Was geschah im März 1967

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1.3.1967, Mittwoch

Polen und die CSSR unterzeichnen in Warschau einen neuen Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand.

Die Bundesrepublik sichert Indien in Neu-Delhi vertraglich 240 Millionen DM Entwicklungshilfe zu.

Eine Abstimmung unter den 3500 männlichen Mitgliedern der Londoner Börse entscheidet, dass das Geldinstitut einer jahrhundertealten Tradition gemäß auch weiterhin nur Männern zugänglich ist.

Die Erhöhung der Tabaksteuer für Zigaretten, Zigarren, Stumpen und Zigarillos tritt in Kraft. Ein Zigarillo kostet ab heute in der Bundesrepublik elf statt bisher zehn Pfennige, Zigaretten im Durchschnitt zehn Pfennige statt achtdreiviertel.

Der syrische “Erdölkrieg” gegen die Iraq Petrol Company (IPC), die einem Konsortium der Erdölgesellschaften Royal Dutch Shell, British Petroleum, ESSO und Mobil Oil angehört, endet mit einem Vertrag, der die Gebührenerhöhung für den Pipelinetransport von IPC-Öl über syrisches Gebiet festlegt.

In Uruguay wird der neue Staatspräsident Oscar Gestido als Nachfolger von Alberto Héber Usher in sein Amt eingeführt.

2.3.1967, Donnerstag

Der Kaiser von Äthiopien, Haile Selassie I., beendet seinen fünftägigen Staatsbesuch in der Sowjetunion. In einem gemeinsamen Kommuniqué wird die traditionelle Freundschaft beider Länder bekräftigt.

Die erste Phase der konzertierten Aktion von Vertretern der Unternehmerverbände, der Gewerkschaften und des Bundeswirtschaftsministeriums wird in Bonn mit einem von allen Parteien gebilligten Kommuniqué beendet.

Die Vereinigten Staaten führten seit dem 19. Januar auf ihrem Versuchsgelände in der Wüste Nevada sechs unterirdische Kerntests mit einer Sprengwirkung von jeweils unter 20 000 t Trinitrotoluol (TNT) zu Zwecken der Kernwaffenentwicklung durch.

Das britische Paar Diane Towler/Bernhard Ford wird Weltmeister im Eistanzen in Wien.

Der deutsche Film “Kopfstand, Madame” von Christian Rischert mit Miriam Spoerri, Herbert Fleischmann und Heinz Bennent läuft in den bundesdeutschen Kinos an.

3.3.1967, Freitag

Der ehemalige SS-Hauptsturmbannführer Franz-Paul Stangl, der als Kommandant der Konzentrationslager Sobibor und Treblinka für den Tod von mindestens 700 000 Menschen verantwortlich ist, wird in Brasilien verhaftet.

Die Weltmeisterschaften im Eiskunstlaufen der Paare in Wien gewinnen Ludmilla Belousowa/Oleg Protopopow aus der Sowjetunion. Titelträger der Herren wird der Österreicher Emmerich Danzer; die US-Amerikanerin Peggy Fleming wird Eiskunstlauf-Weltmeisterin.

Die Regierung Venezuelas hebt den Belagerungszustand auf, der am 13. Dezember 1966 wegen Übergriffen von kommunistischen Terroristen und Guerillas verhängt worden war.

Ein Aktionsprogramm von prominenten FDP-Politikern schlägt die Anerkennung der DDR und den Verzicht auf die Gebiete jenseits der Oder und Neiße vor.

4.3.1967, Samstag

Das kommunistische chinesische Zentralkomitee fordert in Peking alle Chinesen auf Wandzeitungen auf, unverzüglich an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren.

In Saigon demonstrieren mehrere hundert Mitglieder einer südvietnamesischen Jugendbewegung gegen die Haltung des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle zum Vietnamkrieg.

5.3.1967, Sonntag

Die Sowjetunion und Nordkorea schließen in Moskau ein Verteidigungsabkommen ab.

