt, dass seit Kriegsbeginn im August 1914 1 429 971 gegnerische Soldaten in deutsche Gefangenschaft genommen worden sind.

Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg verfügt ein Ausfuhrverbot für Eisen und Stahl aus dem Deutschen Reich.

8.2.1916, Dienstag

Die deutsche Regierung veröffentlicht eine Denkschrift über die Behandlung bewaffneter Handelsschiffe. Alle feindlichen Frachtdampfer, die bewaffnet sind, werden künftig von deutschen Kriegsschiffen als kriegführend angesehen und sollen versenkt werden.

In Österreich-Ungarn werden neue Bestimmungen über die Verleihung des Adelstitels an Offiziere erlassen. Danach können Offiziere mit mindestens 30-Jähriger aktiver Dienstzeit und tadelloser Führung in den österreichischen oder ungarischen Adelsstand erhoben werden. Sie müssen allerdings an mindestens einem Gefecht teilgenommen haben.

Unmittelbar vor seiner Abreise nach Zürich spricht der im schweizerischen Exil lebende Wladimir I. Lenin auf einer Versammlung in Bern. Lenin äußert die Überzeugung, dass nach dem Krieg die proletarische Revolution kommen werde.

In Wien beginnt eine mitteleuropäische Fahrplankonferenz. Die Teilnehmer aus Bulgarien, Dänemark, dem Deutschen Reich, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Österreich-Ungarn, Schweden, der Schweiz und dem Osmanischen Reich erörtern Möglichkeiten zur Abstimmung des Bahnverkehrs zwischen den beteiligten Ländern.

Österreichisch-ungarische Truppen besetzen Tirana in Albanien.

In Lüneburg wird ein 19-Jähriger Arbeiter, der sich abfällig über Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg geäußert hatte, zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt.

Ein Kölner Kriegsgericht verurteilt die 74-Jährige Adventistin Elly Reuß wegen Zersetzung des Wehrwillens zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe.

Wegen Vergehens gegen die Bestimmungen des Belagerungszustandes wird der “Vorwärts”-Redakteur Ernst Meyer in Berlin zu einer Woche Gefängnis verurteilt. Meyer hatte entgegen der seit 1915 geltenden Richtlinien über die Kriegsziele geschrieben.

10.2.1916, Donnerstag

In einem Interview mit der amerikanischen Zeitung “New York World” warnt Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg die Vereinigten Staaten vor kriegstreiberischen Maßnahmen.

In einer Entschließung wendet sich der Deutsche Handelstag gegen übertriebene staatliche Eingriffe in die Wirtschaft. Vor allem die zunehmende staatliche Kontrolle über die Wareneinfuhr wird kritisiert.

In Berlin wird eine Zentralstelle für den Gemüseanbau in Kleingärten eingerichtet.

Die stellvertretenden Generalkommandos im Deutschen Reich veröffentlichen einen Aufruf gegen das “Freihalten” von Frontsoldaten. Übermäßiger Alkoholgenuss habe in der Vergangenheit vielfach zu Ausschreitungen geführt.

Der südafrikanische General Jan Christiaan Smuts übernimmt den Oberbefehl über die in Deutsch-Ostafrika gegen die deutschen Einheiten kämpfenden Verbände.

Deutsche Torpedoboote versenken bei der Doggerbank in der Nordsee den britischen Kreuzer “Arabis”.

11.2.1916, Freitag

Der Landrat des Kreises Liegnitz verfügt die Enteignung von Kartoffeln, da die Landwirte seines Kreises trotz heraufgesetzter Einkaufspreise nur ungenügende Mengen von Kartoffeln an die behördliche Einkaufsstelle abgegeben haben.

In Berlin hat der Film “Die ewige Nacht” von Urban Gad Premiere. In der Hauptrolle ist die dänische Filmschauspielerin Asta Nielsen zu sehen.

12.2.1916, Samstag

Die deutschen Forstbehörden rufen zur Sammlung von Kiefernzapfen auf; daraus soll Kiefernsamen gewonnen werden. Für einen Hektoliter Kiefernzapfen werden bis zu fünf Mark gezahlt.

Im Kreis Warburg (Westfalen) wird bei einer amtlichen Bestandserhebung ein Mehrvorrat an Getreide von 104 000 Zentnern gegenüber den Angaben bei der letzten Zählung durch die Bauern ermittelt. Zahlreiche Bauern und Mühlenbesitzer horten Getreide, um durch Verkauf auf dem schwarzen Markt höhere Einnahmen zu erzielen.

