Was geschah im Januar 1967

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1.1.1967, Sonntag

Der Vorsitzende der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), Walter Ulbricht, stellt in seiner Neujahrsansprache in einem Zehn-Punkte-Programm Forderungen, die die Bundesregierung zu erfüllen habe, um die friedliche Koexistenz beider deutscher Staaten zu gewährleisten.

In seiner Neujahrsansprache bekennt sich Bundespräsident Heinrich Lübke zur großen Koalition und betont den ungebrochenen Willen des deutschen Volkes zur Wiedervereinigung.

In Berlin (West) konstituiert sich die sog. Kommune I.

Hansjörg Uzerath wird Nachfolger von Erwin Piscator als Intendant der Freien Volksbühne in Berlin (West).

Der ehemalige jugoslawische Vizepräsident Milovan Djilas wird aufgrund einer Neujahrsamnestie nach Verbüßung der Hälfte seiner Haftstrafe aus der Haftanstalt bei Belgrad entlassen.

Bei Verkehrsunfällen sterben auf den Straßen der Bundesrepublik und Berlin (West) an Silvester und Neujahr 94 Menschen.

2.1.1967, Montag

Mohammed Khider, einer der prominenten Führer der algerischen Unabhängigkeitsbewegung, wird von Unbekannten vor seiner Wohnung im Madrider Exil erschossen.

Die US-amerikanischen Boeing-Werke bauen ein Überschallflugzeug, das 300 Passagiere befördern und mit einer Geschwindigkeit von 2900 km pro Stunde fliegen soll.

Das bayerische Fernsehen beginnt mit der Ausstrahlung des “Telekollegs”, eines Studienprogramms, das die Teilnehmer bis zur Fachhochschulreife führt.

Aus dem Dulwich-College in der britischen Hauptstadt London, einer privaten Gemäldegalerie, werden acht Bilder alter Meister im Wert von insgesamt 28 Millionen DM gestohlen.

Der US-amerikanische Sänger Pete Seeger, der durch seine Protestsongs gegen den Vietnamkrieg bekannt ist, tritt in der Schaubühne am Halleschen Ufer in Berlin (West) auf. Zwei Tage später gibt er auch ein Konzert in Berlin (Ost).

50 400 Rekruten, darunter 9900 Freiwillige, rücken in die bundesdeutschen Kasernen ein.

3.1.1967, Dienstag

Die Vereinigten Staaten verhindern durch Verhaftung von 150 Personen in Florida die geplante Invasion von Haiti durch Exil-Insulaner.

Chinas Parteichef Mao Zedong lässt den gesamtchinesischen Gewerkschaftsbund auflösen und den beliebten Parteiführer Dschou Jang verhaften.

Der US-amerikanische Barbesitzer Jack Ruby, der am 24. November 1963 den mutmaßlichen Mörder von US-Präsident John F. Kennedy, Lee Oswald, erschoß, stirbt in Dallas an Krebs.

4.1.1967, Mittwoch

Die indische Armee beginnt mit der Umsiedlung von 60 000 aufständischen Mizo-Angehörigen aus der Grenzregion zwischen Ost-Pakistan und Birma.

Donald Campbell verunglückt tödlich bei dem Versuch, seinen eigenen Motorbootweltrekord von 440 km pro Stunde zu brechen, auf dem Conistonsee in Großbritannien.

Nordvietnam, die Volksrepublik China und der Vietcong lehnen ein Vermittlungsangebot des britischen Außenministers George Brown im Vietnamkrieg ab.

5.1.1967, Donnerstag

Eine Reutlinger Strickwarenfabrik schließt als erste deutsche Firma einen Lizenzvertrag mit der britischen Modeschöpferin des Minirocks, Mary Quant.

Der Ex-Bundeskanzler Konrad Adenauer wird 91 Jahre alt.

Die italienischen Journalisten streiken, um ihre Forderung nach höheren Gehältern durchzusetzen.

