Was geschah im März 1945

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1.3.1945, Donnerstag

Die Städte Striegau und Lauban in Niederschlesien werden im Zuge eines deutschen Gegenvorstoßes an der Ostfront zurückerobert.

2.3.1945, Freitag

Rund 400 US-amerikanische Bomber fliegen erneut einen schweren Luftangriff auf die fast vollständig zerstörte Stadt Dresden.

Nach dem Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Nicolae Radescu beauftragt König Michael I. von Rumänien den Führer der 1933 gegründeten Bauernfront, Petru Groza, mit der Neubildung einer Regierung der linksorientierten Nationaldemokratischen Front.

3.3.1945, Samstag

Die Stadt Trier an der Mosel wird von Einheiten der 3. US-Armee, die unter dem Befehl von General George Smith Patton steht, besetzt.

Kanadische Truppen besetzen die Stadt Xanten am Niederrhein.

Finnland erklärt rückwirkend vom 19. September 1944 dem Deutschen Reich, mit dem es seit 1941 verbündet war, den Krieg.

Nach monatelanger Unterbrechung fliegt die deutsche Luftwaffe wieder Einsätze über Mittelengland: Nachtjäger greifen einen zurückkehrenden Bomberverband der Royal Air Force an.

Der schweizerische Bundesrat verbietet die Ein- und Ausfuhr ausländischer Banknoten.

In der bulgarischen Hauptstadt Sofia findet ein panslawischer Kongress statt, an dem Vertreter aller slawischen Staaten teilnehmen. Die Delegierten fordern eine enge politische Zusammenarbeit sämtlicher slawischer Nationen.

Vom Kurs abgekommene US-amerikanische Flugzeuge werfen ihre Bombenlast versehentlich über den schweizerischen Städten Zürich und Basel ab.

4.3.1945, Sonntag

Maschinen der US-amerikanischen Luftstreitkräfte fliegen einen Bombenangriff auf Ulm.

5.3.1945, Montag

Die männliche Bevölkerung des Jahrgangs 1929 wird im Deutschen Reich zur Wehrmacht einberufen. Die Jugendlichen werden nach kurzer Ausbildung an die Front geschickt.

Die zur Festung erklärte Stadt Graudenz (Grudzdiadz) in Westpreußen kapituliert vor der Roten Armee.

Mit Ausnahme eines deutschen Brückenkopfes bei Wesel ist das gesamte linksrheinische Territorium des Deutschen Reiches von Truppen der Westalliierten besetzt.

In der britischen Hauptstadt London endet ein dreitägiger Internationaler Sozialistenkongress mit Vertretern von zwölf sozialistischen Parteien, u.a. aus Frankreich, Italien und Spanien. Die Delegierten beschließen, die Sozialistische Internationale wiederzubeleben.

Der vom jugoslawischen König Peter II. Karadordevic eingesetzte Regentschaftsrat beauftragt nach dem Rücktritt des “Nationalkomitees zur Befreiung Jugoslawiens”, das bisher als provisorische Regierung amtierte, Marschall Josip Tito mit der Bildung einer Regierung.

6.3.1945, Dienstag

Am Plattensee in Ungarn beginnt eine deutsche Offensive gegen die auf österreichisches Territorium vorgedrungene Rote Armee.

7.3.1945, Mittwoch

US-amerikanischen Einheiten gelingt es bei Remagen, eine unzerstörte Eisenbahnbrücke über den Rhein in Besitz zu nehmen.

Köln wird von Einheiten der US-amerikanischen 1. Armee besetzt.

8.3.1945, Donnerstag

Auf Befehl des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler wird allen deutschen Familien die Sippenhaft für den Fall angedroht, dass sich Angehörige, die als Soldaten eingezogen wurden, in Gefangenschaft begeben, ohne bis zum Äußersten gekämpft zu haben oder verwundet worden zu sein.

Ein Angriff der britischen Luftwaffe auf Dessau richtet in der Stadt schwere Verwüstungen an.

In Bern beginnen geheime Kapitulationsverhandlungen zwischen Vertretern der deutschen Italien-Armee und des alliierten Oberkommandos.

Nach elf Tagen endet in der mexikanischen Hauptstadt Mexiko eine panamerikanische Konferenz mit Verabschiedung des “Aktes von Chapultepek”, in dem sich die amerikanischen Staaten zu gegenseitiger Hilfeleistung und Solidarität verpflichten.

9.3.1945, Freitag

Japanische Streitkräfte nehmen die in Indochina stationierten französischen Truppen gefangen. Von den rund 30 000 Soldaten gelingt es nur 6000 Mann, der Gefangennahme zu entgehen und sich zu den chinesischen Truppen unter dem Befehl von Marschall Chiang Kai-shek durchzuschlagen.

