Was geschah im Juni 1917

  • < 1916
  • 6.1917
  • 1918 >

Wetterstationen Juni 1917

1.6.1917, Freitag

Die ungarische Delegation auf der sozialdemokratischen Friedenskonferenz von Stockholm fordert in Übereinstimmung mit den anderen anwesenden Sozialisten verschiedener Länder einen annexionslosen Friedensschluss.

In den USA beginnt die Herstellung von Helium aus Erdgas, das anstelle des hochbrennbaren Wasserstoffs in Luftschiffen verwendet werden soll.

Das Ministerium für Wohnungswesen in Berlin warnt Hauseigentümer und Vermieter im Deutschen Reich vor neuen Mietern, die sich nur zum Schein polizeilich anmelden, in Wahrheit aber in ihrer alten Wohnung bleiben. Die Betrüger versuchen auf diese Weise, sich zusätzliche Lebensmittelkarten zu beschaffen.

Im Deutschen Reich findet eine umfassende Viehzählung statt. Bauern, die Bestände verschweigen, sind von Enteignung bedroht.

Die deutsche Reichsregierung beschlagnahmt sämtliche Kaninchen-, Hasen- und Katzenfelle.

Inserate in deutschen Tageszeitungen sollen nach Anweisung der Reichsregierung so klein wie möglich sein, damit der Papierverbrauch eingeschränkt wird.

2.6.1917, Samstag

Mit Unterstützung der Carl-Zeiss-Stiftung wird in der Universität Jena eine “Großherzogliche Optikerschule” eingerichtet.

In der Flandernschlacht verstärkt sich erneut die Artilleriegefechtstätigkeit.

Zur Erhaltung der neutralen Position untersagt die spanische Regierung jede öffentliche Kundgebung zur internationalen Lage.

Der französische Ministerpräsident Alexandre Ribot verweigert den französischen Sozialisten die Ausreise nach Stockholm. Nach dem Kriegseintritt der USA dürfe nicht von einem Friedensschluss gesprochen werden.

Die Konferenz der sozialdemokratischen und sozialistischen Parteien in Stockholm wird offiziell eröffnet.

3.6.1917, Sonntag

Im Albert-Theater in Dresden wird das Drama “Mörder, Hoffnung der Frauen” von dem Dichter und Maler Oskar Kokoschka uraufgeführt.

Der österreichische Kaiser Karl I. beschließt die Einrichtung eines “Ministeriums für Volksgesundheit und soziale Fürsorge”.

Zu eifriger Spendentätigkeit am “Opfertag für die U-Boot-Spende des deutschen Volkes” rufen niederrheinische Zeitungen auf. Es heißt in dem Aufruf u.a.: “Gegen Englands Seemacht und Willkür reckt sich die Faust unserer Kämpfer zur See. Zielsicher, entschlossen, mit gewaltigem, nie gedachtem Erfolg!”

Unter Führung des Abgeordneten Philipp Scheidemann trifft die deutsche Delegation der Sozialdemokraten in Stockholm ein.

4.6.1917, Montag

Neuer Oberbefehlshaber der russischen Armee wird General Alexei A. Brussilow. Sein Vorgänger hatte sich für einen annexionslosen Frieden ausgesprochen.

In der chinesischen Stadt Schanghai wird vom herrschenden Militärrat eine provisorische Regierung gebildet. An der Spitze steht General Hsu Chi Tschang. Die Militärregierung hebt den Beschluss des Krieges gegen das Deutsche Reich auf.

Französische Flugzeuge unternehmen einen Angriff auf Trier.

Die französische Regierung unter Alexandre Ribot beschließt die Bildung eines polnischen Heeres unter französischem Oberkommando. In Frankreich leben viele polnische Exilanten, die Polen auf keinen Fall in die Hände der Mittelmächte fallen lassen wollen.

5.6.1917, Dienstag

Die französische Nationalversammlung in Paris fordert die bedingungslose Rückgabe von Elsass-Lothringen.

