Was geschah im Juni 1940

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1.6.1940, Samstag

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ordnet in einem Erlass die Freilassung der niederländischen Kriegsgefangenen mit der Begründung an, das niederländische Volk sei dem deutschen in kultureller und sittlicher Hinsicht verwandt.

Deutsche Truppenverbände bestürmen den britischen Brückenkopf um Dünkirchen von Osten her und nehmen Nieuport ein.

Nach einem Beschluss der Veranstalterorganisation vom 17. Januar, die Weltausstellung des Jahres 1939 zu verlängern, wird die Ausstellung in New York wieder eröffnet.

Der neue britische Sonderbotschafter in Spanien, Sir Samuel Hoare, Templewood of Chelsea, nimmt in Madrid seine Arbeit auf.

In den USA läuft das Schlachtschiff “Washington” vom Stapel. Es handelt sich um das erste, seit 1921 in den USA gebaute Schiff dieser Art.

2.6.1940, Sonntag

Das britische Versorgungsamt verfügt eine öffentliche Sammlung von Alteisen im ganzen Land.

3.6.1940, Montag

Die deutsche Luftwaffe fliegt schwere Angriffe gegen französische Flugplätze und Flugzeugmotorenwerke im Raum um Paris.

Nach einem Übereinkommen mit der britischen Regierung liefert die USA überzählige, technisch veraltete Waffen und Flugzeuge sowie Munition an die Westmächte.

4.6.1940, Dienstag

Die deutsche Kriegsmarine startet das Unternehmen “Juno”, einen Vorstoß der Flotte, der die Evakuierung britischer Truppen in Norwegen vereiteln soll. Die Aktion wird am 8. Juni erfolglos abgebrochen.

5.6.1940, Mittwoch

In den frühen Morgenstunden, um 5.35 Uhr, beginnt die “Schlacht um Frankreich”. Deutsche Truppen durchbrechen die französische Linie südlich der Somme und an der unteren Aisne.

Nach der Einnahme von Dünkirchen durch deutsche Truppen wird das französische Kabinett umgebildet. Unterstaatssekretär im Kriegsministerium wird General Charles de Gaulle.

Die britische Luftwaffe fliegt einen ihrer ersten Angriffe auf die bayerische Landeshauptstadt München. Dabei werden auch die Bosch-Werke in Allach getroffen. Es entsteht aber nur geringer Sachschaden.

6.6.1940, Donnerstag

Das Amtsgericht Nürnberg erlässt gegen einen Einzelhändler Haftbefehl aufgrund unlauteren Wettbewerbs; er hatte im Schaufenster seines Ladens nicht mehr vorrätige Waren ausgesellt.

Mit einer Verordnung über die Einführung des deutschen Strafrechts in den eingegliederten Ostgebieten (Westpolen) wird für Polen und Juden ein Sonderstrafrecht geschaffen, das für viele, zum Teil nichtige Vergehen die Todesstrafe vorsieht.

Die argentinische Regierung legt dem Kongress einen Gesetzentwurf vor, in dem Maßnahmen gegen Einzelpersonen und Verbände vorgesehen sind, die eine Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit gefährden.

Ein Regierungsdekret räumt dem rumänischen Wirtschaftsministerium außerordentliche Vollmachten ein, die sich auf die Produktion und Verteilung von für Armee und Bevölkerung des Landes lebenswichtige Waren erstrecken. Damit soll die Rationalisierung der Gesamtwirtschaft erreicht werden.

7.6.1940, Freitag

Alle italienischen Handelsschiffe erhalten die regierungsamtliche Weisung, sobald wie möglich neutrale Häfen anzulaufen. In den Vereinigten Staaten weilende Schiffe werden angewiesen, in US-amerikanischen Hoheitsgewässern zu bleiben.

Bei einem ersten alliierten Luftangriff auf die Reichshauptstadt Berlin wirft ein französischer Marine-Fernaufklärer 2 t Bomben auf die Stadt.

