Was geschah im Februar 1926

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Wetterstationen Februar 1926

1.2.1926, Montag

Das Deutsche Reich und die Niederlande heben den Sichtvermerkzwang (Visum) bei Grenzübertritten auf, künftig genügt ein gültiger Reisepaß.

Nach dem Abzug der Besatzungstruppen aus der ersten Rheinlandzone finden in Köln, Bonn und anderen Städten Befreiungsfeiern statt. Um Mitternacht läutet in Köln die Große Domglocke, die “Deutsche Glocke”.

In New Orleans wird die das ganze Jahr dauernde Internationale Handels- und Gewerbeausstellung eröffnet. Sie richtet sich an Besucher aus den Vereinigten Staaten und Lateinamerika.

In der Provinz Hannover werden abbaufähige Erdölfelder angebohrt.

Otto Hirth verkauft die Münchner Wochenzeitschrift “Jugend” für 200 000 Reichsmark an den Verlag Richard Pflaum.

2.2.1926, Dienstag

Dem Rechtsausschuss des Deutschen Reichstages wird ein Gesetzentwurf zugeleitet, nach dem ein Reichssondergericht die vermögensrechtlichen Streitigkeiten mit den Fürstenhäusern klären soll.

In Wien findet ein Parteitag der österreichischen Christlich Sozialen Partei statt. Die Partei lehnt es ab, eine Koalition mit den Sozialdemokraten einzugehen und betont ihre enge Bindung an die katholische Kirche.

Vier Angehörige der illegalen Schwarzen Reichswehr werden in Berlin zum Tod verurteilt, weil sie 1923 Erich Pannier ermordet haben, der ihre Reihen ohne Erlaubnis verlassen hatte.

Die Firma Prometheus Film-Verleih und Vertriebs GmbH, gegründet von Emil Unfried, Willi Münzenberg und Richard Pfeiffer, wird ins Handelsregister eingetragen.

3.2.1926, Mittwoch

Der deutsche Dampfer “Amerika” ist in der Nacht auf der Fahrt von Rotterdam nach Stockholm an der Westküste von Gotland gestrandet.

Im Deutschen Reich sind 200 000 Angestellte arbeitslos, darunter befinden sich etwa 65 000 Frauen.

Die neue Sprachenverordnung in der Tschechoslowakei erklärt Tschechisch zur Amtssprache. Die nationalen Minderheiten, wie z. B. die Deutschen, erhalten nur beschränkte Ausnahmeregelungen.

Der Deutsche Reichstag nimmt ein Gesetz an, das Duelle unter Militärpersonen mit einer Freiheitsstrafe von einem halben bis zu zwei Jahren bedroht.

4.2.1926, Donnerstag

Die Berliner Stadtverordnetenversammlung beschließt, den “Königs-Platz” in “Platz der Republik” umzubenennen. Den Antrag haben SPD und KPD gestellt.

Der Reichsausschuss der Deutschen Jugendverbände fordert u.a. drei Wochen bezahlten Urlaub für Jugendliche unter 16 Jahren, Festsetzung der Arbeitswoche für Jugendliche auf höchstens 48 Stunden und Verbot der Nachtarbeit für Jugendliche.

5.2.1926, Freitag

Der bayerische Ministerpräsident Heinrich Held beklagt in einer Rede vor dem Landtag in München die Unterdrückung der Deutschen in Südtirol, das zu Italien gehört.

Die bulgarische Kammer in Sofia beschließt ein Amnestiegesetz für politische Straftaten seit 1923. Seit dem Staatsstreich von 1923 hat es in Bulgarien mehrere innenpolitische Krisen gegeben.

Im Ufa-Palast am Berliner Zoo findet die Premiere des Films “Die verlorene Welt” von Harry Hoyt statt.

6.2.1926, Samstag

Der Schriftsteller Bertolt Brecht fordert im Berliner “Börsen-Courier” “mehr guten Sport” und ruft die Theater dazu auf, in ihren Inszenierungen den Sport mehr zu berücksichtigen.

