Was geschah im Februar 1948

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1.2.1948, Sonntag

Berlin wird wieder an das internationale Telefonnetz angeschlossen.

In Bayern hat die Landesregierung auf Anordnung der US-Militärregierung den Entwurf einer umfassenden Schulreform vorgelegt.

In Italien konstituiert sich die Demokratische Volksfront, ein Zusammenschluss der meisten Linksparteien des Landes; Vorsitzende sind Palmiro Togliatti von den Kommunisten und Pietro Nenni von den Linkssozialisten.

2.2.1948, Montag

Die ägyptische Regierung ersucht Großbritannien, für den Abtransport der in der Suezkanalzone verbliebenen rund 80 000 deutschen Kriegsgefangenen zu sorgen.

Die USA und Italien schließen einen auf zehn Jahre befristeten Handels- und Freundschaftspakt ab.

3.2.1948, Dienstag

In der deutschen Bizone treten rund drei Millionen Arbeiter und Angestellte aus Protest gegen die schlechte Ernährungslage in einen Streik.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in den drei westlichen Besatzungszonen gibt die Zahl seiner Mitglieder mit 4,4 Millionen an.

Die gesetzgebende Nationalversammlung Italiens beschließt ein Autonomiestatut für die Insel Sizilien.

Zwischen den USA und Portugal wird ein Abkommen über die Nutzung eines Flughafens auf der Inselgruppe der Azoren im Atlantik durch die US-Luftwaffe geschlossen.

US-Präsident Harry S. Truman schlägt dem Kongress in Washington eine Menschenrechts-Charta vor, die vor allem der farbigen Bevölkerung der Vereinigten Staaten zugutekommen soll.

Die irakische Regierung in Bagdad lehnt die Ratifizierung eines am 15. Januar mit Großbritannien abgeschlossenen Bündnisvertrages aufgrund der im Lande herrschenden antibritischen Stimmung ab.

4.2.1948, Mittwoch

Der Theaterregisseur Jürgen Fehling wird als Nachfolger des am 13. Januar in Berlin verstorbenen Karl Heinz Martin neuer Intendant des Berliner Hebbel-Theaters.

Zwischen der UdSSR und Rumänien wird ein Beistandspakt abgeschlossen.

Die Insel Ceylon erlangt als erste britische Kronkolonie die vollständige Unabhängigkeit. Ministerpräsident wird Don Stephen Senanayake.

Die britische Regierung lehnt für die Zukunft die Lieferung militärischer Ausrüstungen an die Länder des Mittleren Ostens ab.

Im Rahmen eines 1947 beschlossenen Hilfsprogramms der USA für Griechenland und die Türkei erhalten die griechischen Streitkräfte umfangreiche Waffenlieferungen für den Einsatz im Bürgerkrieg.

5.2.1948, Donnerstag

In Frankfurt am Main wird der bizonale Wirtschaftsrat zum zweiten Mal umgebildet.

Die Mitglieder einer Reihe von Ausschüssen des US-amerikanischen Kongresses in Washington fordern nach einer Reise durch Deutschland u.a. die Einstellung der Demontagen, die Beendigung der Entnazifizierung und die Bildung eines föderativen Staatswesens in den drei Westzonen.

In Dresden kommen Gewerkschaftsvertreter aus allen Besatzungszonen Deutschlands mit Ausnahme der französischen Zone zusammen. Sie beschließen die Bildung eines Zentralrats der deutschen Gewerkschaften.

Das nationalchinesische Verteidigungsministerium beziffert die Schäden, die der Bürgerkrieg bisher in Industrie und Bergbau verursacht hat, auf mehr als zehn Milliarden US-Dollar.

Das US-Präsidialamt in Washington gibt bekannt, dass der sowjetische Partei- und Regierungschef, Generalissimus Josef W. Stalin, eine Einladung in die USA aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt hat.