8.6.1940, Samstag

In Nordfrankreich dringt die deutsche Heeresgruppe B weiter in Richtung auf die untere Seine vor. Beiderseits Soissons wird die Aisne überschritten.

Aus Bordeaux läuft der US-amerikanische Dampfer “Washington” mit über 1000 Staatsbürgern der USA aus, die Europa in Folge der Kriegsereignisse verlassen.

Der emigrierte deutsche Maler und Schriftsteller Kurt Schwitters, der im Deutschen Reich als entartet gilt, kann aus Norwegen vor den deutschen Truppen nach Schottland fliehen. Dort wird er als feindlicher Ausländer für 17 Monate interniert.

In Paris wird die Kurzoper “Medée” des französischen Komponisten Darius Milhaud uraufgeführt.

9.6.1940, Sonntag

Als Sieger im Gesamtklassement und Elfter im Ziel beendet Fausto Coppi die letzte Distanz des Giro d’Italia von Verona nach Mailand. Gestartet worden war das Rennen am 17. Mai mit der ersten Etappe von Mailand nach Turin.

Im Endspiel des englischen Kriegs-Cupwettbewerbs, das in London ausgetragen wird, siegt die Fußballmannschaft von West-Ham United gegen Blackburn Rovers 1:0 (1:0).

Mit der Spitzenbegegnung zwischen den Fußballmannschaften von FC Grenchen und Grasshoppers Zürich nimmt die erste Liga des Schweizerischen Fußballverbandes ihre am 20. Mai unterbrochenen Meisterschaftsspiele wieder auf.

In Zürich wird ein “duftender” Spielfilm produziert, der noch in diesem Jahr auf der New Yorker Weltausstellung zu sehen sein soll.

Die UdSSR und Japan einigen sich in Moskau über die Festlegung der mandschurisch-mongolischen Grenze.

In einem Interview mit dem US-amerikanischen Journalisten Karl von Wiegand erläutert Adolf Hitler seine grundlegenden Ansichten über die deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Alle deutschen Rundfunksender strahlen ein neues Einheitsprogramm aus, das zentral in Berlin zusammengestellt wird.

10.6.1940, Montag

Auf Anweisung König Hakon VII. von Norwegen kapitulieren die nordnorwegischen Streitkräfte. Das am 9. April begonnene Unternehmen “Weserübung” der deutschen Wehrmacht ist damit abgeschlossen.

Italiens Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini erklärt Frankreich und Großbritannien den Krieg.

Die für das laufende Jahr geplanten Amateur-Boxweltmeisterschaften, die als Ersatz für die Olympischen Sommerspiele dienen sollten, finden nach Angaben des Internationalen Amateur-Boxverbandes aufgrund zu geringer Beteiligung nicht statt.

11.6.1940, Dienstag

Verbände der deutschen Heeresgruppe B überschreiten die untere Seine. In der Champagne erobert die 34. Infanterie-Division Reims.

Die italienische Luftwaffe greift nach der Erklärung des Kriegseintritts zum ersten Mal den britischen Flottenstützpunkt auf der Insel Malta an.

Die USA dehnen ihr Neutralitätsgesetz auf Italien aus, US-Präsident Franklin D. Roosevelt untersagt allen nordamerikanischen Schiffen das Anlaufen sämtlicher Mittelmeerhäfen.

Béla Bartóks “Divertimento für Streichorchester” wird in Basel uraufgeführt.

12.6.1940, Mittwoch

Die spanische Regierung, bisher neutral, erklärt ihr Land als nicht kriegführend.

1000 US-amerikanische Arbeiter reisen unter Leitung von Ingenieuren nach Alaska, wo mit der sofortigen Errichtung von Kasernen begonnen wird. Andere Arbeitskolonnen werden für den Ausbau eines weitflächigen Wasserflughafens eingesetzt.