US-amerikanische Luftstreitkräfte bombardieren die japanische Hauptstadt Tokio. Bei den Angriffen kommen mehr als 83 000 Menschen ums Leben; 25% aller Gebäude werden zerstört.

Die britische Armee schließt die von Japan besetzte birmanische Stadt Mandalay ein.

Auf Drängen der US-amerikanischen Regierung schränkt die Schweiz ihre Wirtschaftsbeziehungen zum Deutschen Reich drastisch ein; so wird die Lieferung von Energie eingestellt und der Transfer von Rohstoffen über schweizerisches Territorium unterbunden.

10.3.1945, Samstag

Einheiten der deutschen Kriegsmarine, darunter die Schweren Kreuzer “Prinz Eugen”, “Lützow”, das Schulschiff “Schlesien” und der leichte Kreuzer “Leipzig” beschießen in der Danziger Bucht die sowjetischen Stellungen in Küstennähe, um den Rückzug deutscher Truppen und die Evakuierung der Zivilbevölkerung zu decken.

Generalfeldmarschall Albert Kesselring übernimmt von Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt den Oberbefehl über die deutsche Westfront.

Wesel am Niederrhein wird von deutschen Truppen geräumt.

Aufgrund einer schriftlichen Absprache zwischen dem sowjetischen Staats- und Parteichef, Josef W. Stalin und dem rumänischen Ministerpräsidenten Petru Groza geht der Norden Siebenbürgens (Transsilvanien) wieder in die Verwaltung Rumäniens über.

In Tokio erklärt die japanische Regierung die Aufhebung des Kolonialstatus über die französischen Protektorate in Indochina.

US-amerikanische Marineeinheiten landen auf der zweitgrößten Philippinen-Insel Mindanao (Codewort “Victor IV”).

Die italienische Polizei gibt in Rom die Entdeckung einer faschistischen Geheimorganisation mit etwa 20 000 Mitgliedern bekannt; 35 Anführer werden in Haft genommen.

11.3.1945, Sonntag

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler besucht die Stellungen der deutschen Ostfront bei Schloss Freienwalde an der Oder.

1055 britische Bomber der Typen “Lancaster” und “Halifax”, begleitet von “Mosquito”-Jagdflugzeugen, fliegen einen schweren Angriff auf die bereits mehrfach angegriffene Revierstadt Essen, bei dem sie ca. 4700 t Bomben abwerfen.

Die polnische Exilregierung in London protestiert gegen ihren Ausschuss von der Teilnahme an der Konferenz zur Gründung der Vereinten Nationen in San Francisco.

In Kambodscha proklamiert König Norodom Sihanouk die Unabhängigkeit des Landes und annulliert alle bisher zwischen Frankreich und Kambodscha geschlossenen Verträge.

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen fliegen US-amerikanische Bomber des Typs Boeing B 29 schwere Angriffe auf die japanische Industriestadt Nagoja, bei denen wichtige Industrieanlagen zerstört werden.

12.3.1945, Montag

Maschinen der britischen Royal Air Force werfen bei einem schweren Luftangriff auf Dortmund, bei dem etwa 1100 Flugzeuge zum Einsatz kommen, über 4800 t Bomben ab.

Bei einem alliierten Luftangriff auf die österreichische Hauptstadt Wien wird u.a. der Stephansdom schwer beschädigt.

Neuer Oberbefehlshaber der deutschen Heeresgruppe Nord, die im Gebiet der Danziger Bucht eingesetzt ist, wird Generaloberst Walter Weiß; gleichzeitig übernimmt Generaloberst Lothar Rendulic den Oberbefehl über die deutsche Heeresgruppe Kurland.

Die 15-Jährige Anne Frank kommt im Konzentrationslager Bergen-Belsen ums Leben. Die Tochter eines jüdischen Bankiers aus Frankfurt am Main hatte sich mit ihrer Familie von 1942 bis 1944 in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt gehalten.

13.3.1945, Dienstag

Die deutsche Luftwaffe versucht durch den Einsatz ihrer modernsten Maschinen vergeblich, die von der US-Armee genommene Rheinbrücke bei Remagen zu zerstören.

Bei Heiligenbeil in der Nähe von Königsberg in Ostpreußen beginnen sowjetische Truppen eine Offensive mit dem Ziel, die Stadt Königsberg endgültig von der Verbindung mit dem Samland abzuschneiden.

14.3.1945, Mittwoch

Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop versucht, über Schweden mit den Westmächten Kontakt aufzunehmen; Ziel des Vorstoßes ist der Abschluss eines Separatfriedens.

Die UdSSR überträgt Polen die Gebietshoheit über die von sowjetischen Truppen besetzten deutschen Gebiete östlich von Oder und Neiße.