In Frankreich findet der erste Wahlgang zur französischen Nationalversammlung statt.

Über 600 Studenten und spanische Arbeiter demonstrieren mit Plakaten für “Freiheit für die Opfer Francos” in der Frankfurter Innenstadt.

80 New Yorker Firmen können für zunächst vier Monate London und Paris im Telefon-Selbstwählverkehr erreichen. Ein Drei-Minuten-Gespräch über den Atlantik kostet knapp sechs US-Dollar (24 DM).

6.3.1967, Montag

In der Sowjetunion wird mit dem Bau einer 5000 km langen Erdgasleitung begonnen, die Westsibirien mit dem Uralgebiet sowie den mittleren und westlichen Gebieten des europäischen Teils der UdSSR verbinden soll. Nach fünf Jahren Bauzeit wird die Leitung jährlich 130 Milliarden m Gas befördern.

Als Beitrag zur Behebung der Finanznot der niedersächsischen Landesuniversität Göttingen haben Göttinger Professoren in den vergangenen Monaten 25 000 DM gespendet.

Der Landesausschuss der Südtiroler Volkspartei (SVP) tritt in Bozen zusammen, um zu dem von der italienischen Regierung den Südtirolern angebotenen Ausgleich Stellung zu nehmen.

Die Leipziger Frühjahrsmesse wird mit über 10 000 Ausstellern aus 70 Ländern eröffnet.

7.3.1967, Dienstag

In Dortmund demonstrieren 30 000 Landwirte gegen die Bonner Wirtschafts- und EG-Agrarpolitik.

Mit der Auflage, seine Firma in eine Kapitalgesellschaft umzuwandeln, erhält Alfried Krupp von Bohlen und Halbach von der Regierung eine Bürgschaft in Höhe von 300 Millionen DM.

8.3.1967, Mittwoch

Das statistische Amt in Moskau berichtet, dass sich die Zahl der jährlichen Geburten in der Sowjetunion in den letzten fünf Jahren um eine Million verringert hat. 1961 betrug die Zahl der Geburten noch 5,3 Millionen, 1966 wurden nur noch 4,3 Millionen Kinder geboren.

Ein Großbrand im Schlosshotel Kronberg im Taunus vernichtet Sachwerte in Höhe von mehreren Millionen DM. Menschen kommen nicht zu Schaden.

9.3.1967, Donnerstag

Der von Bundesinnenminister Paul Lücke berufene wissenschaftliche Beirat für Wahlrechtsfragen konstituiert sich in Bonn. Aufgabe des Beirats ist die Prüfung einer möglichen Wahlrechtsreform in der Bundesrepublik, die zu einem mehrheitsbildenden Wahlrecht führen soll.

Die Kohlenförderung der Länder der Montanunion – Frankreich, Italien, die Niederlande, Belgien und die Bundesrepublik – nimmt stetig ab. 1964 wurden noch insgesamt 234,5 Millionen t Kohle gefördert, 1965 noch 223,9 Millionen t, 1966 nur 209,0 Millionen t.

10.3.1967, Freitag

Das Bundeskabinett in Bonn beschließt den Entwurf einer Notstandsverfassung für die Bundesrepublik.

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Alex Möller, wird vom SPD-Vorstand als Nachfolger des am 22. Februar verstorbenen Fritz Erler in das zehnköpfige Parteipräsidium gewählt.

11.3.1967, Samstag

Der indonesische Volkskongress bestätigt den amtierenden Präsidenten Kenuso Suharto, ohne jedoch dem bisherigen Staatsoberhaupt Achmed Sukarno den Präsidententitel ausdrücklich abzuerkennen, da er in der Bevölkerung sehr beliebt ist.

In Regensburg wird Pockenalarm ausgelöst, nachdem bei einer 58-Jährigen Frau ein Fall von Pocken des Typs Mariola Major diagnostiziert wurde. Die Frau hatte sich wahrscheinlich während einer Indien-Reise infiziert.