Nach der Kriegserklärung an Italien werfen Luftwaffeneinheiten der Südafrikanischen Union Bomben über Abessinien (Äthiopien) ab. Es werden verschiedene italienische Militärziele bombardiert.

Einem Zusatzantrag zur schwebenden Wehrvorlage im US-amerikanischen Senat ist stattgegeben worden. Nach dem Ersuchen des US-amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt wird damit das Kriegsministerium ermächtigt, bei den Fabrikanten veraltete Geschütze gegen neue umzutauschen.

Die UdSSR stellt an Litauen die ultimative Forderung, sowjetischen Militärverbänden weitere Stützpunkte einzuräumen und die litauische Regierung nach sowjetischen Vorstellungen umzubilden.

Auf der am 11. Juni begonnenen Tagung des Obersten Kriegsrats der Alliierten auf Schloss Muguet bei Briare versucht der britische Premier Winston Churchill, Frankreich zu einer Fortführung des Krieges zu veranlassen.

13.6.1940, Donnerstag

In einem Tagesbefehl an die deutschen Soldaten auf dem norwegischen Kriegsschauplatz erklärt Führer und Reichskanzler Adolf Hitler den Feldzug in Norwegen für beendet.

In Ankara wird ein deutsch-türkisches Handelsabkommen abgeschlossen.

Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink spricht auf einer Kundgebung der NS-Frauenschaft im Berliner Sportpalast über den Einsatz der Frauen im Krieg: “Unsere Männer haben zu den Waffen gegriffen, und wir Frauen müssen sie ihnen so lange reichen und halten, bis der Sieg errungen ist.”

In London wird mit der Evakuierung von 120 000 Kindern in die weniger von deutschen Bombenangriffen gefährdeten ländlichen Gebiete begonnen.

14.6.1940, Freitag

Die ersten politischen Gefangenen werden in das Konzentrationslager Auschwitz (Oswiecim) transportiert.

Spanische Truppen besetzen mit französischem Einverständnis die internationale Zone von Tanger.

Nachdem Paris am 13. Juni zur “offenen Stadt” erklärt worden ist, rücken deutsche Truppen in die französische Hauptstadt ein.

In einer offiziellen Erklärung gibt die irische Regierung bekannt, dass sie den Status der Neutralität ihres Landes während des gegenwärtigen Konflikts aufrechterhalten wolle.

15.6.1940, Samstag

In einem Telegramm an den französischen Ministerpräsidenten Paul Reynaud teilt US-Präsident Franklin D. Roosevelt mit, dass er einen von Reynaud am Vortag geforderten Kriegseintritt der USA ablehne.

In den USA wird ein nationales Forschungskomitee für die Landesverteidigung, das National Defense Research Committee, gegründet, das von der Regierung Franklin D. Roosevelt unterstützt wird.

Nach dem sowjetischen Ultimatum vom 12. Juni besetzt die Rote Armee Litauen einschließlich des als deutsches Interessengebiet ausgewiesenen Westzipfels. Damit erlischt die staatliche Souveränität des Landes.

Deutsche Truppen erobern Verdun und durchbrechen zwischen Sankt Avold und Saaralben die Maginotlinie.

16.6.1940, Sonntag

Großbritanniens Premier Winston Churchill unterbreitet der französischen Regierung das Angebot, eine Union beider Staaten zu bilden, um damit Frankreich den Rückzug nach Nordafrika und so die Fortsetzung des Krieges zu ermöglichen.

Der französische Ministerpräsident Paul Reynaud tritt zurück; sein Stellvertreter Philippe Pétain bildet ein neues Kabinett.

Der nationalspanische Staatschef Francisco Franco Bahamonde lässt Adolf Hitler außerordentlich hohe Forderungen für einen von der deutschen Regierung gewünschten spanischen Kriegseintritt übermitteln.

17.6.1940, Montag

Die neue französische Regierung unter Marschall Philippe Pétain unterbreitet der deutschen Reichsregierung ein Waffenstillstandsangebot.