Der sowjetische Justizminister Alexander J. Rytschko wird seines Amtes enthoben. Nachfolger wird der frühere Staatsanwalt Pawel S. Gorschenin.

6.2.1948, Freitag

In Thailand finden allgemeine Wahlen statt, aus denen die Demokratische Partei des Ministerpräsidenten Nai Khuang als Sieger hervorgeht.

Auf dem Übungsgelände von White Sands im US-Bundesstaat New Mexico gelingt es erstmals, eine nachgebaute deutsche V2-Rakete elektronisch fernzusteuern.

7.2.1948, Samstag

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Karl Arnold entlässt die beiden kommunistischen Minister aus ihren Ämtern.

8.2.1948, Sonntag

In Sankt Moritz (Schweiz) enden die seit dem 30. Januar andauernden Olympischen Winterspiele. Insgesamt nahmen 713 Athleten aus 28 Nationen teil, deutsche und japanische Sportler waren ausgeschlossen.

9.2.1948, Montag

In Köln wird das Deutsche Obergericht als höchste Justizinstanz in der deutschen Bizone eingerichtet.

Bei einem Boxweltmeisterschaftskampf im Weltergewicht in Philadelphia/USA verteidigt der US-Amerikaner Ike Williams seinen Titel erfolgreich gegen seinen Herausforderer Livio Minelli (Italien).

In Bayern gibt das Gesundheitsamt des Landes bekannt, dass rund 2% der Bevölkerung des Landes schwerbeschädigt sind.

Die indische Regierung verbietet eine Reihe extremistischer Hindu- und Moslemorganisationen.

In Japan wird die vom sozialistischen Ministerpräsidenten Tetsu Katayama geführte Koalitionsregierung durch eine Abstimmungsniederlage im Parlament gestürzt.

Neuer Präsident des Internationalen Roten Kreuzes wird der Schweizer Paul Ruegger.

10.2.1948, Dienstag

Der Parteivorstand der Liberaldemokratischen Partei (LDP) der Ostzone beschließt in Halle/Saale den Ausschluss des Landesverbandes Berlin aus der Parteiorganisation.

In Stockholm endet eine zweitägige Konferenz der Ministerpräsidenten Norwegens, Schwedens, Dänemarks und Islands, auf der einstimmig die Teilnahme am Marshallplan bei gleichzeitiger Ablehnung politischer Blockbildungen beschlossen wird.

Die Grenze zwischen Frankreich und Spanien, die von der französischen Regierung im Februar 1946 geschlossen worden war, wird für den Personen- und Warenverkehr wieder geöffnet.

11.2.1948, Mittwoch

Der Alliierte Kontrollrat für Deutschland tritt in Berlin zu Beratungen über die Durchführung einer Währungsreform in allen vier Besatzungszonen Deutschlands zusammen.

Der Landesverband Berlin der Christlich Demokratischen Union trennt sich von den Parteiverbänden der CDU in der Ostzone.

Ernst Fischer, Vorsitzender der österreichischen kommunistischen Partei (KPÖ), erklärt auf einer nichtöffentlichen Sitzung des Zentralkomitees seiner Partei in Wien, dass rund 95% der Österreicher einen Abzug der sowjetischen Besatzungsmacht befürworten.

Bei den in Davos (Schweiz) stattfindenden Weltmeisterschaften der Eiskunstläufer verteidigen die Belgier Micheline Lannoy und Pierre Baugniet ihren Titel als Weltmeister im Paarlaufen.

12.2.1948, Donnerstag

Die Vorstände der Christlich Demokratischen Union (CDU) in der Ostzone beschließen in Berlin die Teilnahme ihrer Partei am 2. Deutschen Volkskongress der am 17. und 18. März in Berlin stattfinden wird.

Das Zentralkomitee der sowjetischen kommunistischen Partei übt scharfe Kritik an den Werken führender sowjetischer Komponisten, darunter an Dmitri Schostakowitsch und Sergei S. Prokofjew.