In Frankreich findet der zweite Wahlgang nach dem 5. März in die Nationalversammlung statt. Die Wahlen sind mit starken Verlusten für die Gaullisten unter Georges Pompidou, dem amtierenden Ministerpräsidenten, verbunden.

Die Tochter des sowjetischen Diktators Josef W. Stalin, Swetlana J. Allilujewa, trifft in der Schweiz ein. Sie erklärt, nicht mehr in die UdSSR zurückkehren zu wollen.

13.3.1967, Montag

Indira Gandhi wird als Premierministerin Indiens mit dem neuen Kabinett vereidigt.

Ein Militärgericht in Kinshasa verurteilt den ehemaligen kongolesischen Ministerpräsidenten Moïse Tschombé wegen Hochverrats in Abwesenheit zum Tode.

In Turin wird der weltberühmte italienische Fallschirmspringer Giorgio Rinaldi unter dem Verdacht der Spionage festgenommen. Er nennt der Polizei 300 Spione in Italien und anderen Ländern, mit denen er zusammengearbeitet hat.

Nach vierjähriger Ermittlungsarbeit erhebt die Aachener Staatsanwaltschaft Anklage gegen die Firma Chemie-Grünenthal, die das Schlafmittel Contergan herstellte, das zu schweren Missbildungen bei Neugeborenen führte, deren Mütter während der Schwangerschaft dieses Medikament eingenommen hatten.

Das sowjetische Regierungsblatt “Iswestija” feiert sein 50-Jähriges Bestehen. Im Laufe eines halben Jahrhunderts stieg die Auflage dieser Zeitung von 35 000 auf 8,7 Millionen Exemplare täglich und ist damit das weitverbreitetste Blatt der ganzen Welt.

14.3.1967, Dienstag

Helmut Schmidt wird mit 121 gegen 22 Stimmen zum neuen Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion gewählt.

Der Landtag von Rheinland-Pfalz nimmt den nach vielen Schwierigkeiten zustande gekommenen Kompromiss über die Neuordnung des Volksschulwesens an.

15.3.1967, Mittwoch

Bundesernährungsminister Hermann Höcherl erläutert vor dem Deutschen Bundestag den “Grünen Plan” der Bundesregierung zur Förderung der Landwirtschaft.

Polen und die DDR unterzeichnen in Warschau einen Freundschafts- und Beistandspakt auf 20 Jahre, der die Oder-Neiße-Linie als Staatsgrenze garantiert.

Das Hauptquartier der alliierten Streitkräfte Europa-Mitte (AFCENT) nimmt nach seiner Verlegung aus Fontainebleau bei Paris nach Brunsum in den Niederlanden offiziell seine Tätigkeit auf.

Das neue Hauptquartier des Oberkommandos der US-amerikanischen Streitkräfte in Europa (Eucom) wird in Stuttgart-Vaihingen bezogen.

Marschall Arturo da Costa e Silva übernimmt die Präsidentschaft Brasiliens. Er löst Humberto de Alencar Castelo Branco in diesem Amt ab.

In Paris wird das Schauspiel “Der Architekt und der Kaiser von Assyrien” des spanischen Dramatikers Fernando Arrabal uraufgeführt.

16.3.1967, Donnerstag

Das ständige Athener Militärgericht verurteilt am 100. Verhandlungstag im Hochverratsprozess gegen die linksgerichtete griechische Offiziersverschwörung “Aspida” 15 der Angeklagten zu Freiheitsstrafen, 13 werden freigesprochen.

Bei Zusammenstößen zwischen Oberschülern und Polizisten in drei Städten des Libanons werden ein Schüler getötet und mehrere Schüler schwer verletzt. Die Schüler demonstrierten gegen die Erhöhung der Gebühren für die Aufnahmeprüfung an den Universitäten.