Italien erklärt das besetzte Albanien unter dem freundschaftlichen Schutz Italiens für unabhängig.

Die britischen Sozialdemokraten diskutieren in Leeds die Möglichkeit eines raschen Friedensschlusses.

Das Ministerium für Paßangelegenheiten des Deutschen Reiches teilt mit, dass Visa für Erholungsreisen ins neutrale Ausland grundsätzlich nur dann erteilt werden, wenn ein ärztliches Attest vorgewiesen werden kann, das die Bedürftigkeit des Antragstellers eindeutig belegt.

6.6.1917, Mittwoch

Zum 100. Geburtstag des radikaldemokratischen deutschen Schriftstellers Georg Herwegh lässt dessen Sohn Marcel auf dem Grab eine Schleife mit französischen Farben niederlegen. Die Feier in Liesal bei Basel kommentiert die deutsche Presse als “Schändung des toten Vaters”.

In ganz Norwegen werden alle Geschäfte und Restaurants für einen Tag geschlossen. Die Geschäftsleute wollen damit gegen die hohe Preissteigerung protestieren, die Restaurantbesitzer zusätzlich gegen das befristete Alkoholausschankverbot. Es kommt außerdem zu umfangreichen Arbeitsniederlegungen in den Fabriken des Landes.

In Nord- und Mittelchina bricht ein Volksaufstand, dem sich große Teile der Armee anschließen, gegen die Militärregierung aus.

7.6.1917, Donnerstag

In Berlin fordert die Reichsfrauenkonferenz der Sozialdemokraten das Frauenstimmrecht.

In Flandern flammt die Kampftätigkeit wieder auf. Es werden auch einzelne Panzer eingesetzt.

Erstmals seit dem Kriegseintritt der USA am 6. April erreichen größere Kriegsflottenkontingente die südfranzösische Küste.

Sir Winston Churchill wird neuer britischer Minister für Luftverteidigung als Nachfolger des zurückgetretenen Viscount Maxwell Cawdray.

8.6.1917, Freitag

Die Tragödie “Die Versuchung” von Georg Kaiser wird im Hamburger Thalia-Theater uraufgeführt.

Im Berliner Lessingtheater findet die Uraufführung der Operette “Niobe” von Oskar Straus statt.

Alle polnischen Parteien fordern in Warschau die staatliche Unabhängigkeit und Selbstbestimmung Polens und Litauens.

Der Deutsche Kaiser Wilhelm II. bricht die diplomatischen Beziehungen zu Haiti ab, nachdem der Geschäftsträger des Landes in Berlin gegen den uneingeschränkten U-Boot-Krieg protestiert hatte.

Einziger Programmpunkt der Tagesordnung auf der Stockholmer Friedenskonferenz ist die gewerkschaftliche Forderung zum Friedensvertrag.

9.6.1917, Samstag

Durch ein Erdbeben wird die mittelamerikanische Stadt San Salvador vollständig zerstört. Alle Ortschaften im Umkreis von 50 km sind ebenfalls betroffen.

10.6.1917, Sonntag

Im nördlichen Finnland sind alle Getreidevorräte aufgebraucht, und es herrscht eine Hungersnot.

Die Dominikanische Republik bricht die diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich ab.

11.6.1917, Montag

In Spanien wird Eduardo Dato e Iradier neuer Ministerpräsident, nachdem am Tag zuvor nach einer Militärrevolte der bisherige Ministerpräsident Manuel García-Prieto zurückgetreten ist.

Der US-amerikanische Präsident Thomas Woodrow Wilson erläutert in einer Botschaft an Russland die Kriegsziele der USA. Er spricht sich für die demokratische Selbstbestimmung der Völker aus.

Weitere 2000 Kinder aus den westfälischen Großstädten werden zur Erholung und um die Mütter zu entlasten für zunächst unbegrenzte Zeit nach Polen verschickt.