Das britische Kriegsministerium in London kündigt den Abzug der rund 3000 noch in Japan stationierten britischen Besatzungssoldaten an.

13.2.1948, Freitag

Auf Befehl der Sowjetischen Militärverwaltung in Deutschland (SMAD) wird die 1947 eingerichtete Deutsche Wirtschaftskommission (DWK) in der Ostzone reorganisiert.

Im Alliierten Kontrollrat für Österreich in Wien dementiert der US-amerikanische Vertreter, Generalleutnant Geoffrey Keyes, Gerüchte über eine angebliche Teilung des Landes.

In der Nähe der japanischen Stadt Hiroshima wird unter britischer Leitung ein Laboratorium eingerichtet, das die Spätfolgen des US-amerikanischen Atombombenabwurfes vom 6. August 1945 untersuchen soll.

Ein Berliner Junge, der als Maskottchen einer US-amerikanischen Truppeneinheit bekannt wurde, kehrt aus Großbritannien in seine Heimat zurück.

Die Polizei in Passau verfolgt seit einiger Zeit illegale Hundeschlachtungen, die aufgrund der angespannten Ernährungslage durchgeführt werden.

Weltmeister der Eiskunstläufer wird im schweizerischen Wintersportort Davos der US-Amerikaner Dick Button. Hans Gerschwiler aus der Schweiz belegt den zweiten Platz.

14.2.1948, Samstag

Das in Düsseldorf erscheinende Organ der nordrhein-westfälischen KPD, “Die Freiheit”, wird von der britischen Militärregierung für drei Monate verboten.

Die Länderparlamente der acht Länder der deutschen Bizone nominieren die Vertreter für den neugeschaffenen Länderrat der deutschen Bizone in Frankfurt am Main.

Der britische und der US-amerikanische Militärgouverneur in Deutschland, General Sir Brian Robertson und General Lucius D. Clay, unterzeichnen ein Gesetz zur Schaffung der “Bank deutscher Länder”.

15.2.1948, Sonntag

Barbara Ann Scott aus Kanada gewinnt den Wettbewerb der Frauen bei der Eiskunstlaufweltmeisterschaft in Davos.

Bei den in Turku (Finnland) stattfindenden Eisschnelllaufweltmeisterschaften der Frauen gewinnt Maria Isakowa aus der UdSSR die Gesamtwertung.

16.2.1948, Montag

Vor dem Obersten französischen Militärgericht in Deutschland in Baden-Baden beginnt der Prozess gegen die Industriellen Hermann und Ernst Röchling sowie mehrere Direktoren der deutschen Stahlindustrie. Ihnen wird unter anderem die Mitarbeit an der Vorbereitung eines Angriffskrieges vorgeworfen.

Von seiten der britischen Regierung in London verlautet, dass auch weiterhin aus der britischen Besatzungszone Deutschlands Reparationsgüter an die Sowjetunion geliefert werden.

Im Mittelpunkt des internationalen Jazzfestivals in der südfranzösischen Hafenstadt Nizza steht der US-amerikanische Jazztrompeter Louis Armstrong.

Europameister im Eisschnelllauf der Männer wird in Oslo der Norweger Reidar Liaklev.

17.2.1948, Dienstag

Im Jemen bricht nach der Ermordung des Königs Hamid Ad Din Jahja ein Bürgerkrieg um die Nachfolge des Monarchen aus.

In der Nähe der nordfranzösischen Industriestadt Lille rast ein Güterzug in einen Personenzug. Dabei kommen 20 Menschen ums Leben, zehn Reisende werden zum Teil schwer verletzt.

Europameister im Boxleichtgewicht wird in der britischen Hauptstadt London der britische Boxer Billy Thompson durch einen Punktsieg über den Titelverteidiger Roberto Proietti aus Italien.