Der deutsche Spielfilm “Mädchen, Mädchen” von Roger Fritz mit Helga Anders und Hellmuth Lange kommt in die bundesdeutschen Kinos.

6.1.1967, Freitag

Der Zentralbankrat der Deutschen Bundesbank senkt den Diskontsatz von 5% auf 4 um dem Konjunkturrückgang entgegenzuwirken.

Das Volkswagenwerk in Wolfsburg begegnet der Flaute auf dem Automarkt mit einem besonders billigen VW: Der neue VW 1200 kostet mit vielen Extras 4485 DM.

Papst Paul VI. spricht sich während eines Erinnerungsgottesdienstes an die erste chinesische Bischofsweihe für Kontakte des Vatikans zur Volksrepublik China aus.

7.1.1967, Samstag

Der Norden Malaysias wird von den schwersten Überschwemmungen seit 40 Jahren heimgesucht. 70 000 Menschen werden obdachlos.

In Nanking und anderen Städten Chinas kommt es zu Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern der maoistischen Linie.

Die Schweizer Statistik in Bern gibt bekannt, dass jeder 700. Schweizer ein Steuermillionär ist.

8.1.1967, Sonntag

Mehrere große deutsche Lebensmittelketten stellen die Vergabe der Rabattmarken ein und versprechen dafür Preissenkungen.

Der “Chef der Manege” des Moskauer Staatszirkus, Eduard J. Ruschat, setzt sich in Nürnberg von seinem Ensemble ab und ersucht um politisches Asyl in der Bundesrepublik.

Die 15-Jährige Frankfurterin Monika Feldmann wird in Berlin (West) neue Deutsche Eiskunstlaufmeisterin. Meister der Herren wird Peter Erich aus Bad Nauheim. Titelträger im Paarlauf werden Margot Gluckshuber und Wolfgang Danne aus Garmisch-Partenkirchen.

Der Norweger Björn Wirkola wird Sieger der deutsch-österreichischen Vierschanzentournee in Bischofshofen.

9.1.1967, Montag

Der ehemalige Redakteur des Hamburger Nachrichtenmagazins “Der Spiegel”, Conrad Ahlers, wird zum stellvertretenden Leiter des Bundespresseamts ernannt. Er löst in diesem Amt Ministerialdirektor Werner Krueger ab.

Eine Untersuchung des Godesberger Instituts für Sozialwissenschaften ergibt, dass das Wort Mitbestimmung von 44% der Bevölkerung in der Bundesrepublik mit der Mitbestimmung der Arbeitnehmer in der Wirtschaft in Verbindung gebracht wird. 24% der Befragten können mit diesem Wort gar nichts anfangen.

Der Heilige Stuhl in Rom hält an der Gewährung des Ablasses für Sünden fest.

3000 Bergleute treten im Revier Salzgitter in Kurzarbeit.

10.1.1967, Dienstag

Papst Paul VI. schafft aufgrund von Konzilsbeschlüssen zwei neue Einrichtungen, den Laienrat sowie den Rat für soziale Fragen.

Die längste Hängebrücke Südamerikas wird dem Verkehr übergeben, die 1678 m lange Angostura-Brücke über den Orinoko bei Ciudad Bolivar in Venezuela.

Zum ersten Mal in der 400-Jährigen Geschichte der Niederlande heiratet eine Prinzessin von Oranien-Nassau einen Bürgerlichen: In Den Haag wird Prinzessin Margriet mit Pieter van Vollenhoeven getraut.

Der US-amerikanische Präsident Lyndon B. Johnson erklärt in seiner Botschaft zur Lage der Nation, der Vietnamkrieg werde mehr Kosten, Verluste und Schmerzen mit sich bringen und kündigt Steuererhöhungen zur Finanzierung des Kriegs und des inneramerikanischen Sozialreformprogramms an.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Sithu U Thant, bezeichnet in New York die bedingungslose Einstellung der US-Luftangriffe auf Nordvietnam als unerläßlich für Friedensschritte in Vietnam.

