Was geschah im November 1900

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Wetterstationen November 1900

1.11.1900, Donnerstag

Frankreich tritt dem deutsch-britischen Jangtse-Abkommen vom 16. Oktober für die ersten beiden Punkte (freier Handel keine Annexionen) bei, behält sich jedoch für Artikel 3 freie Hand vor.

Die neue Gemeindeverfassung von London tritt in Kraft. Die Stadt ist in 20 “Boroughs” (Gemeinden) eingeteilt worden.

Der Bau des Europäer-Gefängnisses in Tsingtau an der vom Deutschen Reich gepachteten Kiautschou-Bucht wird fertiggestellt. Das Gefängnis für die Chinesen soll abgerissen und durch ein neues ersetzt werden.

Der britische Premierminister Robert Arthur Talbot Gascoyne-Cecil 3. Marquess of Salisbury bildet sein Kabinett um. Das Außenministerium, das der Premier bisher selbst geleitet hat, übernimmt Henry Charles Keith Petty-Fitzmaurice 5. Marquess of Lansdowne – bisher Kriegsminister-, William St. John Fremantle Brodrick wird Kriegsminister, der bisherige Handelsminister Charles Thomas Ritchie löst Matthew White Viscount Ridley als Innenminister ab, das Handelsressort übernimmt Gerald William Balfour.

2.11.1900, Freitag

Wegen der seit Monaten andauernden karlistischen Unruhen wird in Spanien durch königliches Dekret die Verfassung aufgehoben. Die karlistischen Klubs werden geschlossen, viele Karlisten werden verhaftet.

Die “Norddeutsche Allgemeine Zeitung” veröffentlicht eine Statistik der Majestätsbeleidigungsprozesse.

3.11.1900, Samstag

Der russische Generalgouverneur des Großfürstentums Finnland, Nikolai I. Bobrikow, befiehlt dem finnischen Senat, die Bestimmungen des russischen Sprachmanifests, das am 1. Oktober in Kraft getreten ist, möglichst schnell durchzuführen. Außerdem weist er entgegen den Bestimmungen dieses Manifests die Provinzialgouverneure an, sich ab 1. Januar 1901 nur noch der russischen Sprache zu bedienen.

In Kanada wird die Rückkehr der Freiwilligen, die am Burenkrieg in Südafrika teilgenommen haben, gefeiert.

Das Technikum in Hainichen in Sachsen wird offiziell eröffnet. In fünf Semestern werden hier Maschinen- und Elektroingenieure, in vier Semestern Maschinen- und Elektrotechniker und in zwei Semestern Werkmeister ausgebildet.

Der Chef der chinesischen Seezollverwaltung, Peter Hart, veröffentlicht in der “Fortnightly Review” einen Artikel über die Überlebenschancen der Europäer in China.

4.11.1900, Sonntag

Das schweizerische Volksbegehren um Einführung des proportionalen Wahlsystems für die Wahl des Nationalrats wird verworfen. Das Volksbegehren um Einführung der Wahl des Bundesrats durch das Volk lehnen die Eidgenossen ebenfalls ab.

Wie die in Berlin erscheinende “Konservative Korrespondenz” meldet, fürchten viele Deutsche, als Zeugen vor Gericht geladen zu werden. Vor allem in sog. Sensationsprozessen würden Zeugen von den Verteidigern unglaubwürdig gemacht. Vielen Zeugen würde vor Gericht nicht die Behandlung zuteil, auf die sie Anspruch zu haben glaubten.

Im französischen Senat in Paris wird ein Antrag gegen die Entvölkerung Frankreichs eingebracht. Danach sollen Unverheiratete beider Geschlechter, die älter als 30 Jahre sind, ab 1. Januar 1901 eine Sondersteuer von 15% ihrer Steuerschuld zahlen.

7.11.1900, Mittwoch

Die kanadischen Parlamentswahlen enden mit einem großen Sieg der Liberalen unter Premier Wilfrid Laurier, der seit 1896 im Amt ist.