18.2.1948, Mittwoch

In Irland verliert die nationalistische Fianna Fail Partei bei den Parlamentswahlen die absolute Mehrheit, Premierminister Eamon de Valera tritt nach 16-Jähriger Amtszeit zurück.

Die Außenminister der Tschechoslowakei, Polens und Jugoslawiens sprechen sich in Prag gegen eine politische Einheit Deutschlands aus.

In Moskau wird ein Freundschafts- und Beistandspakt zwischen der UdSSR und Ungarn unterzeichnet.

In Ungarn werden führende Mitglieder der sozialistischen Partei des Landes ihrer Partei- und Regierungsämter enthoben.

In Hohenheim bei Stuttgart beginnt eine zweitägige Konferenz der deutschen Kultusminister der Länder aller vier Besatzungszonen.

Aufgrund der Nominierung des am 27. Januar abgesetzten Direktors der Bizonen-Wirtschaftsverwaltung, Johannes Semler, für den erweiterten Wirtschaftsrat in Frankfurt am Main durch den bayerischen Landtag kommt es zu Auseinandersetzungen mit der US-amerikanischen Militärregierung. Die Nominierung Semlers wird nach Gesprächen mit Vertretern der Besatzungsmacht zurückgenommen.

19.2.1948, Donnerstag

In Irland wird John A. Costello vom Parlament zum neuen Premierminister des Landes gewählt, er löst den seit dem Jahr 1932 amtierenden Eamon de Valera ab.

In Nürnberg verurteilt der US-amerikanische Gerichtshof den ehemaligen Generalfeldmarschall Wilhelm List und den ehemaligen General Walter Kuntze wegen Kriegsverbrechen zu lebenslänglichen Freiheitsstrafen.

In Indien fordert eine Choleraepidemie innerhalb einer Woche 1374 Tote.

In der norwegischen Hauptstadt Oslo stellt der US-amerikanische Eisschnellläufer Delbert Lamb mit 2:29,7 min über die Distanz von einer Meile (1,609 km) einen Weltrekord auf.

Der US-amerikanische Schwimmer Joe Verdeur verbessert den von ihm selbst gehaltenen Weltrekord über die Distanz von 200 m Brust um 3 sec auf 2:32 min.

20.2.1948, Freitag

In Prag trennen sich in einem Eishockeyspiel die Nationalmannschaften der Tschechoslowakei und Kanadas 3:3.

Neuer Boxeuropameister im Bantamgewicht wird in der britischen Hauptstadt London der Italiener Guido Ferracin durch einen Punktsieg über Titelverteidiger Peter Kane aus Großbritannien.

In der palästinensischen Hafenstadt Haifa und in Jerusalem kommt es zu heftigen Straßenkämpfen zwischen Arabern und Juden.

Innerhalb der tschechoslowakischen Regierung kommt es zwischen den kommunistischen und nichtkommunistischen Ministern zu scharfen Auseinandersetzungen über die unter kommunistischem Einfluss stehende Polizei des Landes. Zwölf Kabinettsmitglieder reichen ihren Rücktritt ein.

In Großbritannien wird das Wahlrecht reformiert, künftig ist u.a. das Doppelwahlrecht für Eigentümer und Inhaber akademischer Grade abgeschafft.

21.2.1948, Samstag

Das US-Außenministerium in Washington gibt die Lieferung umfangreichen Kriegsmaterials der Vereinigten Staaten an die Kuomintang-Regierung in China bekannt.

Die Vereinigten Staaten befürworten eine Teilnahme Spaniens am Marshallplan, machen diese Entscheidung jedoch von der Zustimmung der am Wiederaufbauplan beteiligten europäischen Staaten abhängig.

In der tschechoslowakischen Hauptstadt Prag fordern rund 80 000 Demonstranten die Entlassung der bürgerlichen Minister aus der Regierung des Landes.

22.2.1948, Sonntag

Die britische Militärregierung in Deutschland lehnt den Antrag der polnischen Regierung auf Auslieferung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Hinrich Wilhelm Kopf als Kriegsverbrecher ab.