12.6.1917, Dienstag

Unter der Regie von Bruno Walter wird im Münchner Prinzregententheater die musikalische Legende in drei Akten “Palestrina” von Hans Pfitzner uraufgeführt.

Der Oberkommandierende der alliierten Streitkräfte in Griechenland, Celestin Charles Jonnart, zwingt König Konstantin I. zum Rücktritt und seinen Sohn Georg zum Thronverzicht, da sich beide einem Kriegseintritt Griechenlands an der Seite der Alliierten widersetzen. Neuer König wird Alexander, ein weiterer Sohn Konstantins.

13.6.1917, Mittwoch

Die ersten Langstreckenbomber des Krieges, deutsche Flugzeuge des Typs “Gotha”, greifen London an. Wahrscheinlich kommen dabei über 500 Menschen ums Leben.

Die deutsche Reichsregierung beschlagnahmt zur Kriegsverwertung sämtliche Felle und Häute von Wild, Hunden, Schweinen, Seehunden, Rentieren und Elchen.

14.6.1917, Donnerstag

In Zürich findet eine Kunstausstellung mit Werken des Schweizer Malers Ferdinand Hodler statt.

Das Kriegsernährungsministerium in Berlin teilt mit, dass die Kartoffelvorräte im Deutschen Reich vollständig erschöpft sind.

Der Verwaltungsbezrrk Kostroma, ein industriell erschlossenes Gebiet in Zentralrussland, erklärt sich zur Republik. Das Gebiet hat 1,5 Millionen Einwohner.

Der neue spanische Ministerpräsident Eduardo Dato e Iradier bekräftigt die unbedingte Neutralität des Landes.

15.6.1917, Freitag

Bis zur Mitte des Jahres haben insgesamt 20 Staaten die diplomatischen Beziehungen zum Deutschen Reich abgebrochen. 13 von ihnen befinden sich im Kriegszustand mit dem Deutschen Reich.

Die US-amerikanische Regierung droht mit dem Gesetz “Espionage Act” schwere Strafen für die Behinderung der Kriegsanstrengungen an.

Die belgischen Ministerien für Landwirtschaft, Wissenschaft und Kunst sowie für Gewerbe und Arbeit werden in eine flämische und eine wallonische Abteilung getrennt.

300 000 Anhänger der neuen chinesischen Militärmachthaber von Schanghai besetzen die alte Hauptstadt Peking.

16.6.1917, Samstag

Die “Große Berliner und Düsseldorfer Kunstausstellung 1917” wird im Düsseldorfer Kunstpalast eröffnet. Die Ausstellung findet erstmals in Düsseldorf statt, da Berlin abgesagt hat.

In Norddeutschland treten mehr als 2000 Pockenerkrankungen auf. Über 200 Menschen sterben an der Infektion.

Die russische Stadt Chersanow in der Provinz Tambow erklärt sich zur Republik.

Bei den Petrograder Stadtratswahlen erhalten die sozialistischen Parteien 507 982 Stimmen, mehr als das Vierfache der bürgerlichen Gruppen.

Am ersten Allrussischen Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte beteiligen sich 1090 Delegierte. Die Bolschewiken stellen nur 35 der 256 Mitglieder des Zentralexekutivkomitees. Die Mehrheit haben die Sozialrevolutionäre und die Menschewiken.

17.6.1917, Sonntag

In Rom wird ein neues Ministerium für Waffen und Munition gegründet. Minister wird General Giovanni Dell’Olio.

Im Deutschen Reich herrscht extremer Arbeitskräftemangel. Im Durchschnitt kommen sechs offene Stellen auf einen Arbeitslosen.

18.6.1917, Montag

Aus Mangel an Vorräten wird die vom französischen Ernährungsministerium bereits erteilte Zusage, jedem Haushalt 3 kg Einmachzucker pro Person für den Juni zur Verfügung zu stellen, wieder zurückgenommen. Statt dessen soll die Prokopfration 500 g Einmachzucker betragen.

