Was geschah im Mai 1947

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1.5.1947, Donnerstag

Eine Betriebsrätekonferenz in Duisburg fordert die Einführung des Sechs-Stunden-Tages. Sie begründet dies mit der Entkräftung der Arbeiterschaft durch Unterernährung.

Ein Prager Gericht verurteilt den ehemaligen Kommandanten des jüdischen Ghettos von Theresienstadt, Karl Rahn, zum Tode.

Die Vollversammlung der UNO beschließt die Schaffung eines Komitees zur Erörterung der Palästina-Frage. Ein Antrag der Staaten der Arabischen Liga, Palästina für unabhängig zu erklären, kommt nicht auf die Tagesordnung.

Die von der UdSSR teildemontierten Zeiss-Werke in Jena sind an verschiedenen Orten der UdSSR wiederaufgebaut worden. Es werden dort deutsche Arbeiter zu gleichen Lohnbedingungen wie Russen beschäftigt.

In der Bayerischen Staatsoper München wird Richard Wagners Oper “Die Walküre” aufgeführt. Es ist die erste Wagneroper, die dort seit Kriegsende inszeniert wird. Regisseur ist Max Hofmüller, die musikalische Leitung hat Georg Solti.

2.5.1947, Freitag

In Rheinland-Pfalz wird ein Allgemeiner Gewerkschaftsbund gegründet.

Der stellvertretende Militärgouverneur der britischen Zone, Sir Brian Robertson, gibt eine Umbildung des Zonenbeirates bekannt, der künftig sieben Mitglieder hat. Sie werden durch die Landtage in der britischen Zone bestellt.

Auf Befehl des US-amerikanischen Militärgouverneurs, General Douglas MacArthur, darf in Japan wieder die Landesflagge gehisst werden.

3.5.1947, Samstag

Die US-amerikanische Militärregierung lehnt einen Antrag der KPD auf Zulassung der SED in Bayern ab. Der Antrag sei nur von der KPD Bayern gestellt worden, nicht aber von der SPD, die gegen eine Verschmelzung mit der KPD ist, heißt es in der Begründung der Ablehnung.

Die französische Militärregierung in Deutschland beschließt, alle seit dem 1. Januar 1919 geborenen Deutschen hinsichtlich ihrer politischen Vergangenheit zu amnestieren. Davon ausgeschlossen sind ehemalige Mitglieder der SS, der Gestapo, des Sicherheitsdienstes und Kriegsverbrecher.

24 Direktoren der I. G.-Farben stehen vor dem US-amerikanischen Militärgericht in Nürnberg. Sie werden beschuldigt, sich an der Vorbereitung eines Angriffskrieges beteiligt und im Zweiten Weltkrieg Sklavenarbeiter beschäftigt zu haben.

Sozialdemokratische Mitglieder des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB) in Berlin beschließen, eine Oppositionsgruppe innerhalb des von der SED dominierten FDGB zu bilden.

In Japan tritt die am 3. November 1946 proklamierte neue Verfassung in Kraft.

4.5.1947, Sonntag

Der Landtag Mecklenburgs beschließt, die Häfen von Wismar, Rostock und Stralsund auszubauen.

Nach einer Umfrage der US-amerikanischen Besatzungsmacht haben große Teile der deutschen Bevölkerung noch immer eine antisemitische Einstellung.

Im Streit um die Lohnpolitik scheiden die vier kommunistischen Minister aus dem französischen Kabinett aus. Unter ihnen befindet sich auch Maurice Thorez, der Stellvertreter des sozialistischen Premierministers Paul Ramadier.

Das kambodschanische Staatsoberhaupt Norodom Sihanouk setzt die von der Nationalversammlung des Landes angenommene neue Verfassung in Kraft.

Der Kandidat der Republikanischen Partei für das Amt des US-Präsidenten, Harold Stassen, führt in Moskau ein 80minütiges Gespräch mit dem sowjetischen Partei- und Regierungschef Josef W. Stalin.

Zwischen München und Bremerhaven wird eine Expresszugverbindung der Alpen-Nordsee-Express, eingerichtet. Für die rund 820 km lange Strecke benötigt der Zug etwa 23 Stunden.

In Seattle im US-Bundesstaat Washington stellt die US-Amerikanerin Ann Curtis einen Weltrekord im 440-Yards-Freistilschwimmen auf.

5.5.1947, Montag

Wegen Papierknappheit müssen die Zeitungen in der britischen Besatzungszone Deutschlands erhebliche Auflagenkürzungen hinnehmen.

Die Regierung der USA übermittelt Panama einen Vertragsentwurf, der die Errichtung von US-amerikanischen Militärstützpunkten außerhalb der Kanalzone vorsieht.