7.2.1926, Sonntag

Der ungarische Ministerpräsident István Bethlen von Bethlen lehnt es ab, wegen der Geldfälscheraffäre – gefälschte französische Francs sind in Umlauf gebracht worden – zurückzutreten. Auch verwahrt er sich dagegen, die Ermittlungen behindert zu haben.

Auf einem Arthur-Schnitzler-Abend in Berlin liest Elisabeth Bergner die Novelle “Fräulein Else”. Der österreichische Schriftsteller, der 1921 durch den Skandal um sein Stück “Reigen” Aufsehen hervorgerufen hat, ist bei der Lesung anwesend.

8.2.1926, Montag

Bei der Weltmeisterschaft im Dameneiskunstlaufen in Stockholm siegt die Österreicherin Herma Jaross-Szábo vor der Norwegerin Sonja Henie.

Die Deutsche Eisenbahn AG kündigt eine Dividende von 4- 4,5% an.

Das Deutsche Reich beantragt die Aufnahme in den Völkerbund.

9.2.1926, Dienstag

In Leningrad wie auch in anderen sowjetischen Städten werden Oppositionelle aus den Stadtkomitees ausgeschaltet. In Neuwahlen sollen parteitreue Kommunisten an die Macht gelangen.

Bei einem Grubenunglück in Salgotarjan (Ungarn) werden fünf Arbeiter durch ausströmendes Gas getötet.

Der deutsche Reichswehrminister Otto Geßler erklärt, dass jede Verbindung von Reichswehrangehörigen mit den vaterländischen Verbänden verboten und er ein Gegner der Bildung von irregulären Formationen (Schwarze Reichswehr) sei.

10.2.1926, Mittwoch

Der spanische Major Ramon Franco beendet in Buenos Aires seinen Transatlantikflug.

Die deutschen Eisenbahnergewerkschaften verklagen die Reichsbahngesellschaft, weil diese die Schlichtungsordnung für Tarifauseinandersetzungen nicht anerkannt hat.

11.2.1926, Donnerstag

In Belgisch-Kongo (heute Zaire) werden alle afrikanischen, auch die religiösen, Organisationen verboten. Die Maßnahme hängt damit zusammen, dass prophetische Bewegungen entstanden sind, die aus der Bibel ein Aufstandsrecht der Unterdrückten ableiten.

12.2.1926, Freitag

Ab Ostern werden die Volksschullehrer in Preußen auf Pädagogischen Akademien ausgebildet. Drei Akademien werden eingerichtet, eine katholische in Bonn und je eine evangelische in Kiel und Elbing.

Der Deutsche Offiziersbund bekennt sich in Werbeschreiben zum monarchistischen Gedanken.

Polnische Zeitungen bringen einen Aufruf des Westmarkenvereins, der fordert, dass die deutschen Schulen geschlossen werden, und der die Deutschen der Spionage bezichtigt. Mehrere Deutsche sind in diesen Tagen in Polen verhaftet worden.

Anlässlich des 100. Geburtstags von Victor von Scheffel (16.2.) wird in Karlsruhe das Deutsche Scheffel-Museum eröffnet.

13.2.1926, Samstag

Mit dem Vortrag “Die Kulturidee des Sozialismus” eröffnet die SPD die Freie Sozialistische Hochschule. Die Vorträge und Seminare der Hochschule sollen die Hörer und Hörerinnen zu selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten anleiten.

Karneval findet in diesem Jahr noch im Saale statt, Umzüge auf der Straße sind verboten. Am Maskenball in Köln nehmen mehr als 7000 Personen teil.

Es ist gelungen, zwischen den Radiostationen Rugby in Großbritannien und Long Island bei New York (USA) einen drahtlosen Telefondienst herzustellen.