Die Reichsbekleidungsstelle in Berlin richtet eine Wiederherstellungswerkstatt ein, um von der Bevölkerung abgelieferte Altkleidung zu verwerten.

Die deutsche Reichsregierung verbietet abermals die Sendung von Lebensmitteln an die Front, um den Mangel in der Heimat nicht zu vergrößern.

Der abgesetzte griechische König Konstantin I. trifft in Mailand ein, von wo er ins Schweizer Exil gehen will.

19.6.1917, Dienstag

Der deutschen Turnerschaft gehören z. Z. 1 003 609 Männer und 58 477 Frauen an.

Das britische Unterhaus stimmt dem Frauenwahlrecht zu. Frauen ab 30 Jahren dürfen wählen.

Die italienische Regierung verweigert den Sozialisten und Sozialdemokraten die Ausreise zur Friedenskonferenz in Stockholm.

Der österreichische Ministerpräsident Heinrich Graf von Clam-Martinic tritt zurück. Sein Nachfolger wird am 23. Juni Ernst Ritter Seidler von Feuchtenegg.

Der Schweizer Bundesrat Arthur Hoffmann tritt zurück. Er nutzte den Aufenthalt des sozialistischen Nationalrates Robert Grimm in Petrograd für den Versuch einer Friedensvermittlung. Nach dem öffentlichen Bekanntwerden wurde Grimm aus Russland ausgewiesen.

In den russischen Städten des Kaukasus Tiflis und Baku kommt es zu schweren Kämpfen zwischen den moslemischen Einwohnern und dem russischen Arbeiter- und Soldatenrat.

Die Kaiserglocke des Kölner Doms, mit 543 Zentnern eine der schwersten der Welt, wird zur Metallverwertung eingeschmolzen.

21.6.1917, Donnerstag

Der abgesetzte griechische König Konstantin I. trifft mit seiner Frau in Lugano ein. Die Schweizer Bevölkerung empfängt den Ex-König äußerst unfreundlich. Es kommt zu tätlichen Angriffen auf das Monarchenpaar.

Der sozialdemokratische Abgeordnete im Deutschen Reichstag, Philipp Scheidemann, hebt auf der Stockholmer Friedenskonferenz hervor, Elsass-Lothringen sei ein “kerndeutsches” Land, das die Gleichberechtigung als deutscher Bundesstaat erhalten solle, aber auf keinen Fall an Frankreich ausgeliefert werden könne.

Wegen der beginnenden Malaria-Zeit werden die deutschen Truppen an der Makedonienfront vom östlichen Struma-Ufer zurückgezogen.

22.6.1917, Freitag

Mit Ausnahme des Peloponnes ist ganz Griechenland von Truppen der Entente besetzt.

In Russland existieren 37 verschiedene Republiken, die jeweils eigene Gesetze und Verfassungen haben.

Deutsche Beamte, die an der Kriegshinterbliebenenfürsorge beteiligt sind, werden von der Reichsregierung zu äußerster Höflichkeit aufgefordert. Die Hinterbliebenen dürften niemals den Eindruck gewinnen, sie erhielten Almosen.

23.6.1917, Samstag

In Berlin wird die Kunstsammlung Aumüller bei Ernst Cassirer versteigert. Die Sammlung enthält verschiedene Drucke von Albrecht Dürer und Radierungen von Rembrandt Harmensz van Rijn. Versteigert wird u.a. auch der Kupferstich “Ritter, Tod und Teufel” von Dürer für 10 800 Mark.

24.6.1917, Sonntag

In Hamburg findet das traditionsreiche Deutsche Derby auf der Galopprennbahn Horn statt. Sieger wird Wilhelm Kasper auf dem Hengst Bandgraf.

Das Waffenmagazin der kubanischen Hauptstadt Havanna fällt einem Bombenanschlag zum Opfer.