Nach Statistiken französischer Zeitungen ist es 1899 in Frankreich zu 740 Streiks gekommen, an denen knapp 177 000 Arbeiter beteiligt waren. Etwas mehr als 3,5 Millionen Arbeitstage sind durch die Streiks verlorengegangen.

8.11.1900, Donnerstag

Die französische Abgeordnetenkammer in Paris spricht der Regierung des Ministerpräsidenten Pierre Waldeck-Rousseau mit 316 zu 237 Stimmen das Vertrauen aus.

Auf der Pariser Weltausstellung ist an diesem Tag der Eintritt frei, was jedoch keinen besonders starken Besucherandrang zur Folge hat.

Die Evangelische Landessynode von Württemberg verabschiedet eine Resolution, die Oberkirchenbehörde zu ersuchen, den Zusammenschluss der deutschen evangelischen Landeskirchen in die Wege zu leiten.

König Viktor Emanuel III. von Italien löst per Dekret die Gemeindeverwaltung von Neapel auf und befiehlt eine Untersuchung der städtischen Verwaltung, die angeblich von dem terroristischen politischen Geheimbund Camorra beherrscht wird.

Der spanische Ministerpräsident Marcelo de Azcárraga y Palmero gibt in Madrid bekannt, dass Spanien seine letzten Besitzungen im Stillen Ozean Cagayan und Libut, für 100 000 US-Dollar an die Vereinigten Staaten von Amerika verkauft hat.

Papst Leo XIII. empfängt im Vatikan Ernst Lieber, den Führer der deutschen Zentrumspartei, in Privataudienz.

Bei einem Eisenbahnunglück bei Offenbach am Main kommen 13 Menschen ums Leben.

9.11.1900, Freitag

Die belgische Regierung unter dem klerikalen Ministerpräsidenten Paul Graf de Smet de Nayer bildet einen Ausschuss von Experten und Parlamentariern, der Vorschläge für eine Heeresreform erarbeiten soll. Die Bildung dieses Ausschusses ist nach der Wahlschlappe vom 27. Mai ein Zugeständnis der Klerikalen an die Opposition.

In London findet die Lord-Mayor’s Show statt.

Das Ungarische Abgeordnetenhaus in Pest nimmt den Gesetzentwurf an, den morganatischen Charakter der Ehe des österreichischen Erzherzogs Franz Ferdinand anzuerkennen.

Durch einen Taifun in Hongkong kommen annähernd 1000 Menschen ums Leben.

10.11.1900, Samstag

Auf dem Iberisch-Amerikanischen Kongress in Madrid, an dem Vertreter aus Spanien, Argentinien, Chile, Costa Rica, Ecuador, Honduras, Mexiko, Nicaragua, Peru und Uruguay teilnehmen, betont die ehemalige Kolonialmacht Spanien die Notwendigkeit eines Zusammenschlusses der lateinamerikanischen Staaten, um dem US-Wirtschaftsimperialismus entgegentreten zu können.

Wegen des letzten Festes auf der Pariser Weltausstellung steigen die Preise für eine Eintrittskarte bei den Zwischenhändlern auf bis zu 1 Franc 25 Centimes (etwa 1 Mark), mehr als fünfmal soviel wie im Oktober, als die Eintrittskarten noch für 20 bis 25 Centimes gehandelt wurden.

Der verhinderte Schah-Attentäter François Salson, dessen Anschlag auf den persischen Schah Muzaffar Ad Din in Paris am 30. Juli verhindert worden war, wird in Paris zu lebenslänglich Zuchthaus mit Zwangsarbeit verurteilt.

Dem Deutschen Bundesrat in Berlin geht der Nachtrag zum Reichshaushalt von 1900 zu, der die Kosten für die chinesische Expedition in Höhe von 152 777 000 Mark enthält.