Der US-amerikanische Senat billigt mit 66 gegen 28 Stimmen die am 1. Juni 1964 unterzeichnete Konsularkonvention mit der Sowjetunion. Damit ist ein weiterer Schritt zur Wiederaufnahme der Konsularbeziehungen zwischen beiden Staaten getan, die 1948 im Zusammenhang mit der Berlin-Blockade unterbrochen wurden.

Die Wiedertäufer” von Friedrich Dürrenmatt wird im Züricher Schauspielhaus uraufgeführt.

17.3.1967, Freitag

Die Tschechoslowakei und die DDR unterzeichnen in Prag einen Freundschafts- und Beistandspakt.

Den 42 Synodalen der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wird von den zuständigen Behörden der DDR das Stephansstift in Berlin (Ost) als Tagungsort für die EKD am 1. April versagt.

Die Kultusminister der Bundesländer beschließen auf einer Tagung in Bonn eine Neuregelung für den Zutritt zum Hochschulstudium. Die fachgebundene Hochschulreife wird allgemein eingeführt.

18.3.1967, Samstag

Die sowjetische Regierung weist zwei chinesische Diplomaten wegen “vorsätzlicher sowjetfeindlicher Tätigkeit” aus. Den Diplomaten wird weiter vorgeworfen, sie seien zu Besprechungen mit offiziellen sowjetischen Vertretern prinzipiell und herausfordernd zu spät gekommen.

19.3.1967, Sonntag

Bundespräsident Heinrich Lübke kehrt von seiner dritten Asien-Reise, die er am 28. Februar antrat, nach Bonn zurück.

Eine Volksabstimmung in Französisch-Somaliland ergibt eine Mehrheit für den Verbleib des Landes im Verband der Französischen Republik.

Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Gabun bringen für den Präsidenten Léon Mba und seinen Vizepräsidenten Albert Bongo sowie für die ohne Gegner kandidierenden Vertreter der Regierungspartei 98,5% aller abgegebenen Stimmen.

20.3.1967, Montag

In einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” bezeichnet Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger die Zusammenarbeit mit Frankreich als erstrangig, da die USA weit vom Kontinent seien.

Minensucher der Bundesmarine gehen mit drei Geschwadern modernster Bauart in See, um den schon minenfreien “Borkum-Terschelling-Weg” in der Nordsee zu verbreitern. Von wenigen Zugangswegen abgesehen, ist die gesamte Nordsee mit Grund- und Fernzündungsminen aus dem Zweiten Weltkrieg verseucht, deren Batteriezünder noch heute reagieren.

Das Organisationskomitee für die Olympischen Spiele 1972 gibt mit 15:6 Stimmen Kiel den Vorzug vor Travemünde als Schauplatz der olympischen Segelregatten.

21.3.1967, Dienstag

Im westafrikanischen Sierra Leone kommt es zum zweiten Militärputsch innerhalb einer Woche. Am 17. März putschten Offiziere nach den Wahlen zum Abgeordnetenhaus und setzten Premierminister Albert M. Margai ab. Am 21. März übernimmt Siaka Stevens die Regierung. Ihm folgt am 27. März Andrew Yuxon-Smith.

Bei Sotheby in London erzielt ein weiß-blau dekoriertes Porzellanschälchen von nur 14 cm Durchmesser aus der Hochblüte der Ming-Dynastie einen Auktionspreis von 184 800 DM.

Der Frühling gebärdet sich in weiten Teilen Europas noch sehr winterlich. Die Temperaturen steigen nicht über 10 In den Schweizer Alpen fordern mehrere Lawinen sechs Todesopfer, auf Sizilien bleiben Hunderte von Autos im Schnee stecken.

Der deutsche Spielfilm “Mahlzeiten” von Edgar Reitz mit Heidi Stroh, Georg Hauke und Peter Hohberger wird zum ersten Mal in den bundesdeutschen Kinos gezeigt. Der Film erhält auf der Biennale in Venedig einen Preis als bester Erstlingsfilm.

