Was geschah im Juli 1900

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Wetterstationen Juli 1900

1.7.1900, Sonntag

In der sächsischen Hauptstadt Dresden wird nach zweijähriger Vorbereitungszeit die erste sich auf das ganze Deutsche Reich beziehende Bauausstellung eröffnet. Sie dauert bis zum 15. Oktober.

Der österreichische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand heiratet in der Schlosskapelle von Reichstadt in Böhmen in nicht ebenbürtiger Ehe Gräfin Sophie Chotek, der von Kaiser Franz Joseph Rang und Titel einer Fürstin Hohenberg verliehen worden ist.

In Daressalam, der Hauptstadt von Deutsch-Ostafrika, wird eine Stadt-Fernsprecheinrichtung mit 25 Teilnehmerstellen in Betrieb genommen.

2.7.1900, Montag

Vor der Ausfahrt der Transportdampfer “Frankfurt” und “Wittekind” in Wilhelmshaven hält der deutsche Kaiser Wilhelm II. vor den nach China abreisenden Soldaten eine Ansprache, in der er seinem Entschluss, die Ermordung des deutschen Gesandten in Peking, Klemens Freiherr von Ketteler, zu rächen, energisch Ausdruck gibt.

Der deutsche Luftschiffkonstrukteur Graf Ferdinand von Zeppelin unternimmt in Friedrichshafen am Bodensee mit seinem Starrluftschiff die erste Versuchsfahrt.

Das Deutsche Reich und der belgische Kongostaat (Zaire) beschließen in Brüssel die Ausrüstung einer gemeinsamen Vermessungsexpedition für das Gebiet des Kiwu-Sees in Zentralafrika.

In der deutschen Hauptstadt Berlin trifft offiziell die Nachricht ein, dass der deutsche Gesandte in Peking, Klemens Freiherr von Ketteler, am 20. Juni ermordet worden ist.

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. ordnet in Wilhelmshaven die Mobilisierung der ersten Division des ersten Geschwaders an. Sie soll am Kampf gegen die Boxer in China teilnehmen.

3.7.1900, Dienstag

China beschwört in einem Telegramm an den Kaiser von Japan, Mutsuhito, die Einigkeit des Ostens gegen die Westmächte, die ihr Augenmerk nicht nur auf China, sondern auch auf Japan lenkten. China bedauert die Ermordung des Kanzlers der japanischen Gesandtschaft in Peking während des Boxeraufstands und schlägt Japan vor, mit China eine Allianz gegen die Westmächte zu bilden.

Der finnländische Senat in Helsingfors (Helsinki) erklärt, dass er die vom russischen Zaren Nikolaus II. am 20. Juni bestätigten Beschlüsse über die Einführung des Russischen als Amtssprache im Großfürstentum Finnland nicht veröffentlichen werde.

Bei der Eröffnung der belgischen Kammern nach den Parlamentswahlen vom 27. Mai wird erstmals ein Sozialist in den Vorstand gewählt.

Ein seit Juni andauernder Streik der Hafenarbeiter in Rotterdam fügt dem Handel der Niederlande schweren Schaden zu. Die Regierung lässt von anderen Städten herbeigeführte Arbeiter durch Militär schützen.

Der russische Zar Nikolaus II. hebt die Deportationen nach Sibirien teilweise auf. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts leben in Sibirien 287 000 Verbannte, die Zwangsarbeiter nicht mitgerechnet.

In Wilhelmshaven läuft das Linienschiff “Wittelsbach” vom Stapel.

4.7.1900, Mittwoch

General Edouard Fernand Jamont erhält die erbetene Entlassung als Oberbefehlshaber der französischen Armee. Er war über die Besetzung des Generalstabs mit der Regierung in Streit geraten. – Die Nationalisten nehmen den Rücktritt Jamonts zum Anlass, dem Kabinett Pierre Waldeck-Rousseau Desorganisierung der Armee vorzuwerfen.

Das Königreich Württemberg erlässt ein neues Biersteuergesetz.

Die deutsche Hamburg-Amerika-Linie stellt ihren Dampfer “Savoia” in Hongkong dem deutschen Kaiser Wilhelm II. als Hospitalschiff zur Verfügung.

Eine Expedition von Professoren der Harvard University in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts trifft, von Neufundland kommend, in Labrador ein. Die Forschungsreisenden bleiben fast drei Monate in Labrador, wo sie die bislang unbekannten Berge Mt. Eliot, Mt. Faunce und Mt. Elizabeth benennen sowie wertvolle Mineralien, besonders Gold, finden.

Der französische Staatspräsident Emile Loubet enthüllt in Paris ein von US-Bürgern gestiftetes Denkmal des französischen Generals und Politikers Marie Joseph Motier Marquis de La Fayette, der ab 1777 am Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen Großbritannien teilgenommen hatte.