Der Vorsitzende des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Pierre Baron de Coubertin, tritt unter Verzicht auf sein Amt im IOC in die französische Armee ein.

13.2.1916, Sonntag

Der deutsche Heeresbericht meldet in der Champagne Einbrüche in die französische Stellung in einer Breite von 700 m.

In der Stadt Leipzig werden erstmals Kartoffelmarken eingeführt; sie berechtigen zum Bezug von sieben Pfund Speisekartoffeln pro Woche.

14.2.1916, Montag

US-Präsident Woodrow Wilson erklärt seine Bereitschaft, für eine zweite Amtsperiode zu kandidieren.

Frankreichs Ministerpräsident Aristide Briand trifft nach einem mehrtägigen Besuch Italiens wieder in Paris ein. Ziel seiner Reise war es u.a., den Bundesgenossen zu militärischen Aktionen außerhalb der Isonzofront und zur Kriegserklärung gegen Deutschland zu bewegen.

Das osmanische Parlament beschließt in Konstantinopel eine Verfassungsänderung über die Parlamentsauflösung. Demnach hat der Sultan jederzeit das Recht zur Parlamentsauflösung, allerdings müssen innerhalb von vier Monaten Neuwahlen stattfinden.

Ein Gericht in Kassel verurteilt einen Mühlenbesitzer wegen Nahrungsmittelverfälschung zu einem Jahr Gefängnis. Der Mann hatte Brotmehl mit Kalk vermengt.

In Österreich haben die evangelischen Kirchengemeinden der Heeresverwaltung 668 Kirchenglocken mit einem Gesamtgewicht von über 260 000 kg zum Schmelzen zur Verfügung gestellt.

15.2.1916, Dienstag

An der Front bei Ypern erzielen die deutschen Truppen im Stellungskrieg einen Geländegewinn von etwa 800 m.

Russische Truppen besetzen die türkische Bergfestung Erzerum im Kaukasus.

16.2.1916, Mittwoch

Ein Sturm mit Windstärke 9 und einem Wasserstand von 7,07 m über Normalnull führt in Hamburg zu Überschwemmungen. Auch in weiten Teilen Süddeutschlands führen orkanartige Stürme zu schweren Schäden.

Die Berliner Zentralstelle für den Fremdenverkehr gibt bekannt, dass im Jahr 1915 mit rund 850 000 Gästen etwa 400 000 Menschen weniger die Reichshauptstadt besucht haben als im Friedensjahr 1913.

Die Berliner Universität veröffentlicht das Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 1916. Mehr als 1000 Vorlesungen sind angekündigt, die sich vielfach auch mit aktuellen Fragen beschäftigen und den Krieg und seine Auswirkungen zum Gegenstand haben.

17.2.1916, Donnerstag

In der Berliner Akademie der Künste wird eine Ausstellung mit Kriegsbildern eröffnet. Ausgestellt werden u.a. Arbeiten von Ludwig Dettmann und Fritz Erler.

18.2.1916, Freitag

Durch den Bryan-Chamorro-Vertrag sichern sich die USA das alleinige Recht auf den Bau eines Kanals zwischen Atlantik und Pazifik und die Anlage von Marinestützpunkten in Nicaragua.

Die linke Sozialdemokratin Rosa Luxemburg wird nach Verbüßung ihrer einjährigen Haft aus dem Gefängnis entlassen.

19.2.1916, Samstag

In Mora ergeben sich die letzten deutschen Einheiten in der Provinz Kamerun. Damit ist der deutsche Widerstand endgültig beendet, nachdem die Hauptmacht der deutschen Schutztruppen bereits auf spanisches Kolonialgebiet übergetreten ist.

Bei einem Lawinenunglück am Hochkönig in den Salzburger Alpen werden über 100 österreichische Soldaten getötet. Sie befanden sich auf einem Skilehrgang.

20.2.1916, Sonntag

Der deutsche Heeresbericht meldet örtliche Erfolge am Yser-Kanal bei Ypern. Die britische Stellung ist in einer Breite von 350 m gestürmt worden.

Deutsche Marineflieger bombardieren die britische Südküste zwischen Ramsgate und Dover.

21.2.1916, Montag

Im Berliner Theater am Bülowplatz hat eine Neuinszenierung von Gerhart Hauptmanns “Fuhrmann Hentschel” Premiere. Unter der Regie von Felix Hollaender spielen u.a. Emil Jannings, Werner Krauß und Harry Liedtke.