Zwischen der Exportschau im Münchener Haus der Kunst und New York wird eine ständige Telefonverbindung eingerichtet. Sie soll ermöglichen, dass US-amerikanische Geschäftsleute direkte Bestellungen bei bayerischen Unternehmen aufgeben können.

6.5.1947, Dienstag

Ein britisches Militärgericht in Venedig verurteilt den ehemaligen deutschen Feldmarschall Albert Kesselring wegen Geiselerschießungen zum Tode.

Französische Pioniere sprengen die unterirdischen Anlagen der Dornier-Flugzeugwerke in Überlingen am Bodensee.

7.5.1947, Mittwoch

In Brasilien wird die Kommunistische Partei nicht zu den Parlamentswahlen zugelassen. Außerdem werden die von den Kommunisten kontrollierten Gewerkschaften verboten.

Italien beantragt seine Aufnahme in die UNO.

Im Hafen von Buenos Aires kommt es zu einer Schießerei zwischen zwei paraguayanischen Kanonenbooten. Die Besatzung eines der Boote versuchte zu verhindern, dass die Mannschaft des anderen Bootes sich den Aufständischen in Paraguay anschließt.

8.5.1947, Donnerstag

Aus Protest gegen die schlechte Ernährungslage streiken die Braunschweiger Stadtverordneten.

In einer Rede stellt der südafrikanische Ministerpräsident Jan Christiaan Smuts eine den Schwarzen entgegenkommende Politik in Aussicht.

In New York werden die diesjährigen Pulitzer-Preise vergeben. Geehrt wird u.a. der Moskauer Korrespondent der US-amerikanischen Nachrichtenagentur Associated Press, Edward Gilmore.

9.5.1947, Freitag

In mehreren deutschen Städten treten Hunderttausende in den Streik. Sie wenden sich gegen die unzureichende Ernährung.

Vor dem US-amerikanischen Militärgericht in Nürnberg werden zwölf ehemalige deutsche Generäle unter Anklage gestellt.

In ihrem ersten Kreditvertrag gibt die Weltbank Frankreich zum Wiederaufbau seiner Wirtschaft 250 Millionen US-Dollar.

In Deutschland herrscht hochsommerliches Wetter: Während in Hamburg die Temperaturen auf über 25 C steigen, werden in einigen Städten der US-amerikanischen Zone bis zu 30 C gemessen.

10.5.1947, Samstag

Im britischen Unterhaus in London wird mitgeteilt, dass bis zum heutigen Tag 3633 britische Besatzungssoldaten den Antrag auf Heirat mit einer Deutschen gestellt haben. 114 Ehen wurden genehmigt.

11.5.1947, Sonntag

Die sowjetische Militärverwaltung in der Ostzone bestätigt ein Gesetz, wo nach jugendliche Mitglieder der NSDAP amnestiert werden.

In Rom werden drei Professoren verhaftet. Sie sind beschuldigt, gegen die Zahlung hoher Summen akademische Titel verkauft zu haben.

Im Hampdon Park in Glasgow schlägt die englische Fußball-Nationalmannschaft eine Europa-Auswahl 6:1.

In der Berliner Waldbühne schlägt Dietrich Hucks seinen Herausforderer Erich Campe aus Berlin nach Punkten und bleibt damit Deutscher Meister im Mittelgewichtsboxen.

Nach einer rund dreimonatigen Weltreise trifft die britische Königsfamilie wieder in London ein.

In den vier deutschen Besatzungszonen wird um drei Uhr morgens die doppelte Sommerzeit eingeführt. Die bereits am 6. April vorgestellten Uhren werden um eine weitere Stunde vorgestellt.

12.5.1947, Montag

Nach Auskunft des französischen Kriegsministeriums hat das französische Expeditionskorps die Kontrolle über alle strategisch wichtigen Punkte in Vietnam erlangt.

Der stellvertretende US-Außenminister Dean Acheson erklärt seinen Rücktritt. Präsident Harry S. Truman ernennt den New Yorker Bankier Robert A. Lovett zum Nachfolger.

Bei der Londoner Versicherungsgesellschaft Lloyds kommt es zu einem ungewöhnlichen Vertragsabschluss: Die 22-Jährige irische Schauspielerin Maureen Harley lässt ihren Sex-Appeal versichern.

13.5.1947, Dienstag

Die französische Regierung veröffentlicht einen Stufenplan zur Entlassung der rund 630 000 deutschen Kriegsgefangenen.

Der ehemalige Reichsfinanzminister Hjalmar Schacht wird in Stuttgart zu acht Jahren Arbeitslager verurteilt sein Vermögen bis auf 10 000 RM beschlagnahmt.

Das Kabinett des christdemokratischen Ministerpräsidenten Italiens Alcide De Gasperi tritt nach anhaltenden Spannungen mit den Regierungsmitgliedern der Linksparteien zurück.