Nach Ultimaten vom 16. Juni besetzt die UdSSR die baltischen Staaten Lettland und Estland.

Der im niederländischen Exil lebende ehemalige deutsche Kaiser und König von Preußen, Wilhelm II., sendet “unter dem tiefgreifenden Eindruck der Waffenstreckung Frankreichs” ein Glückwunschtelegramm an Adolf Hitler.

18.6.1940, Dienstag

Nach der französischen Kapitulation empfängt Adolf Hitler den italienischen Ministerpräsidenten und Duce Benito Mussolini in München, um mit ihm die Waffenstillstandsbedingungen gegenüber Frankreich abzustimmen.

General Charles de Gaulle, ehemaliger Unterstaatssekretär im französischen Verteidigungsministerium, ruft im Londoner Exil zur Fortsetzung des Kampfes an der Seite Großbritanniens auf und erklärt sich zum Führer vom “Nationalkomitee des Freien Frankreich”.

19.6.1940, Mittwoch

Der Unterlauf der Loire wird von deutschen Truppen überschritten; in Lothringen fallen Toul, Epinal und Lunéville in deutsche Hand.

In einem Abkommen einigen sich Großbritannien und Japan über die Verwendung chinesischer Silbervorräte in der Stadt Tientsin.

Die panamerikanischen Staaten vereinbaren den Aufbau einer Wirtschaftsunion, die auch Kanada umfassen soll.

20.6.1940, Donnerstag

In Tokio wird eine Vereinbarung zwischen Frankreich und Japan geschlossen, nach der Frankreich japanischen Truppen die Kontrolle seiner Grenze von China nach Indochina überläßt. Damit sind die nationalchinesischen Verbände unter Marschall Chiang Kai-shek von wichtigen Nachschubwegen abgeschnitten.

Die polnische Exilregierung unter Wladyslaw E. Sikorski siedelt nach dem militärischen Zusammenbruch Frankreichs von Bourdeaux nach London über. Teile der in Frankreich kämpfenden Truppe werden nach Großbritannien evakuiert.

US-Präsident Franklin D. Roosevelt ernennt unter Zustimmung des Senats die Republikaner Henry Lewis Stimson und Oberst Frank Knox zu Ministern seines Kabinetts.

Trotz eines Verbots der Beflaggung und Kundgebungen für das niederländische Königshaus kommt es anlässlich des Geburtstages von Prinz Bernhard von Lippe zu Biesterfeld, Prinz der Niederlande, zu Sympathiekundgebungen der Bevölkerung mit dem niederländischen Königshaus.

Joe Louis, US-Boxweltmeister im Schwergewicht, verteidigt in New York seinen Titel gegen den chilenischen Schwergewichtsmeister Arturo Godoy durch K. o. in der achten Runde.

21.6.1940, Freitag

Der deutsche expressionistische Schriftsteller Walter Hasenclever, 1933 von den Nationalsozialisten ausgebürgert, begeht im Internierungslager Les Milles bei Nizza beim Heranrücken der deutschen Truppen im Alter von 49 Jahren Selbstmord.

An der französischen Alpenfront geht die italienische Heeresgruppe, die sich bisher defensiv verhalten hatte, ungeachtet des am 20. Juni abgegebenen französischen Waffenstillstandsgesuches zum Angriff über.

22.6.1940, Samstag

Zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich wird in Rethondes bei Compiègne ein Waffenstillstandsvertrag geschlossen.

Der deutsche Gesandte in Kopenhagen, Cecil von Renthe-Fink, stellt seinen Plan zur Einbeziehung Dänemarks in den “großdeutschen Raum” vor.

23.6.1940, Sonntag

Die sowjetische Nachrichtenagentur “TASS” dementiert Meldungen, nach denen an der deutsch-litauischen Grenze 100 bis 150 Sowjetdivisionen konzentriert worden seien, um Druck auf das Deutsche Reich auszuüben.