5.7.1900, Donnerstag

Das königlich-preußische Observatorium auf der Schneekoppe, dem höchsten Gipfel des Riesengebirges, wird eröffnet.

Der 16-Jährige Klempner Sipido, dessen Revolverattentat auf Albert Eduard, den Prinzen von Wales, am 4. April gescheitert war, wird in Brüssel wegen Unzurechnungsfähigkeit freigesprochen. Er soll in einer Erziehungsanstalt untergebracht werden. – Vor der Überführung in die Anstalt gelingt Sipido die Flucht nach Frankreich.

Das Passagierschiff “Deutschland” erhält das Blaue Band, die Auszeichnung für die schnellste Überquerung des Nordatlantiks.

6.7.1900, Freitag

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. verpflichtet sich in einem Telegramm an den Chef des deutschen Kreuzergeschwaders, an den Gouverneur von Kiautschou, den Generalgouverneur von Schantung, den Vizekönig von Nanking und den Vizekönig von Wutschang, 2600 Mark für jeden der in Peking eingeschlossenen Fremden zu zahlen, der einer deutschen Behörde ausgeliefert wird.

Die Demokratische Partei der USA verabschiedet in New York ihr Programm für die Präsidentenwahl am 6. November. Präsidentschaftskandidat der Demokraten ist nach 1896 zum zweiten Mal William Jennings Bryan.

7.7.1900, Samstag

Der französische Außenminister Théophile Delcassé weist vor der Abgeordnetenkammer in Paris auf die Gefahren hin, die eine offizielle Kriegserklärung an China berge. Frankreich habe keinen Grund, in der Chinafrage unter den europäischen Mächten die Initiative zu ergreifen.

8.7.1900, Sonntag

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. besichtigt in Kiel das nach China auslaufende Geschwader und richtet an Bord des Flaggschiffs “Kurfürst Friedrich Wilhelm” an das versammelte Offizierskorps und die Mannschaft eine Ansprache.

Eintrittskarten für die Pariser Weltausstellung kosten bei Zwischenhändlern nur noch 60 Centimes (48 Pfennig). Zu Beginn der Ausstellung im April betrug der Preis für eine Karte noch 75 Centimes (60 Pfennig). Der Besucherrückgang im Juli wird unter anderem auf die ungewöhnlich hohen Temperaturen zurückgeführt. An mehreren Tagen steigt das Thermometer auf bis zu 38 im Schatten.

9.7.1900, Montag

Die britische Königin Victoria verkündet die vom Parlament genehmigte Bundesverfassung von Australien.

10.7.1900, Dienstag

Prinz Rupprecht von Bayern heiratet in München Prinzessin Marie Gabriele, die Tochter des Herzogs Karl Theodor in Bayern.

Prinz Max von Baden heiratet in Gmunden Prinzessin Marie Luise von Cumberland.

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. reist nach Norwegen ab, wo er seinen Sommerurlaub verbringt. Wegen der Vorgänge in China hatte er seine Nordlandreise um einige Tage verschoben.

Zwischen dem Deutschen Reich und den Vereinigten Staaten von Amerika wird in Washington das erste Handelsabkommen unterzeichnet.

11.7.1900, Mittwoch

Der deutsche Gesandte in Luxemburg, Philipp Alphons Freiherr von Mumm von Schwarzenstein, wird als Nachfolger des ermordeten Klemens Freiherr von Ketteler zum diplomatischen Vertreter des Deutschen Reichs in China ernannt.

Der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen, Bernhard Graf von Bülow, erlässt in Berlin ein Rundschreiben an die Bundesregierungen, in dem er die Konfliktsituation in China analysiert.

12.7.1900, Donnerstag

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. befördert Generalmajor Emil von Lessel, den Kommandeur der 28. Division in Karlsruhe, zum Generalleutnant und ernennt ihn zum Kommandeur des chinesischen Expeditionskorps.

13.7.1900, Freitag

Burenguerillas bringen Großbritannien im südafrikanischen Burenkrieg bei Nitralsnek und Derdepoort zwei Niederlagen bei, bei denen die Briten große Verluste erleiden.

Der japanische Kaiser Mutsuhito beantwortet das Schreiben des chinesischen Kaisers Kuang Hsü (Te Tsung) vom 3. Juli abschlägig. Bevor Japan zugunsten von China bei den Westmächten diplomatisch intervenieren könne, müsse der Boxeraufstand unterdrückt werden.

14.7.1900, Samstag

Während des Boxeraufstands in China kommt es bei der nordostchinesischen Handelsstadt Tientsin zu schweren Kämpfen zwischen chinesischen Soldaten und Truppen der vereinigten Kolonialmächte. Die Kolonialmächte erobern Tientsin.