Bei einem britischen Luftangriff auf Eisenbahnanlagen in der Nähe von Bielefeld werden erstmals “Grand Slam”-Bomben (Großer Knall) mit einem Gewicht von 10 t abgeworfen.

15.3.1945, Donnerstag

Im Raum von Ratibor (Oberschlesien) treten sowjetische Einheiten der 1. Ukrainischen Front zu einer Offensive gegen die deutsche Heeresgruppe A an.

Maschinen der US-amerikanischen Luftwaffe fliegen einen Großeinsatz gegen das Hauptquartier des Oberkommandos des Heeres und des Wehrmachtführungsstabes bei Zossen südlich der Reichshauptstadt Berlin.

Die am 6. März begonnene deutsche Offensive gegen die 3. Ukrainische Front der Roten Armee in Ungarn wird abgebrochen.

16.3.1945, Freitag

Die 2. und 3. Ukrainische Front der Roten Armee beginnen in Ungarn mit einer Großoffensive gegen Einheiten der Deutschen Wehrmacht.

277 Bomber der britischen Luftwaffe beginnen mit zweitägigen Angriffen auf Nürnberg und Würzburg.

17.3.1945, Samstag

Die Stadt Koblenz am Rhein wird von Kampfeinheiten der US-amerikanischen 3. Armee erobert.

Bei den Parlamentswahlen in Finnland erleiden die bisher führenden Sozialdemokraten (SDP) empfindliche Verluste. Sie verfügen nur noch über 50 der insgesamt 200 Sitze im finnischen Reichstag; die linksorientierte “Demokratische Volksliga” erringt 49 Sitze.

Nach einem Bericht der britischen Nachrichtenagentur Reuter laufen in Frankreich zur Zeit Verfahren gegen rund 60 000 Personen wegen Kollaboration mit den nationalsozialistischen Besatzungsbehörden.

18.3.1945, Sonntag

Der Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion, Albert Speer, kündigt in einem Gutachten den Zusammenbruch der deutschen Wirtschaft innerhalb der nächsten Wochen an.

Die Stadt Kolberg an der pommerschen Ostseeküste wird von sowjetischen Truppen erobert. Zuvor ist es der deutschen Marine gelungen, 68 000 Bewohner der Stadt und über 5000 Soldaten auf dem Seeweg zu evakuieren.

Bei einem schweren Luftangriff auf Berlin werfen US-amerikanische Maschinen rund 4000 t Bomben ab.

In Kurland beginnen erneut sowjetische Angriffe gegen die dort eingeschlossenen deutschen Truppen.

Japanische Streitkräfte greifen vor den japanischen Inseln Kiuschu und Hondo US-amerikanische Schiffe mit “Kamikaze”-Kommandos an. Dabei werden fünf Kriegsschiffe schwer beschädigt. Der erstmalige japanische Einsatz bemannter Raketensprengsätze schlägt jedoch fehl.

19.3.1945, Montag

Auf Befehl des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler sollen sämtliche Industrie- und Versorgungseinrichtungen im Reichsgebiet bei Heranrücken gegnerischer Kräfte zerstört werden. Die Alliierten sollen bei ihrem Vormarsch nur noch verbrannte Erde vorfinden.

In Brüssel unterzeichnen Vertreter Belgiens, der Niederlande, Luxemburgs und Frankreichs einen Vertrag über gegenseitige Wirtschaftshilfe.

Die japanische Regierung verfügt für ein Jahr die Schließung sämtlicher Schulen und Hochschulen des Landes.

20.3.1945, Dienstag

Auf Befehl des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler räumt die Heeresgruppe E ihre Stellungen im Raum von Sarajewo in Jugoslawien.

US-amerikanische Bomber fliegen einen schweren Luftangriff auf Hamburg.

In Kettenangriffen werfen US-amerikanische Bombenflugzeuge insgesamt 9365 t Bomben über den japanischen Städten Tokio, Osaka, Kobe und Nagoja ab.

Britische Truppen besetzen die Stadt Mandalay in Birma.

In Dalmatien starten jugoslawische Partisanen unter dem Befehl von Marschall Josip Tito eine Offensive gegen Einheiten der deutschen Wehrmacht.

Die rumänische Regierung erlässt in Bukarest ein Gesetz zur Agrarreform, das die Aufteilung des Grundbesitzes über 50 ha unter Kleinbauern und Landlose vorsieht; ausdrücklich ausgenommen ist der Landbesitz der Kirche.

21.3.1945, Mittwoch

Die US-Luftwaffe beendet eine dreitägige Offensive gegen die japanischen Hauptinseln Hondo und Kiuschu.

22.3.1945, Donnerstag

Bei Oppenheim setzt die 3. US-Armee über den Rhein und stößt nach Osten auf Frankfurt am Main und Darmstadt vor.

Die deutsche 9. Armee versucht vergeblich, die sowjetischen Oder-Brückenköpfe bei Küstrin zu zerschlagen.