Der württembergische Ministerpräsident und Außenminister Hermann Freiherr von Mittnacht, seit 1876 in diesem Amt tritt wegen eines Augenleidens zurück. Nachfolger als Ministerpräsident wird Kriegsminister Max Freiherr Schott von Schottenstein. Das Außenministerium übernimmt Julius Freiherr von Soden.

11.11.1900, Sonntag

Die diplomatische Vertreterkonferenz der Westmächte in Peking verabschiedet den endgültigen Katalog der Forderungen an China nach der Niederschlagung des Boxeraufstands.

Vertreter des deutschen Handels und der deutschen Industrie gründen auf Initiative des Bankiers und nationalliberalen Reichstagsabgeordneten Georg von Siemens in Berlin den Handelsvertragsverein. Ziel dieser Vereinigung ist es, die deutsche Zoll- und Handelspolitik in ihrer gegenwärtigen Form zu stützen und alle Veränderungsbestrebungen zu bekämpfen. – Der Verein beginnt mit der Herausgabe von “Handelspolitischen Flugschriften”.

In Berlin findet eine Versammlung der Goethe-Bünde statt. Die Vertreter aus Berlin, Bremen, Breslau, Darmstadt Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Kiel Mainz und Stuttgart beschließen, im Reichstag eine Petition einzubringen, in der “eine reichsgesetzliche Beseitigung des veralteten Zensurwesens” gefordert wird.

In Innsbruck findet erstmals in Tirol eine große Luther- und Reformationsfeier statt, an der die deutsch-nationalen Studentenverbindungen teilnehmen.

Die in München erscheinende “Allgemeine Zeitung” veröffentlicht in einer Beilage eine Statistik über die Zahl der an der Berliner Universität immatrikulierten Frauen. Waren es im Sommersemester 1896 nur 40 Hörerinnen, so studieren dort im Wintersemester 1900/01 bereits 371 Frauen.

13.11.1900, Dienstag

Großbritannien erlaubt wieder die Warenausfuhr nach der ehemaligen Südafrikanischen Republik (Transvaal) und dem Oranjefreistaat. Die beiden Burenstaaten sind während des Burenkriegs von Großbritannien annektiert worden und sind nun Kolonien.

Der russische Zar Nikolaus II. erkrankt in dem Schwarzmeerkurort Liwadija an Typhus.

Der französische Senat in Paris billigt das Gesetz über die Zulassung von Frauen zur Advokatur.

14.11.1900, Mittwoch

Der Deutsche Reichstag wird im Rittersaal des königlichen Schlosses zu Berlin mit einer programmatischen Thronrede eröffnet.

Bei einem Eisenbahnunglück zwischen Saint-Geours und Sambusse in Frankreich kommen 17 Menschen ums Leben.

15.11.1900, Donnerstag

Der Deutsche Reichstag in Berlin wählt den Zentrumsabgeordneten Franz Graf von Ballestrem, den Konservativen Arnold Woldemar von Frege und den Nationalliberalen Otto Büsing zu Präsidenten.

In Paris findet das Abschiedsbankett statt, das die französische Regierung nach dem Ende der Weltausstellung für die ausländischen Ausstellungskommissare veranstaltet.

In Berlin tagt bis zum 17. November der erste deutsche Handwerks- und Gewerbekammertag.

16.11.1900, Freitag

Eine Frau wirft in Breslau ein Beil gegen den Wagen des deutschen Kaisers Wilhelm II.

Das österreichische Unterrichtsministerium bestellt auf fünf Jahre eine Kommission “für die Herausgabe von Akten und Korrespondenzen zur neuern Geschichte Österreichs”.

17.11.1900, Samstag

Eine Feuersbrunst zerstört in der südchinesischen Stadt Kanton mehr als 300 Häuser.

Der bayerische Prinzregent Luitpold lehnt eine Feier für seinen 80. Geburtstag am 21. März 1901 ab.