14.5.1947, Mittwoch

Waldemar von Knoeringen wird anstelle von Wilhelm Högner zum bayerischen SPD-Vorsitzenden gewählt.

15.5.1947, Donnerstag

Unbekannte Täter verüben in Helsinki ein Bombenattentat auf die sowjetische Botschaft.

Papst Pius XII. spricht den Schweiz Mönch Niklaus von Flüe heilig.

In Hamburg endet eine internationale Jugendbuchausstellung, die seit ihrer Eröffnung am 15. April 63 000 Besucher zählte.

Der Rennfahrer Hans Stuck gewinnt das Große Rennen von Hockenheim mit einem neukonstruierten Rennwagen.

16.5.1947, Freitag

Auf dem Landesparteitag der KPD Nordrhein-Westfalens wird Max Reimann als Vorsitzender der Landesleitung wiedergewählt.

Der Führer der italienischen Liberalen Partei, Francesco Nitti, bemüht sich ohne Erfolg um die Bildung einer neuen Regierung.

Generalleutnant Geoffrey Keys wird zum US-amerikanischen Hochkommissar im Alliierten Kontrollrat für Österreich ernannt. Gleichzeitig übernimmt er das Oberkommando der US-Besatzungstruppen.

17.5.1947, Samstag

Der bayerische Ministerpräsident Hans Ehard lädt seine Amtskollegen aus den Ländern aller vier Besatzungszonen Deutschlands zu einer Interzonenkonferenz nach München ein.

Auf der Insel Ceylon wird eine Verfassung beschlossen, die ein Zweikammersystem mit Senat und Parlament vorsieht.

18.5.1947, Sonntag

In den Ländern der französischen Besatzungszone, Baden, Württemberg-Hohenzollern und Rheinland-Pfalz, stimmt die Bevölkerung über die neuen Länderverfassungen ab. Gleichzeitig finden Landtagswahlen statt, aus denen die CDU als stärkste politische Kraft hervorgeht.

Ein Antrag der Arabischen Liga auf Abzug der britischen Truppen aus Palästina und Errichtung eines palästinensischen Staates findet in der UNO keine Mehrheit.

13 000 Kirchenglocken, die während des Zweiten Weltkrieges zur Einschmelzung beschlagnahmt worden waren, werden von der britischen Militärregierung an ihre Herkunftsorte zurückgeführt.

19.5.1947, Montag

Die ersten 20 Mitglieder einer US-amerikanischen Militärmission, die mit der Durchführung des US-Hilfsprogramms für die Türkei beauftragt ist, reisen nach Istanbul ab.

Die USA liefern 75 Frachtschiffe des Typs “Liberty” als Grundstock für eine deutsche Handelsflotte.

20.5.1947, Dienstag

Die Fernostkommission, der Vertreter aus den USA, Großbritannien, der UdSSR und acht weiteren Länder angehören, trifft eine Regelung über die japanischen Reparationsleistungen.

Das dänische Parlament nimmt ein Gesetz zur Zulassung von weiblichen Pfarrern an.

21.5.1947, Mittwoch

In Paris wird ein Handelsabkommen zwischen der deutschen Bizone und Frankreich abgeschlossen.

Das britische Verteidigungsministerium gibt in London bekannt, dass die Besetzung Deutschlands Großbritannien im Finanzjahr 1946/47 insgesamt 48 Millionen Pfund Sterling gekostet hat.

Ein weißes Geschworenengericht im US-Bundesstaat South Carolina spricht 28 weiße Angeklagte vom Vorwurf frei, einen Schwarzen gelyncht zu haben.

Der österreichische Innenminister Oskar Helmer erklärt, dass bis jetzt 823 000 Österreicher aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt seien davon 112 000 aus der UdSSR.

US-Präsident Harry S. Truman unterzeichnet das Gesetz über die Hilfe der Vereinigten Staaten an Griechenland und die Türkei. Es sieht die Zahlung von 450 Millionen US-Dollar sowie eine weitere Anleihe von 350 Millionen US-Dollar vor.

Die chinesischen kommunistischen Truppen von Mao Zedong besetzen Tschangtschun, die Hauptstadt der Mandschurei.

23.5.1947, Freitag

Der niedersächsische Landtagsabgeordnete Pastor Heinrich Albertz erklärt, dass monatlich bis zu 15 000 illegale Grenzgänger aus der Ostzone nach Niedersachsen kommen.

Ungarns Ministerpräsident Ferenc Nagy kehrt von einem Aufenthalt in der Schweiz nicht in sein Heimatland zurück.

In Italien nimmt die verfassunggebende Nationalversammlung einen Verfassungsartikel an, der die Einführung der obligatorischen Militärdienstpflicht vorsieht.

In Indien sind nach offiziellen Angaben in den vergangenen sechs Monaten bei Unruhen 4014 Menschen getötet und 3616 verletzt worden.