Das britische Unterhaus billigt neue Kriegskredite in Höhe von 420 Millionen Pfund.

Die deutschen Truppen beginnen,den Großangriff auf Verdun.

In Österreich werden die bei der Musterung für tauglich befundenen Landsturm-Männer der Jahrgänge 1868 und 1869 einberufen. Sie sollen vor allem im Hinterland und in der Etappe eingesetzt werden und die bisher dort stationierten jüngeren Landsturm-Jahrgänge ablösen.

22.2.1916, Dienstag

Das französische Parlament billigt einstimmig die Einführung einer Kriegsgewinnsteuer, die bis zum zwölften Monat nach Beendigung des Krieges in Kraft bleiben soll.

Zur Eröffnung der Duma besucht Zar Nikolaus II. das russische Parlament. In einer kurzen Ansprache äußert der Zar die Hoffnung, dass sich die Arbeit der Volksvertretung positiv auf den weiteren Fortgang des Krieges auswirken möge.

23.2.1916, Mittwoch

Der deutsche Heeresbericht meldet bei Verdun einen Geländegewinn von 10 km Breite und 3 km Tiefe. 8000 Franzosen sind bisher in Gefangenschaft geraten.

35 in portugiesischen Häfen liegende deutsche Handelsschiffe werden durch die Regierung Portugals beschlagnahmt.

Das bayerische Parlament billigt den Bau des Walchensee-Kraftwerks zur Stromerzeugung.

Vor der 1. Zivilkammer des Berliner Landgerichts beginnt ein Prozess gegen den Direktor des Deutschen Schauspielhauses, Max Reinhardt. Die Klage wendet sich gegen die Abwerbung der zuvor in Dresden beschäftigten Schauspielerin Hermine Körner durch den Berliner Theaterleiter.

Im Darmstädter Hoftheater wird die Oper “Dame Kobold” von Felix von Weingartner uraufgeführt.

24.2.1916, Donnerstag

Essad Pascha, seit September 1914 Staatspräsident von Albanien, legt wegen der Besetzung seines Landes durch österreichisch-ungarische Truppen sein Amt nieder.

Präsident Woodrow Wilson erklärt vor dem Senat der USA, dass er keine Minderung der Rechte amerikanischer Bürger hinnehmen werde. Die Stellungnahme Wilsons richtet sich gegen den wieder verschärften deutschen U-Boot-Krieg.

25.2.1916, Freitag

Einheiten des brandenburgischen Infanterieregiments 24 besetzen Fort Douaumont bei Verdun.

General Henri Philippe Pétain übernimmt den Oberbefehl über die französischen Truppen bei Verdun.

26.2.1916, Samstag

Der französische Truppentransporter “Provence” wird mit 1800 Mann an Bord im Mittelmeer versenkt.

27.2.1916, Sonntag

Österreichisch-ungarische Truppen besetzen nach langwierigen Kämpfen die albanische Hafenstadt Durazzo.

Die deutsche Regierung richtet wegen der Beschlagnahme der deutschen Handelsschiffe eine scharfe Protestnote an Portugal.

28.2.1916, Montag

Der deutsche Botschafter in den USA, Johann Heinrich Graf von Bernstorff, teilt der Regierung in Washington mit, dass die Reichsregierung keinen Grund sehe, ihre veröffentlichten Grundsätze über den U-Boot-Krieg abzumildern oder ihr Inkrafttreten hinauszuzögern.

Starke Schneefälle in den Alpen haben den Verkehr auf den großen schweizerischen Paßstraßen zum Erliegen gebracht. Am Gotthard-Passwird eine Schneehöhe bis zu fünf Metern gemessen.

29.2.1916, Dienstag

Der deutsche Hilfskreuzer “Greif” versenkt im Atlantik den britischen Kreuzer “Alcantara” und wird anschließend von der eigenen Besatzung angesichts der britischen Übermacht versenkt.

Zur Finanzierung des weiteren Ausbaus des russischen Eisenbahnwesens zeichnen amerikanische Banken eine Anleihe in Höhe von einer Milliarde Rubel, die durch Verpfändung russischer Eisenbahnaktien gedeckt wird.

Im Deutschen Theater in Berlin hat die Neuinszenierung von William Shakespeares “Macbeth” Premiere. Unter Leitung von Max Reinhardt spielen u.a. Paul Wegener, Hermine Körner und Emil Jannings.

Chroniknet