11.1.1967, Mittwoch

Der US-amerikanische Nachrichtensatellit “Intelsat” wird von Kap Kennedy gestartet.

Der französische Sänger, Komponist und Filmschauspieler Charles Aznavour heiratet in Las Vegas die 25-Jährige Schwedin Ulla Thorssel.

12.1.1967, Donnerstag

Eine dreiköpfige Delegation des Bonner Auswärtigen Amtes unter der Führung von Erwin Wichert kehrt nach viertägigen Gesprächen mit dem Auswärtigen Amt der CSSR aus Prag zurück.

Im Abgeordnetenhaus in Berlin (West) wird die “Aktuelle Stunde” eingerichtet, in der aktuelle Probleme außerhalb des Geschäftsgangs zur Diskussion kommen.

Israels Ministerpräsident Levi Eschkol beschuldigt die Araber der Kriegsvorbereitung und warnt die arabische Guerilla-Organisation Al-Fatah vor Sabotageakten.

Der Ministerrat der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) einigt sich in Brüssel auf ein neues Verhandlungsverfahren im Rahmen der Kennedy-Runde, einer internationalen Konferenz, die über Zollsenkungen berät.

Das US-amerikanische Arbeitsministerium in Washington gibt bekannt, die Arbeitslosenquote in den USA habe derzeit mit einem Durchschnitt von 3,9% oder etwa drei Millionen Arbeitslosen den niedrigsten Stand seit 1953 erreicht.

13.1.1967, Freitag

In der DDR werden 2800 Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG) in “Vollkolchosen” umgewandelt. Die Privatwirtschaft wird eingeschränkt.

In Togo übernimmt die Armee unter Leitung von Oberst Etienne G. Eyadema in einem unblutigen Staatsstreich die Macht.

Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle treffen in Paris zu zweitägigen Gesprächen zusammen, um über Möglichkeiten der Belebung des deutsch-französischen Vertrags von 1963 zu sprechen.

Nach Parlamentswahlen erhalten die seit 1649 unter britischer Regierung stehenden Bahamas erstmalig eine farbige Regierung.

14.1.1967, Samstag

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS und die sowjetische Aeroflot unterzeichnen in Moskau ein Protokoll, das der SAS die Eröffnung einer Direktflugroute über Sibirien nach Japan gestattet und dafür Aeroflot das Recht einräumt, Fluglinien über Skandinavien nach Amerika, Kanada und Kuba zu unterhalten.

Die Deutsche Bundesbank teilt mit, dass das Passivsaldo zwischen den Ausgaben deutscher Reisender im Ausland und den Ausgaben ausländischer Reisender im Bundesgebiet im Jahr 1966 3250 Millionen DM betragen hat.

15.1.1967, Sonntag

Der britische Premierminister Harold Wilson stattet in Begleitung seines Außenministers George Brown der italienischen Regierung einen zweitägigen Besuch ab, um die Frage eines britischen Beitritts zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) zu diskutieren.

In Wolfsburg stehen zwei Drittel der Beschäftigten des Volkswagenwerks in Kurzarbeit. Die Adam-Opel-AG in Rüsselsheim kündigt für den 16. bis 20. Januar Kurzarbeit an.

16.1.1967, Montag

Laut einer Meinungsumfrage haben zwei Drittel aller wahlberechtigten Bundesbürger volles Vertrauen in die Politik der großen Koalition.

Die kubanische Regierung enteignet alle Privatländereien, die sog. Conucos, und gliedert sie den staatlichen Betrieben an.

17.1.1967, Dienstag

Das Eurocontrol-Zentrum (Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt) in Brétigny bei Paris wird eingeweiht.

Die Friedrich-Krupp-Hüttenwerke AG in Essen veranlasst die Stilllegung zweier Zechen bei Bochum. 4300 Belegschaftsmitglieder werden dadurch arbeitslos.