Im Rahmen der Pariser Weltausstellung beginnen die Leichtathletikwettbewerbe der Olympischen Sommerspiele. Dieser Tag, es ist der französische Nationalfeiertag, gilt vielfach auch als eigentlicher Beginn der II. Olympischen Spiele.

15.7.1900, Sonntag

Britische Truppen entsetzen die Stadt Kumassi an der Goldküste, die mehrere Monate von aufständischen Aschanti belagert worden war.

Frankreich ratifiziert den 1891 mit der Schweiz abgeschlossenen Vertrag über die Grenze zwischen dem eidgenössischen Wallis und dem französischen Savoyen.

16.7.1900, Montag

Der Burenguerillaführer Christiaan Rudolph Dewet durchbricht zwischen Bethlehem und Ficksburg vier britische Divisionen, die die Guerillas methodisch eingekreist haben.

In Berlin wird der Internationale Kongress der Textilarbeiter eröffnet, der bis zum 20. Juli dauert. Hauptthemen sind die Akkordarbeit und die Frage, wie die Lage der Arbeiter zu verbessern sei.

17.7.1900, Dienstag

Der Generalgouverneur des russischen Amurgebiets lässt wegen des chinesischen Boxeraufstands seine Truppen in Alarmzustand versetzen – Die russische Regierung erwägt, zum Schutz der von Russland gebauten mandschurischen Eisenbahn die Administration der Mandschurei zu übernehmen, da die chinesische Regierung offensichtlich nicht mehr Herr der Lage sei.

Ein 15 000 Mann starkes japanisches Heer landet zur Niederschlagung des Boxeraufstands in der Hafenstadt Tschifu am Golf von Tschili in China.

Der Schah von Persien, Muzaffar Ad Din, trifft zu einem offiziellen Besuch des russischen Zaren Nikolaus II. in Petersburg (Leningrad) ein.

Das rumänische Kabinett Gheorghe Grigore Kantakuzenos erklärt seinen Rücktritt. Neuer Ministerpräsident wird am 20. Juli Petre Carp.

18.7.1900, Mittwoch

Der deutsche Staatssekretär des Auswärtigen, Bernhard Graf von Bülow, untersagt der chinesischen Gesandtschaft in Berlin, chiffrierte oder in Geheimsprache abgefasste Telegramme abzusenden. Offene Telegramme müssen dem Staatssekretär zur Genehmigung vorgelegt werden.

Das aus 2000 Mann bestehende italienische Expeditionskorps zur Niederschlagung des Boxeraufstands in China schifft sich in Neapel ein.

19.7.1900, Donnerstag

Nach einer Statistik der “Münchener Allgemeinen Zeitung” sind die Belgier die größten Bier- und die Dänen die größten Branntweintrinker.

In Paris wird die erste, 10,6 km lange Metro-Strecke zwischen der Porte Maillot und der Porte de Vincennes in Betrieb genommen.

Die meteorologische Station auf der Zugspitze wird eröffnet.

21.7.1900, Samstag

Die Bürgermeister von Brüssel, Antwerpen, Lüttich und Gent erlassen einen Aufruf zur Bildung eines belgischen Freiwilligenkorps, das Landsleute in China vor der christen- und fremdenfeindlichen Geheimgesellschaft der Boxer schützen soll. – Viele belgische Männer melden sich, zahlreiche Geldspenden gehen ein.

Der französische Staatspräsident Emile Loubet beantwortet ein Ersuchen der chinesischen Regierung um Vermittlung mit den europäischen Mächten abschlägig. Solange die Ordnung in China nicht wiederhergestellt sei und die Rädelsführer des Boxeraufstands nicht bestraft seien, könne die Antwort auf die Vorgänge in China nur in einer militärischen Aktion bestehen.

Alfred Milner, der britische Gouverneur der Kapkolonie, erklärt bei der Eröffnung des Parlaments in Kapstadt, das Ende des Burenkriegs in Südafrika stehe unmittelbar bevor.

Der Burenguerillaführer Christiaan Rudolph Dewet nimmt bei Honing-Spruit in Südafrika 100 Royal-Welsh-Füsiliere gefangen.

22.7.1900, Sonntag

König Alexander I. von Serbien gibt seine Verlobung mit der neun Jahre älteren Ingenieurswitwe Draga Maschin, einer ehemaligen Hofdame seiner Mutter, der Königin Natalie, bekannt. – Die am 21. Juli erfolgte Verlobung führt zum Bruch zwischen Alexander und seinem Vater, dem früheren König Milan IV., der aus Protest sein Amt als Oberbefehlshaber niederlegt, Serbien verlässt und nach Wien übersiedelt.