Die letzten deutschen Brückenköpfe an der Drau in Ungarn werden geräumt.

Reichsführer SS Heinrich Himmler wird von Generaloberst Gotthard Heinrici als Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Weichsel abgelöst.

In der ägyptischen Hauptstadt Kairo wird das Statut der Staaten der Arabischen Liga unterzeichnet.

Im Zuge der Invasion US-amerikanischer Truppen auf den Philippinen (Operation “Victor I”) werden insgesamt 14 000 Soldaten an der Südküste der Insel Panay abgesetzt.

23.3.1945, Freitag

Die deutschen Verteidigungslinien bei Gotenhafen (Gdingen) und Danzig werden von sowjetischen Einheiten durchbrochen; die Halbinsel Hela ist damit vom Hinterland abgeschnitten.

Der britische Premierminister Winston Churchill und Feldmarschall Bernhard Law Montgomery beobachten bei Wesel den Übergang britischer, kanadischer und US-amerikanischer Truppen über den Rhein.

In Belgrad wird vom stellvertretenden Generaldirektor der UNRRA, Roy F. Hendrikson, und dem jugoslawischen Handelsminister Nikola Petrovic, ein Vertrag über Hilfslieferungen an Jugoslawien zum Wiederaufbau des Landes unterzeichnet. Die UNRRA (United Nations Relief and Rehabiliation Administration) ist am 9. November 1944 von 44 Nationen als Wiederaufbau-Organisation für das befreite Europa gegründet worden.

24.3.1945, Samstag

Von Italien aus unternehmen 150 B 24-Bomber der US-amerikanischen Luftwaffe einen Angriff auf Berlin.

Im Raum nördlich der Lippe setzen britische und US-amerikanische Luftlandeeinheiten mit etwa 1670 Transportflugzeugen und rund 1320 Lastenseglern starke Fallschirmjägerverbände ab. Zur Sicherung der Aktion werden über 4000 Flugzeuge eingesetzt.

In Tokio gibt der stellvertretende japanische Kriegsminister, General Yoshida Shibajama, die Aufstellung eines “Volkssturms” zur Abwehr einer bevorstehenden Invasion des japanischen Mutterlandes durch US-Truppen bekannt.

Die ungarische Regierung verkündet in Budapest die Auflösung aller faschistischen Organisationen des Landes darunter die sog. Pfeilkreuzler-Partei.

Teile der seit dem 19. März südlich von Königsberg von sowjetischen Truppen eingeschlossenen deutschen 4. Armee können über den Hafen von Pillau evakuiert werden. Allein an diesem Tag werden 8660 Soldaten, darunter 2830 Verwundete, eingeschifft.

Britische Bomberverbände fliegen Angriffe auf Hannover, Osnabrück und Münster.

Das deutsche Passagierschiff “Ubena” verlässt mit über 4000 Menschen an Bord als letztes deutsches Schiff den Danziger Hafen.

Franz Oppenhoff, der von der US-Besatzungsmacht in Aachen eingesetzte Oberbürgermeister, wird von einem “Werwolf”-Kommando erschossen.

Der Befehlshaber der britisch-kanadischen 21. Heeresgruppe, Feldmarschall Bernard Law Montgomery, erlässt für die ihm unterstellten Truppen ein Fraternisierungsverbot mit der deutschen Bevölkerung.

26.3.1945, Montag

Die 1. US-Armee rückt nach Überschreiten des Rheins zum Westerwald vor.

Die 3. US-Armee besetzt Darmstadt und erreicht drei Tage später bei Frankfurt den Main.

Die letzten japanischen Truppen auf Iwo Jima (Bonininseln) kapitulieren vor den US-Truppen.

In Llanystumdwy in Wales stirbt der frühere britische Premierminister David Lloyd George (* 17.1. 1863, Manchester).

Mit Bombern des Typs Boeing B 29 “Superfortress” beginnt die US-amerikanische Luftwaffe die Verminung der japanischen Häfen.

28.3.1945, Mittwoch

Gotenhafen (Gdingen) an der Danziger Bucht wird von sowjetischen Truppen erobert.

In China und Indochina beginnt die US-amerikanische Luftwaffe mit der Verminung des Jangtsekiang, der Cam Ranh-Bucht und der Saigonsee.

Der Oberbefehlshaber der alliierten Expeditionsstreitkräfte in Europa, General Dwight D. Eisenhower, teilt dem sowjetischen Staats- und Parteichef Josef W. Stalin telegrafisch mit, dass die US-amerikanischen und britischen Armeen die sowjetischen Truppen an der Elbe erwarten werden.

29.3.1945, Donnerstag

Frankfurt am Main, Wiesbaden und Mannheim werden von Einheiten der 3. US-Armee besetzt.