25 180 Bewohnern der DDR und Ost-Berlins gelang seit dem 13. August 1961 die Flucht über die Berliner Mauer und die Zonengrenze in die Bundesrepublik.

18.1.1967, Mittwoch

Der 53-Jährige Führer der britischen Liberalen Partei, Joe Grimond, tritt aus Protest gegen die Pläne der britischen Regierung, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft beizutreten, von seinem Amt zurück.

Das deutsche Modejournal “Madame” signalisiert den neuen Kosmetiktrend ’67: Lider und Lippen blitzen kühl und versilbert.

19.1.1967, Donnerstag

Das Bundeskabinett gibt in Bonn den Ausgleich des Bundeshaushalts 1967 durch Schließen einer Deckungslücke von 3,677 Milliarden DM mit Hilfe von Kürzungen bei allen Einzeletats bekannt.

Die Bundesrepublik und Frankreich unterzeichnen einen Vertrag über die gemeinsame Errichtung eines Höchstflussreaktors in Grenoble.

Rote Garden stürmen das Pekinger Rathaus.

20.1.1967, Freitag

In einer Ansprache erläutert der französische Staatspräsident Charles de Gaulle seine Auffassung vom “europäischen Europa” und “strategischen Neutralismus”.

In Stockholm wird das Oratorium “Gesang vom lusitanischen Popanz” von Peter Weiss uraufgeführt.

Der Würger von Boston”, Albert de Salvo, wird in Cambridge (Massachusetts) zu lebenslänglicher Haft verurteilt.

Der 73-Jährige krebskranke Forscher James Bedford lässt sich in Los Angeles auf minus 196 einfrieren. Er hofft, später einmal aufgetaut und geheilt werden zu können.

21.1.1967, Samstag

Schwere Unruhen ereignen sich in Aden, wo Arbeiter einem Aufruf der verbotenen “Nationalen Front für die Befreiung des besetzten Südjemen” (FLOSY) folgten und mit einem 24stündigen Streik gegen die britische Herrschaft protestierten.

Der Finne Rauno Aaltonen und sein Beifahrer Henri Liddon gewinnen auf ihrem Mini Cooper die 36. Rallye Monte Carlo.

Die Tschechoslowakei schlägt Dänemark 14:11 im Endspiel um die Hallenhandball-Weltmeisterschaft im schwedischen Västeras.

Mit einem “Bambi” werden in München die Schauspieler Liselotte Pulver, Heinz Rühmann, Sophia Loren, Pierre Brice, Elke Sommer, Gert Fröbe, Marie Versini und Lex Barker ausgezeichnet.

22.1.1967, Sonntag

Die Kongregation für Glaubenslehre, das ehemalige Heilige Offizium, in Rom hält es für nicht opportun, dass Katholiken an ökumenischen Gottesdiensten in nicht-katholischen Kirchen teilnehmen.

Der Bonner Regierungssprecher Karl-Günther von Hase wird in Aachen mit dem “Orden wider den tierischen Ernst” ausgezeichnet.

23.1.1967, Montag

Staatssekretär Rolf Lahr vom Auswärtigen Amt in Bonn führt bis zum 25. Januar in Budapest Gespräche mit der ungarischen Regierung über die Erweiterung der beiderseitigen Beziehungen.

In der angespannten Atmosphäre des Wahlkampfs in Nicaragua kommt es zu blutigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der regierungstreuen Nationalgarde.

24.1.1967, Dienstag

Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger besucht Berlin (West) als erstes Bundesland nach seiner Amtsübernahme.

Der US-amerikanische Präsident Lyndon B. Johnson ersucht den Kongress in Washington um zusätzliche Bewilligung von 12,3 Milliarden US-Dollar (rund 48 Milliarden DM) für den Vietnamkrieg.

Das sowjetische Staatsoberhaupt Nikolai W. Podgorny trifft in Rom zu einem siebentägigen Staatsbesuch ein.