23.7.1900, Montag

In Geneva City in den USA und in Marseille in Frankreich wird der Komet 1900 II entdeckt. Der relativ helle Himmelskörper kann bis Ende 1900 beobachtet werden.

US-Präsident William McKinley erwidert auf die Bitte der chinesischen Regierung um Intervention, zuerst müsse die Sicherheit der ausländischen Gesandten in China gewährleistet und der Boxeraufstand niedergeschlagen sein. Dann würden die USA ihre freundschaftlichen Dienste gern zur Verfügung stellen.

Das britische Oberhaus in London genehmigt eine Vorlage, durch die Königin Victoria ermächtigt wird, ein Waffenexportverbot zu erlassen, um zu verhindern, dass britische Waffen in feindliche Lager gelangen.

24.7.1900, Dienstag

Das Vorkommando des deutschen Expeditionskorps zur Niederschlagung des Boxeraufstands in China verlässt an Bord des Reichspostdampfers “Preußen” Genua.

Im Deutschen Reich wird eine Verordnung über den Ausschluss der Öffentlichkeit bei Hauptverhandlungen von Militärgerichtsverfahren wegen Gefährdung der Disziplin erlassen.

25.7.1900, Mittwoch

Im Musée social in Paris tritt der Internationale Kongress für Arbeiterschutz unter dem Vorsitz des sozialistischen französischen Handelsministers Alexandre Millerand zusammen. Der Kongress tagt bis zum 29. Juli.

26.7.1900, Donnerstag

Russische Truppen erobern während des Boxeraufstands den chinesischen Hafen Niutschwang.

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. kehrt an Bord der “Hohenzollern” von seinem Sommerurlaub in Norwegen nach Bremerhaven zurück.

27.7.1900, Freitag

Der deutsche Kaiser Wilhelm II. verabschiedet in Bremerhaven das Expeditionskorps zur Niederschlagung des Boxeraufstands in China mit der sog. Hunnenrede.

Das serbische Kabinett Wladan Durdevic tritt aus Protest gegen die Verlobung von König Alexander I. mit der ehemaligen Hofdame Draga Maschin zurück. Neuer Ministerpräsident wird Alexis Jovanovic.

28.7.1900, Samstag

Das britische Unterhaus in London genehmigt einen am selben Tag vorgelegten Nachtragshaushalt für den Burenkrieg in Südafrika und für die chinesische Expedition in Höhe von 11,5 Millionen Pfund Sterling (234,9 Millionen Mark) mit 87 zu 12 Stimmen.

Im Deutschen Reich wird der 150. Todestag des Komponisten Johann Sebastian Bach gefeiert.

Der britische Generalmajor John Denton Pinkstone French besetzt während des Burenkriegs in Südafrika die Eisenbahnstation Middelburg.

29.7.1900, Sonntag

Der italienische König Umberto I. wird von dem Anarchisten Gaetano Bresci in Monza bei einem Revolverattentat ermordet. Nachfolger als König von Italien wird Umbertos Sohn Viktor Emanuel III.

Der französische Staatspräsident Emile Loubet unterzeichnet ein Dekret, das die Titularmitglieder des Kriegsrats, die bisher zu Kommandos unabhängig vom Kriegsminister berechtigt waren, der Autorität des Kriegsministers unterstellt.

Mehr als 4000 Burenguerillas ergeben sich bei Fouriesburg den Briten.

Der am 10. Januar aus der sibirischen Verbannung zurückgekehrte russische Revolutionär Wladimir I. Lenin verlässt nach erneuter Verhaftung Russland und geht ins Exil, zunächst ins Deutsche Reich.

30.7.1900, Montag

Herzog Alfred von Sachsen-Coburg-Gotha stirbt in Schloss Rosenau bei Coburg. Sein 16-Jähriger Neffe Karl Eduard, Herzog von Albany, tritt die Herrschaft unter der Vormundschaft des Erbprinzen Ernst von Hohenlohe-Langenburg an.

Eine Novelle zur deutschen Gewerbeordnung sieht vor, dass der Bundesrat für bestimmte Gewerbe Arbeitszettel oder Lohnbücher verordnen kann, in denen die Arbeitsbedingungen klar fixiert sind.

31.7.1900, Dienstag

In Kolumbien übernimmt der aufständische Vizepräsident José Manuel Marroquín die Macht. Die Kämpfe zwischen Marroquín und dem für abgesetzt erklärten Präsidenten Manuel Antonio Sanclemente gehen jedoch weiter.

Das preußische Kultusministerium verfügt dass der Religionsunterricht in Posen in der Ober- und Mittelstufe künftig in deutscher und nicht mehr in polnischer Sprache erteilt werden soll.