Die portugiesische Regierung in Lourenço Marquez (Maputo) ordnet an, dass die Flaggen der Südafrikanischen Republik und des Oranjefreistaats nicht mehr gehisst werden dürfen, da diese Länder nach der Annexion durch Großbritannien nicht mehr als unabhängige Staaten anerkannt werden.

18.11.1900, Sonntag

Die chinesische Gesandtschaft überreicht dem Auswärtigen Amt in Berlin ein Schreiben des Kaisers von China, Te Tsung (Kuang Hsü), in dem dieser Bestrafung der Verantwortlichen für den Boxeraufstand zusagt und den Schutz der christlichen Missionen garantiert.

19.11.1900, Montag

Der Deutsche Reichstag in Berlin berät den Nachtragshaushalt für 1900, der die Ausgaben der chinesischen Expedition enthält.

Der erste Teil von August Strindbergs Dramentrilogie “Nach Damaskus” wird im Königlichen Dramatischen Theater in Stockholm uraufgeführt. “Nach Damaskus” markiert den Beginn von Strindbergs expressionistischer Phase.

20.11.1900, Dienstag

Die französische Öffentlichkeit diskutiert den vom sozialistischen Handelsminister Alexandre Millerand vorgelegten Gesetzentwurf über obligatorische Schiedsgerichte bei Streiks in Betrieben mit mehr als 50 Arbeitern.

21.11.1900, Mittwoch

Der Streit innerhalb der politischen Rechten im dänischen Parlament (Landting) spitzt sich zu, als mehrere Konservative die Regierungsentwürfe für Steuererhöhungen als unannehmbar bezeichnen. Am 22. November kommt es zu einer Auseinandersetzung zwischen dem konservativen Ministerpräsidenten Hannibal Sehested und dem Grafen M. Frijs-Frijsenborg, die beinahe zum Duell führt. Vier Tage später erklären neun konservative Landtingabgeordnete den Austritt aus dem Parteiverband der Rechten und bilden eine eigene Fraktion.

22.11.1900, Donnerstag

Paulus “Ohm” Krüger, der Präsident der am 1. September von Großbritannien annektierten Südafrikanischen Republik landet auf dem niederländischen Kriegsschiff “Gelderland” in Marseille, wo er von den Behördenvertretern und der Bevölkerung festlich empfangen wird.

Die “Deutsche Kolonialzeitung” veröffentlicht eine Exportstatistik der deutschen Kolonien. Sie fordert in diesem Zusammenhang eine Zollbefreiung bzw. Zollerleichterungen, um “die jugendlichen Kulturen unserer Kolonien über die Schwierigkeiten ihrer ersten Entwicklung hinwegzuführen und ihnen mit der Zeit einen Wettbewerb mit den älteren Kulturen fremder Kolonien zu ermöglichen”.

In Rumänien werden mehrere Bulgaren wegen einer Verschwörung gegen König Karl I. zu Gefängnis- und Geldstrafen verurteilt.

24.11.1900, Samstag

Die Sozialdemokraten bringen im Deutschen Reichstag eine Anfrage über die sog. 12 000-Marks-Affäre ein, die Beschaffung von Agitationsgeldern durch das Reichsamt des Innern.

Paulus “Ohm” Krüger, der Präsident der am 1. September von Großbritannien annektierten Südafrikanischen Republik, wird in Paris vom französischen Staatspräsidenten Emile Loubet empfangen.

Die italienische Abgeordnetenkammer in Rom lehnt einen Antrag der oppositionellen Sozialisten ab, den Militäretat drastisch zu kürzen und die Zahl der Armeekorps von zwölf auf acht herabzusetzen.

25.11.1900, Sonntag

Ein 140 km langes Teilstück der Eisenbahnlinie von der französischen Hafenstadt Dschibuti im westlichen Teil des Golfs von Aden bis nach Harar in Abessinien (Äthiopien) wird dem Verkehr übergeben.