Die britische Zeitung “Daily Telegraph” meldet, dass sich Schweden gegen eine Erweiterung der ständigen Sitze des Völkerbundrats über die Zulassung des Deutschen Reichs hinaus wendet. Auch die Niederlande votieren gegen eine Vermehrung der Sitze.

Der französische Ministerpräsident Aristide Briand stellt wegen Auseinandersetzungen über die Finanzpolitik und geplante Steuererhöhungen die Vertrauensfrage. 327 Abgeordnete stimmen für, 182 gegen die Regierung.

14.2.1926, Sonntag

Auf einer nationalsozialistischen Führertagung in Bamberg sucht Adolf Hitler die Gegensätze in der NSDAP zu überwinden und setzt sich gegen die “linken” Nationalsozialisten durch.

Die Sowjetunion erklärt ihre grundsätzliche Bereitschaft, an einer vorbereitenden Abrüstungskommission teilzunehmen, lehnt jedoch weiterhin die schweizerische Stadt Genf als Tagungsort ab und bekräftigt ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Völkerbund.

Das Kunstgewerbehaus in Kairo brennt nieder. Das Gebäude war eine Nachbildung des berühmten Tempels von Luxor (14. Jh. v. Chr.), in ihm sollte am nächsten Tag eine Ausstellung eröffnet werden.

In Königsberg beginnt die Zwölfte Deutsche Ostmesse.

Die Weltmeisterschaft im Eiskunstlaufen, die in Berlin ausgetragen wurde, gewinnt bei den Herren der Österreicher Willi Böckl. Im Paarlaufen siegen Andrée Joly/Pierre Brunet (Frankreich).

15.2.1926, Montag

Die Zahl der Arbeitslosen im Deutschen Reich beträgt etwa 2,4 Millionen; damit ist seit März 1924 ein neuer Höchststand erreicht.

Nach einer Minenexplosion in einem Bergwerk in Ohio (USA) sind 700 Arbeiter eingeschlossen.

Der Generalsekretär des Völkerbundes, Eric Drummond, bespricht in Berlin mit der Reichsregierung die Formalitäten für die Aufnahme des Deutschen Reichs in den Völkerbund.

Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt mit, dass die dänische Minderheit in den Grenzkreisen der Provinz Schleswig-Holstein weitgehende Rechte auf dem Gebiet des Schulwesens erhält.

16.2.1926, Dienstag

In Australien wütet ein Großfeuer, das die Stadt Noojee und Hunderte von Farmen verwüstet hat. 27 Menschen sind verbrannt.

Gegen vier Uhr morgens bricht im Equitable Building in New York ein Großfeuer aus der 34. und 35. Stock brennen aus, das 33. und 36. Stockwerk sind schwer beschädigt. Sieben Feuerwehrleute werden verletzt.

Zwei Tennisprimadonnen tragen in Cannes ein Match aus. Die Französin Suzanne Lenglen besiegt die amerikanische Tennismeisterin Helen Wills mit 6:3, 8:6.

In Budapest scheitert ein Attentatsversuch von zwei rechtsradikalen Studenten auf den ungarischen Führer der Nationaldemokratenpartei, Abgeordneten und früheren Justizminister, Wilhelm Vaszonyi.

Der Deutsche Reichstag setzt einen Ausschuss zur Förderung von Leibesübungen ein. Am 23. Januar ist den Ländern empfohlen worden, sechs Stunden wöchentlichen Turnunterricht einzuführen.

Der britische Flieger Alan Cobham beendet in Kapstadt seinen am 16. November 1925 in London begonnenen Flug, der ihn über Westeuropa und den ganzen afrikanischen Kontinent geführt hat.

Im Berliner Lessingtheater findet die Uraufführung des Schauspiels “Königin Luise” von Ludwig Berger statt. Die Titelrolle spielt Käthe Dorsch.

18.2.1926, Donnerstag

Die türkische Nationalversammlung hat beschlossen, die Vielweiberei und das Haremssystem abzuschaffen und das Schweizer Bürgerliche Gesetzbuch einzuführen.