Auf einer Konferenz der Sozialistischen Partei Österreichs in Innsbruck wendet sich Innenminister Oskar Helmer gegen Bestrebungen zur Vereinigung seiner Partei mit den Kommunisten.

Bei den deutschen Meisterschaften im Eiskunstlauf in Krefeld siegt in der Herrenkonkurrenz Horst Faber aus Rießersee, den Frauenwettbewerb gewinnt Irene Braun (ebenfalls aus Rießersee). Deutsche Meister im Paarlauf werden Ria Baran und Paul Falk aus Düsseldorf.

Auf der Distanz von 100 m schwimmt Walter Klinge Europarekord in der Disziplin Brust/Delphin. Es ist der erste Europarekord eines Deutschen seit Ende des Zweiten Weltkrieges.

23.2.1948, Montag

Die Fluchtroute ehemaliger hoher SS-Angehöriger von Europa nach Südamerika wird aufgedeckt.

In der Tschechoslowakei treten rund 2,5 Millionen Arbeiter in einen einstündigen Warnstreik, um die Forderungen der Kommunisten nach Entlassung der bürgerlichen Minister aus der Regierung zu unterstützen.

In London beginnt eine Konferenz, an der Vertreter der USA, Großbritanniens und Frankreichs teilnehmen, auf der Tagesordnung des Treffens steht u.a. die Bildung eines Bundesstaates in den drei westlichen Besatzungszonen Deutschlands.

24.2.1948, Dienstag

In Frankfurt am Main tritt der reorganisierte Wirtschaftsrat der deutschen Bizone zu seiner ersten Sitzung zusammen. Die Mitglieder wählen Erich Köhler (CDU) zum Präsidenten und Gustav Dahrendorf (SPD) zum Vizepräsidenten.

Die französische Nationalversammlung in Paris spricht Ministerpräsident Robert Schuman das Vertrauen aus, nachdem dieser am 21. Februar wegen des Streites um das Gesetz zur Stabilisierung der Wirtschaft des Landes mit seinem Rücktritt gedroht hatte.

In der deutschen Bizone kommt es zur Gründung der Arbeitsgemeinschaft Eisen und Metall, des ersten großen deutschen Wirtschaftsdachverbandes seit Kriegsende.

25.2.1948, Mittwoch

In der Tschechoslowakei übernimmt die kommunistische Partei des Landes unter Führung des Ministerpräsidenten Klement Gottwald die Macht.

26.2.1948, Donnerstag

Vertreter der Niederlande, Belgiens und Luxemburgs werden zu den seit dem 23. Februar stattfindenden Verhandlungen der drei Westmächte in London hinzugezogen.

Die Staaten der Arabischen Liga drohen mit der Kündigung der Ölkonzessionen US-amerikanischer Unternehmen für den Fall, dass die Vereinigten Staaten weiterhin den Teilungsplan der UNO für Palästina unterstützen.

27.2.1948, Freitag

Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) erklärt die Entnazifizierung in der Ostzone für abgeschlossen.

Der tschechoslowakische Ministerpräsident Klement Gottwald stellt sein Kabinett vor.

Der sowjetische Partei- und Regierungschef Generalissimus Josef W. Stalin, schlägt der finnischen Regierung einen finnisch-sowjetischen Verteidigungspakt vor.

28.2.1948, Samstag

Die Regierungen Großbritanniens und Frankreichs laden die Teilnehmerstaaten am Marshallplan für den 15. März zu einer zweiten Konferenz über das Europäische Wiederaufbauprogramm (ERP) ein.

Die letzten britischen Truppen verlassen Indien.

29.2.1948, Sonntag

Der Erzbischof von Köln, Josef Kardinal Frings, fordert die Beendigung der Entnazifizierung in den Westzonen Deutschlands, da sie zu großen Ungerechtigkeiten geführt habe.