Nach einer Mitteilung des französischen Ministeriums für Kriegsopfer und Angelegenheiten der Kriegsteilnehmer kamen während des Zweiten Weltkriegs 620 000 französische Staatsbürger ums Leben.

In Japan wird der Führer der Sozialdemokratischen Partei, Tetsu Katayama, vom Parlament zum Premierminister gewählt.

Die US-amerikanische Militärregierung in Deutschland kündigt die Lizenzierung der Oberammergauer Passionsspiele an.

24.5.1947, Samstag

Der sächsische Ministerpräsident Rudolf Friedrich gibt anlässlich einer in Hof/Bayern abgehaltenen Besprechung mit seinem bayerischen Amtskollegen Hans Ehard die Zusage, dass die Ministerpräsidenten der fünf Länder und Provinzen der Ostzone an der in München vorgesehenen Ministerpräsidentenkonferenz teilnehmen wollen.

Der Schriftsteller Thomas Mann bleibt vorläufig in seinem Exil im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien.

Anlässlich einer bis zum 8. Juni dauernden Veranstaltungsreihe “Englische Musik” wird in der Städtischen Oper Berlin Benjamin Brittens Oper “Peter Grimes” erstmals in Deutschland aufgeführt.

25.5.1947, Sonntag

Der Dirigent Wilhelm Furtwängler dirigiert zum ersten Mal nach dem Krieg wieder das Berliner Philharmonische Orchester im Berliner Titania-Palast.

26.5.1947, Montag

Im britischen Seebad Margate wird der zweitägige Parteitag der britischen Labour Party eröffnet.

Eine Revolte der Armee in Nicaragua führt zum Sturz der Regierung unter Präsident Leonardo Arguello, der sein Amt am 1. Mai angetreten hat. Vorläufiger neuer Präsident wird Benjamin Lescayo.

Die Regierung von Vietnam richtet ein Schreiben an die französische Regierung, in dem ein Waffenstillstand beantragt wird. Damit soll eine friedliche Lösung des Konflikts erreicht werden.

27.5.1947, Dienstag

In Landsberg werden 22 im Mauthausen-Prozess zum Tode Verurteilte hingerichtet.

In der UdSSR wird mit sofortiger Wirkung die Todesstrafe aufgehoben. Verbrechen, die bisher mit dem Tode bestraft worden sind, werden nunmehr mit 25 Jahren Arbeitslager geahndet.

28.5.1947, Mittwoch

Die Ministerpräsidenten der fünf Länder der sowjetischen Besatzungszone sagen ihre Teilnahme an der Münchener Ministerpräsidentenkonferenz zu.

Der Oberbefehlshaber der US-Luftwaffe, General Carl Spaatz, fordert vor dem Bewilligungsausschuss des Kongresses den Aufbau von Verteidigungsanlagen in der Arktis.

Die chinesische Regierung lädt die Führer der Kommunisten ein, eine neue Friedensdelegation nach Nanking zu entsenden.

29.5.1947, Donnerstag

Die Militärgouverneure und Oberbefehlshaber der US-amerikanischen und der britischen Besatzungszone Deutschlands beschließen eine Neugestaltung der bizonalen Wirtschaftsverwaltung.

Nach Mitteilung der US-amerikanischen Militärregierung sind seit der Aufhebung des Heiratsverbots zwischen Deutschen und US-Soldaten etwa 1200 Anträge auf Eheschließung gestellt worden.

Die Ehefrau des ehemaligen Reichsmarschalls Hermann Göring, Emmy wird auf Antrag des bayerischen Ministers für Entnazifizierung, Alfred Loritz, in München verhaftet.

30.5.1947, Freitag

Die Landtage von Sachsen-Anhalt und Sachsen verabschieden Gesetze über die Enteignung der Bodenschätze.

Die SPD-Politikerin Louise Schroeder wird vorläufige Berliner Oberbürgermeisterin.

Die US-amerikanische Militärregierung in Deutschland spricht für Bayern ein totales Bierbrauverbot aus. Ferner erhält Bayerns Landwirtschaft die Anweisung 5000 t Kartoffeln nach Nordrhein-Westfalen zu liefern.

31.5.1947, Samstag

Der Deutsche Pressedienst erhält von der britischen Besatzungsmacht die Erlaubnis, sich vom 1. Juli an als Deutsche Nachrichtenagentur in der britischen Zone zu konstituieren.

Alcide De Gasperi bildet in Italien ein neues Kabinett aus Christdemokraten und Unabhängigen. Damit sind die Kommunisten aus der Regierung ausgeschlossen.

Der ungarische Ministerpräsident Ferenc Nagy erklärt offiziell seinen Rücktritt. Nachfolger wird Lajos Dinnyes.