Die britische Zeitung “Daily Telegraph” meldet, dass auch Japan gegen eine Erweiterung der Sitze im Völkerbundrat eintritt.

An einem Festfrühstück des Verbandes der ausländischen Presse in London nehmen zum ersten Mal seit dem Krieg auch deutsche Journalisten als Ehrengäste teil.

19.2.1926, Freitag

Der deutsche Ausenminister Gustav Stresemann erklärt vor dem Auswärtigen Ausschuss des Reichstags, dass die Forderung von Brasilien, Spanien und Polen nach einer Erweiterung der Ratssitze im Völkerbund den deutschen Beitritt erschweren könnte.

Die Kosten für den Haushalt des Deutschen Reichspräsidenten werden veröffentlicht, sein Gehalt beläuft sich auf 60 000 Reichsmark (RM) zuzüglich 120 000 RM Aufwandsgelder.

Die österreichischen Bischöfe wenden sich gegen das gemeinsame Turnen von Jungen und Mädchen.

Im Renaissance-Theater in Berlin wird die Kabarett-Revue “Laterna magica” von Friedrich Holländer uraufgeführt.

20.2.1926, Samstag

Die Studentenschaft der Universität Köln feiert unter dem Motto “Für Freiheit, Heimat und Vaterland” die Befreiung von der französischen und belgischen Besatzung. An der Feier nimmt auch Außenminister Gustav Stresemann teil.

Der preußische Landwirtschaftsminister Heinrich Steiger eröffnet in Berlin die “Grüne Woche” (bis 28.2.). Die Regierung erklärt sich bereit, die Landwirtschaft durch Kredite zu unterstützen.

Bei der Uraufführung des Schauspiels “Duell am Lido” von Hans José Rehfisch im Staatlichen Schauspielhaus in Berlin findet die Schauspielerin Marlene Dietrich erstmals Beachtung.

Das Drama “Sturmflut” von Alfons Paquet wird in der Volksbühne in Berlin uraufgeführt. Regie führt Erwin Piscator; er bezieht den Film als künstlerisches Medium in die Inszenierung mit ein.

Max Liebermann, der Präsident der Preußischen Akademie der Künste, eröffnet in Berlin die Dritte Gedächtnisausstellung für den Maler Lovis Corinth. Sie zeigt das gesamte graphische Werk.

21.2.1926, Sonntag

Suzanne Lenglen (Frankreich) sagt aus gesundheitlichen Gründen das Tennisrevanchespiel zwischen ihr und Helen Wills (USA) ab.

Der zionistische Verein Bikur Cholim führt im Grazer Schauspielhaus das Stück “Die Makkabäer” auf. Nationalsozialisten demonstrieren auf dem Theatervorplatz gegen die Vorstellung, während der Aufführung werden Stinkbomben ins Parterre geworfen.

An der Tagung des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold (politischer Kampfverband der SPD) in Hamburg nehmen 130 000 Personen teil. In den Festreden wird darauf hingewiesen, dass der Verband stets für die Republik gekämpft habe.

22.2.1926, Montag

Die Firma Krupp in Essen gibt bekannt, dass sie infolge der schlechten Wirtschaftslage 1800 Arbeiter und 100 Angestellte entlassen wird, 1200 Arbeitern und Angestellten ist bereits gekündigt worden.

Die Polizei in München verbietet die Aufführung des Lustspiels “Der fröhliche Weinberg” von Carl Zuckmayer, um rechtsradikale Störungen zu vermeiden.

Im Berliner Opernhaus beginnt die Richard-Strauss-Woche mit der Aufführung der “Salome”.

23.2.1926, Dienstag

Französische Juweliere erwerben einen Teil der russischen Kronjuwelen. Die Kronjuwelen sind im Januar zum Verkauf angeboten worden.