22.3.1967, Mittwoch

Die bundesdeutsche Elf gewinnt das Fußball-Länderspiel gegen Bulgarien in Hamburg 1:0.

Cassius Clay verteidigt seinen Weltmeistertitel im Schwergewicht durch K. o.-Sieg in der siebenten Runde gegen Zora Folley (USA) in New York.

23.3.1967, Donnerstag

In Moskau treffen US-Botschafter Llewellyn E. Thompson und der sowjetische Außenminister Andrei A. Gromyko zu einem ersten Gespräch über die Frage einer Beschränkung der Kernwaffenrüstung zusammen.

24.3.1967, Freitag

Frankreich und die USA unterzeichnen in Paris ein Abkommen über die weitere Benutzung einer von den Vereinigten Staaten in Frankreich betriebenen Erdölpipeline, die der Versorgung der 7. US-Armee in der Bundesrepublik dient.

Das britische Unterhaus stimmt dem von Schatzmeister James Callaghan eingebrachten Gesetzentwurf mit einer Mehrheit von 92 Stimmen zu, der die Umstellung der britischen Währung auf das Dezimalsystem für 1971 vorsieht.

25.3.1967, Samstag

Bei einer Fernsehansprache anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Unterzeichnung der Römischen Verträge betont Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger, dass er weiterhin die politische Einigung Europas anstrebe.

26.3.1967, Sonntag

Die Sozialenzyklika “Populorum Progressio” (Der Fortschritt der Völker) von Papst Paul VI. fordert die Menschheit zum Kampf gegen Hunger und Ungerechtigkeit auf.

In der DDR wird das 900-Jährige Bestehen der Wartburg bei Eisenach gefeiert.

Der Supertanker “Torrey Cannon” läuft vor Südwestengland auf ein Riff und verursacht die erste große Ölpest vor einer europäischen Küste.

27.3.1967, Montag

Nordvietnam lehnt den jüngsten Vermittlungsvorschlag des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Sithu U Thant, im Vietnamkrieg ab.

28.3.1967, Dienstag

Der US-amerikanische Vizepräsident Hubert H. Humphrey unternimmt eine Europa-Reise, in deren Verlauf er bis zum 9. April acht Städte in sieben Ländern besuchen wird.

2:1 siegt die sowjetische Eishockey-Mannschaft im vorletzten Endrundenspiel der Weltmeisterschaft in Wien über Kanada und sichert sich damit den siebenten Titel.

29.3.1967, Mittwoch

Der US-amerikanische Vizepräsident Hubert H. Humphrey kommt zu einer US-amerikanischen Botschafterkonferenz nach Bonn. In Gesprächen mit der Bundesregierung sichert er Konsultationen über den Atomsperrvertrag zu.

In Finnland erscheinen nach dreiwöchiger Zwangspause erstmals wieder die Zeitungen. 13 000 Beschäftigte des graphischen Gewerbes streikten für Lohnerhöhungen und die Einführung der 40-Stunden-Woche.

Im Hafen von Cherbourg läuft in Anwesenheit von Staatspräsident Charles de Gaulle das erste französische atomgetriebene U-Boot “Redoutable” vom Stapel.

Gegenwärtig lagern rund 45 000 t Butter einschließlich der Berlin (West)-Reserve in bundesdeutschen Vorratsstellen.

30.3.1967, Donnerstag

Ein deutsch-vietnamesisches Abkommen über den Einsatz des Malteser-Hilfsdienstes in Südvietnam wird unterzeichnet.

31.3.1967, Freitag

Die Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg gibt bekannt, dass die Zahl der Arbeitslosen um 50 500 auf 623 100 in diesem Monat zurückgegangen ist. Damit hat die Arbeitslosigkeit in der Bundesrepublik vorerst ihren Höhepunkt überschritten.