25.6.1917, Montag

Wegen andauernder Streiks wird über die russischen Städte Petrograd Moskau, Keluga und Jaroslaw das Kriegsrecht verhängt.

Im südwestlichen Sibirien, das im Wesentlichen von der Volksgruppe der Kirgisen bewohnt wird, legen sämtliche Werftarbeiter ihre Arbeit nieder. Gleichzeitig erklären die Sprecher der Arbeiter, dass die Arbeit erst wieder aufgenommen werde, wenn die russische Provisorische Regierung unter Georgi Fürst Lwow den Kirgisen die Unabhängigkeit zusichere.

Nachfolger des infolge seiner Friedensvermittlungsversuche in Russland zurückgetretenen Schweizer Bundesrates Arthur Hoffmann wird Gustave Ador.

Der in Zürich lehrende deutsche Medizinalprofessor Ferdinand Sauerbruch stellt in der Gesellschaft der Ärzte in Wien ein operatives Verfahren vor, das außerordentliche Beweglichkeit der Ersatzglieder für Amputierte erlaubt.

26.6.1917, Dienstag

Der deutsche Kriegsausschuss für Sauerkraut genehmigt die Verarbeitung von Frühweißkohl zu Sauerkraut, was allgemein überrascht, denn für eine Vorratshaltung sind auch die Kohlsorten zu knapp.

Der Eisenbahnrat der Länder des Deutschen Reiches beschließt eine Erhöhung der Fahrpreise im Personenverkehr um 10%. Alle Sondertarife werden gleichzeitig außer Kraft gesetzt. Der Kilometerpreis beträgt demnach jetzt einheitlich 9 Pfg. in der 1. Klasse, 6,7 Pfg. in der 2. Klasse, 3,7 Pfg. in der 3. Klasse und 2,4 Pfg. in der 4. Klasse.

Britische Flieger bombardieren den Ölberg von Jerusalem. Palästina gerät immer mehr in britische Hand.

Größere US-amerikanische Truppenverbände landen bei St. Nazaire in Frankreich.

Papst Benedikt XV. bietet sich gegenüber dem deutschen Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg als Friedensvermittler an unter der Bedingung, dass das Deutsche Reich Belgien freigibt.

27.6.1917, Mittwoch

Die deutsche Kriegsgesellschaft für Obstkonserven und Marmelade untersagt die Herstellung von Pflaumenmus und Obstkraut, da das frische Obst dringend für die Vitaminversorgung der Soldaten und der Kinder gebraucht wird.

28.6.1917, Donnerstag

Der Allgemeine Kosakentag in Petrograd beschließt, sich grundsätzlich gegen jeden Sonderfrieden mit dem Deutschen Reich zu wenden und an der Seite der Alliierten bis zum endgültigen Sieg zu kämpfen.

In Düsseldorf kommt es zu Protestkundgebungen und Plünderungen wegen der Lebensmittelknappheit.

Der nationalistische Alldeutsche Verband ruft seine Mitglieder und Sympathisanten dazu auf, eine Erhöhung des Kapitals der Neudeutschen Verlags- und Treuhandgesellschaft von jetzt 3,5 auf 7 Millionen Mark zu ermöglichen, um die bereits bestehende “Deutsche Zeitung” zu einem machtvollen publizistischen Faktor gegen die zersetzenden Bestrebungen der linken Presse zu machen.

Im Betrugsverfahren gegen Margarethe Kupfer in Berlin werden die Einnahmen der Betrügerin vom Gericht mit 6,7 Millionen Mark beziffert.

29.6.1917, Freitag

Unter Führung von Ministerpräsident Eleftherios Weniselos, der sein Amt am 27.6. angetreten hat, erklärt Griechenland dem Deutschen Reich Österreich-Ungarn, Bulgarien und der Türkei den Krieg.

30.6.1917, Samstag

Der russische Marineminister Alexandr F. Kerenski legt sein Amt nieder, bleibt jedoch Kriegsminister.