Der britische Außenminister Joseph Austen Chamberlain hält eine Erweiterung der Ratssitze im Völkerbund für diskutabel.

Für die Restaurierung des Kölner Doms will die preußische Regierung einige Jahre lang einen Betrag von 100 000 Reichsmark im Staatshaushalt bereitstellen.

In Berlin läuft der 1925 uraufgeführte Film “Goldrausch” von und mit Charlie Chaplin an.

24.2.1926, Mittwoch

Die türkische Regierung hat mit der Standard Oil Company ein Abkommen geschlossen, nach dem die Türkei ihre Lieferungen an Petroleum lediglich von der Gesellschaft bezieht.

Bei dem Versuch, unter dem Stützbogen des Eiffelturms in der französischen Hauptstadt Paris durchzufliegen, stürzt der französische Reserveleutnant Léon Callot mit seinem Flugzeug ab und verunglückt tödlich.

25.2.1926, Donnerstag

In der Schweiz gehen sowohl in der Stadt als auch auf dem Land die Geburtenraten zurück.

Die belgische Liga für Menschenrechte führt in Brüssel eine Protestversammlung gegen die anwachsende internationale faschistische Bewegung durch.

Laut einer britischen amtlichen Meldung aus London sind im vergangenen Jahr 31 660 Juden nach Palästina eingewandert.

Der griechische Ministerpräsident General Theodoros Pangalos lässt mehrere Offiziere verhaften, die sich gegen seine diktatorische Politik gewandt haben. Die Verhaftungen verschärfen die Unruhen in der Armee.

Mit einer Großkundgebung in Bernkastel an der Mosel machen die deutschen Winzer auf ihre Notlage aufmerksam, die durch Weineinfuhren und Steuerdruck bedingt ist. Vor der Veranstaltung stürmen einige Winzer das Finanzamt, misshandeln Beamte und verbrennen Steuerkarten.

26.2.1926, Freitag

Die Abgeordneten der Deutschen Vereinigung bringen im polnischen Parlament in Warschau eine Interpellation wegen der “Deutschenhetze” in der Woiwodschaft Schlesien (Polnisch-Oberschlesien) ein.

In Brüssel beginnt eine Konferenz auf der Delegierte der sozialistischen Parteien von Frankreich, Belgien und Deutschland über Handelspolitik und Industriekartelle sprechen. Die Konferenz verlangt Kontrollrechte des Staats über internationale Kartelle.

27.2.1926, Samstag

Der französische Ministerpräsident Aristide Briand betont in einer Rede, er habe sich seit Verdun geschworen, dem Frieden zu dienen.

Die “Meraner Zeitung”, die letzte deutschsprachige Zeitung in Südtirol, erscheint zum letzten Mal.

In Wien eröffnet der österreichische Bundespräsident Michael Hainisch eine Jahrhundertschau deutscher Malerei. Die Exponate reichen von Philipp Otto Runge bis Max Beckmann.

28.2.1926, Sonntag

Im Deutschen Reich finden anlässlich des Volkstrauertages Gedenkfeiern für die Gefallenen im Weltkrieg statt. Auf den Ehrenfriedhöfen werden Kränze niedergelegt.

Die Leipziger Frühjahrsmesse beginnt.

Die Jahreshauptversammlung des Oberösterreichischen Industriellenverbandes erklärt, dass ein Anschluss an das Deutsche Reich wirtschaftlich von großem Nutzen wäre.

Auf Sizilien werden 400 Briganten und Anhänger der Mafia verhaftet. Es gelingt den Behörden, Zeugenaussagen gegen die Beschuldigten zu sammeln.

Der Verein zur Abwehr des Antisemitismus hält auf seiner Jahresversammlung in Köln eine gut besuchte öffentliche Kundgebung ab. Die Redner weisen darauf hin, dass im Weltkrieg 12 000 Juden gefallen sind, und protestieren gegen die Hetze gegen die Juden, die schon viele Opfer gefordert hat.

Chroniknet