26.11.1900, Montag

Die Skupschtina, die Volksvertretung des Königreichs Serbien, genehmigt die neue Einkommensteuer für Kaufleute und Gewerbetreibende. Danach müssen z. B. in Belgrad 10% aller Einnahmen – ohne Abzüge für Werbungskosten, Miete, Löhne, Kosten für Material und Waren usw. – an den Staat abgeführt werden.

Paulus “Ohm” Krüger, der Präsident der am 1. September von Großbritannien annektierten Südafrikanischen Republik, empfängt in Paris eine Abordnung der Liga der Menschenrechte. Sie überreicht ihm einen von 25 000 Menschen unterzeichneten Aufruf gegen die Fortsetzung des Burenkriegs durch Großbritannien.

Im italienischen Abgeordnetenhaus in Rom kommt es zu einer Anfrage wegen der Ermordung von König Umberto I. am 29. Juli in Monza. Ministerpräsident Giuseppe Saracco bezeichnet es als unrichtig, dass die Regierung Sicherheitsvorschriften außer acht gelassen und dass dem Außenministerium ein Bericht über die geplante Ermordung des Königs vorgelegen habe.

Das Abgeordnetenhaus in Rom nimmt einen Antrag der oppositionellen Sozialisten an, der die Aufhebung der Kriegsgerichte in Friedenszeiten vorsieht.

Die Setzer der sozialdemokratischen “Leipziger Volkszeitung” streiken. Mit spöttischen Bemerkungen begleitet die bürgerliche und konservative Presse die Vermittlungsversuche der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion.

Die provisorische Regierung Chinas, in der Vertreter des Deutschen Reichs, Frankreichs, Großbritanniens, Japans, Russlands und der USA vertreten sind, beschließt einstimmig die Schleifung der Stadtmauer und die Ausfüllung des Befestigungsgrabens der nordostchinesischen Stadt Tientsin.

27.11.1900, Dienstag

Der preußische Oberstleutnant Maximilian Graf Yorck von Wartenburg, Chef des Generalstabs beim Armeeoberkommando des preußischen Generalfeldmarschalls Alfred Graf von Waldersee in Ostasien, stirbt in Hwai-lai in China an den Folgen einer Kohlengasvergiftung. Zum Nachfolger als Generalstabschef beim Armeeoberkommando wird Julius von Groß, genannt von Schwarzhoff, ernannt.

US-Präsident William McKinley erlässt einen Aufruf an alle Bürger der Vereinigten Staaten um Unterstützung für die geplante Verstärkung der Armee auf 100 000 Mann.

28.11.1900, Mittwoch

Georg Herbert Reichsgraf zu Münster-Ledenburg Fürst von Derneburg erhält den wegen hohen Alters erbetenen Abschied als Botschafter des Deutschen Reichs in Paris. Nachfolger wird Hugo Laszczyc Fürst von Radolin.

29.11.1900, Donnerstag

Die französische Abgeordnetenkammer spricht dem Präsidenten der am 1. September von Großbritannien annektierten Südafrikanischen Republik, Paulus “Ohm” Krüger, der sich seit 22. November in Frankreich aufhält, einstimmig ihre Sympathie aus.

Der rumänische König Karl I. eröffnet das Parlament in Bukarest. In seiner Thronrede geht er auf die gespannten Beziehungen zu Bulgarien ein und betont dass der Kampf gegen den Terrorismus Aufgabe aller zivilisierten Völker sei.

Nach der Spaltung der Deutsch-Sozialen Reformpartei gründen die antisemitischen Reichstagsabgeordneten die Freie wirtschaftliche Gruppe.

30.11.1900, Freitag

Feldmarschall Frederick Sleigh Roberts, der britische Oberbefehlshaber in Südafrika, übergibt das Kommando seinem Generalstabschef Horatio Herbert Kitchener.

Paulus “Ohm” Krüger, der Präsident der am 1. September von Großbritannien annektierten Südafrikanischen Republik, wird erneut in Paris vom französischen Staatspräsidenten Emile Loubet empfangen.