In Begleitung des Architekten Albert Speer und des Bildhauers Arno Breker besichtigt Adolf Hitler die französische Hauptstadt Paris.

24.6.1940, Montag

Der italienisch-französische Waffenstillstand wird in Rom unterzeichnet. Er schafft entmilitarisierte Zonen auf französischem Territorium und in Tunesien, sieht aber keine Besetzung französischer Gebiete außerhalb der eroberten Gebiete vor.

Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei Heinrich Himmler erlässt Richtlinien zur Anwerbung von niederländischen Freiwilligen für die Einheiten der Waffen-SS.

Die UdSSR und Jugoslawien nehmen die seit dem Ersten Weltkrieg unterbrochenen diplomatischen Beziehungen wieder auf.

25.6.1940, Dienstag

In einem Schreiben an den Architekten Albert Speer erklärt Adolf Hitler die Neugestaltung Berlins zur wichtigsten Aufgabe.

In einem “general roundup” (umfassende Aktion) werden in Großbritannien deutschsprachige Flüchtlinge interniert: 2500 Menschen führen die Einwanderungsbehörden in Lagern zusammen.

Die Allrussische Zentralgewerkschaft beschließt, die tägliche Arbeitszeit von sieben auf acht Stunden zu verlängern. Gleichzeitig wird die bisherige Sechstagewoche um einen Tag verlängert.

Der Schweizer Bundespräsident Marcel Pilet-Golaz fordert in einer Rundfunkansprache das Schweizer Volk dazu auf, den neuen Machtverhältnissen in Europa Rechnung zu tragen.

26.6.1940, Mittwoch

Die im deutsch-französischen Waffenstillstandsvertrag vorgesehene Waffenstillstandskommission erhält ihren Sitz in Wiesbaden. Vorsitzender der Kommission wird Infanteriegeneral Karl-Heinrich von Stülpnagel; Leiter der französischen Delegation ist General Charles Léon Clémont Huntzinger.

US-Senator Key Pittman fordert die britische Regierung auf, nach Kanada umzusiedeln, um von diesem sicheren Standort aus “Hitlers Weltmachtstreben ein Ende zu bereiten”.

Der US-amerikanische Automobilhersteller Henry Ford ist nicht gewillt, Rolls-Royce-Motoren für die britische Regierung zu bauen.

27.6.1940, Donnerstag

Die französische Regierung in Bordeaux beschließt die Übersiedlung in unbesetztes Gebiet und wählt den Kurort Vichy zum Regierungssitz.

Der Republikaner Wendell Louis Willkie wird zum Kandidaten für die US-amerikanische Präsidentschaftswahl am 5. November nominiert.

28.6.1940, Freitag

Großbritannien erkennt das am 18. Juni von General Charles de Gaulle gegründete “Nationalkomitee des Freien Frankreich” an.

Die rumänische Regierung willigt in das am 26. Juni von der UdSSR gestellte Ultimatum zur Abtretung der Gebiete Bessarabiens und Nord-Bukowina ein. Die UdSSR beginnt mit der Besetzung der Gebiete.

Der italienische Luftmarschall und Faschistenführer Italo Balbo kommt im Alter von 44 Jahren bei einem Flugzeugabsturz in Tobruk (Ostlibyen) ums Leben.

29.6.1940, Samstag

Der deutsche Maler und Grafiker schweizerischer Herkunft, Paul Klee, stirbt kurz vor Vollendung seines 61. Lebensjahres in Muralto bei Locarno.

30.6.1940, Sonntag

Belgien und die nordfranzösischen Departements Pas-de-Calais werden dem “Militärbefehlshaber Belgien und Nordfrankreich” Alexander Ernst Freiherr von Falkenhausen unterstellt.

Schon drei Wochen vor dem offiziellen Endspiel steht der Schweizer Fußballmeister der diesjährigen Saison fest: Servette Genf behauptet unangefochten den ersten Platz in der Tabelle.