25.1.1967, Mittwoch

Über 1000 Studenten empfangen Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger mit einem Pfeifkonzert vor dem Charlottenburger Schloss in Berlin (West). Sie demonstrieren gegen die Erhöhung der Studiengebühren und das Demonstrationsverbot in der Berliner Innenstadt.

26.1.1967, Donnerstag

Das Bundesvertriebenenministerium gibt bekannt, dass in den letzten zwölf Monaten 212 Angehörige der Volkspolizei und der Volksarmee von der DDR nach Berlin (West) bzw. in die Bundesrepublik geflüchtet sind.

Vor der sowjetischen Botschaft in Peking beginnen mehrtägige Demonstrationen gegen angebliche Gewaltmaßnahmen sowjetischer Polizisten gegenüber chinesischen Studenten in Moskau.

Die erste “Frischdienst Tag- und Nachtverkaufsstelle” der Bundesrepublik wird in Offenbach eröffnet. Dieser Verkaufsautomat hält 500 Warenarten für “Berufstätige, Eilige und Sparkäufer” auch nach Ladenschluss bereit.

27.1.1967, Freitag

Die USA, die Sowjetunion und Großbritannien unterzeichnen in Moskau einen Vertrag über die friedliche Nutzung des Weltraums und gegenseitige Hilfe bei Weltraumunfällen.

Bei einer Generalprobe für den Raumflug des ersten Apollo-Raumschiffs der NASA verunglücken drei Astronauten tödlich.

28.1.1967, Samstag

Die Sowjetunion protestiert in Noten an die drei Westmächte und an Bonn gegen ein Wiederaufleben von Nazismus und Militarismus in der Bundesrepublik.

Die Tageszeitung “Neues Österreich”, seit Jahren in den roten Zahlen, stellt ihr Erscheinen ein. Damit stehen den Wienern nur noch sieben Tageszeitungen zur Verfügung.

In Berlin (West) kommt es zu Studentendemonstrationen gegen den Vietnamkrieg während der Einweihungsfeierlichkeiten des John-F.-Kennedy-Instituts für Amerikastudien der Freien Universität.

29.1.1967, Sonntag

Einer der schwersten Schneestürme des Jahrhunderts über den US-amerikanischen Bundesstaaten Michigan, Illinois, Indiana und Wisconsin fordert 55 Todesopfer. Banden von Plünderern nutzen das Chaos und rauben Geschäfte und Autos aus.

Neuer Titelträger der Eisschnelllauf-Europameisterschaften in Lahti in Finnland wird der 24-Jährige Weltmeister Cees Verkerk aus den Niederlanden mit 180,277 Punkten.

30.1.1967, Montag

Der rumänische Außenminister Corneliu Manescu besucht die Bundesrepublik als erster Außenminister eines osteuropäischen Landes in offizieller Mission.

Der sowjetische Staatspräsident Nikolai W. Podgorny wird als erstes Staatsoberhaupt eines sozialistischen Staates von Papst Paul VI. im Vatikan in Rom empfangen.

Bei den Wahlen zum japanischen Unterhaus kann die regierende liberaldemokratische Partei ihre Position behaupten, obwohl sie in der Vergangenheit stark von Korruptionsaffären erschüttert wurde.

31.1.1967, Dienstag

Die Bundesrepublik und Rumänien unterzeichnen in Bonn ein Kommuniqué über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen.

Die Bundesrepublik wird sich mit 25% an der Entwicklung eines “Airbus”, eines Grosraumflugzeugs für etwa 250 Passagiere mit kurzer bis mittlerer Reichweite, beteiligen. Die Anteile von Frankreich und Großbritannien betragen je 37,5%.

Bei der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg sind 578 400 Arbeitslose registriert.

Die Kraftfahrzeugzulassungsstelle in Flensburg gibt an, dass 85 478 Autos im Januar angemeldet worden sind. Das sind 21,9% weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.