Was geschah im Oktober 1925

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Wetterstationen Oktober 1925

1.10.1925, Donnerstag

Dem nationalen Wirtschaftsrat in Warschau legt der polnische Ministerpräsident Wladyslaw Grabski ein Sanierungsprogramm vor.

Der Schweizer Nationalrat billigt die Einführung eines Getreidemonopols, das eine Genossenschaft unter Aufsicht des Bundes durchführen soll.

Die erste Nummer der “Nationalsozialistischen Briefe” erscheint. Die Schriftleitung hat Joseph Goebbels.

Der Komponist Arnold Schönberg wird Leiter der Meisterklasse für Komposition an der Preußischen Akademie der Künste zu Berlin.

In einer Startauflage von 30 000 Exemplaren erscheint die Biographie “Wilhelm der Zweite” von Emil Ludwig.

Der im Jahr 1924 in Stockholm abgeschlossene Weltpostvertrag tritt mit dem heutigen Datum in Kraft.

2.10.1925, Freitag

In einer Rede vor der Berliner Presse warnt der sowjetische Außenminister Georgi W. Tschitscherin Deutschland vor der englisch-französischen Paktpolitik und spricht sich gegen einen Beitritt des Reiches in den Völkerbund aus.

Die Führung der deutschen Sozialdemokraten veröffentlicht in der Parteizeitung “Vorwärts” die ablehnende Antwort auf das Angebot der Kommunisten, zur Berliner Stadtverordnetenwahl eine gemeinsame Liste aufzustellen.

Im Rahmen der Herbstmesse in Frankfurt am Main, die eine Technische (bis 7.9.) und eine Allgemeine (4.- 7.9.) Messe umfasst, findet auch eine vielbesuchte Autoschau statt.

In Ulan Bator, der Hauptstadt der Mongolei, wird das erste Krankenhaus des Landes eingeweiht. Die Mongolische Volksrepublik ist am 26. November 1924 gegründet worden.

Die Jubiläumsfeierlichkeiten des Deutschen Fußballbundes beginnen in Leipzig (bis 6.10.). Vor 25 Jahren war der Verband gegründet worden.

3.10.1925, Samstag

Eine Geldstrafe von 500 RM spricht das Nürnberger Schöffengericht gegen den völkischen Abgeordneten Julius Streicher wegen Beleidigung aus. Streicher hat in der Zeitung “Der Stürmer” den Vorsitzenden der Deutschen Demokratischen Partei Nürnbergs der Gesinnungslumperei bezeichnet.

Bei den heute und am morgigen Tag stattfindenden Landtagswahlen in Lettland erhalten die Parteien der Minderheiten 14, Rechtsparteien acht, rechte Bauernparteien 21, Zentrumsparteien 22 sowie Linke und Sozialisten 37 Sitze.

4.10.1925, Sonntag

Ihr sechsjähriges Jubiläum begeht in Thüringen die Einrichtung der Volkshochschulen.

Erna Huneus aus Mönchengladbach schwimmt in Aachen mit 1:29,0 min neuen Weltrekord über 100 m Brust.

Vor 30 000 Zuschauern gewinnt in Leipzig Süddeutschland zum sechsten Mal hintereinander den Bundespokal des Fußballbundes. Die Mannschaft besiegt im Endspiel Mitteldeutschland mit 2:1.

5.10.1925, Montag

In dem Schweizer Ort Locarno am Lago Maggiore beginnt die Außenministerkonferenz über den Sicherheitspakt. Teilnehmende Staaten sind das Deutsche Reich, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Italien, Polen und die Tschechoslowakei.

Vor dem Wiener Landgericht beginnt der Prozess gegen Otto Rothstock wegen Mordes an dem jüdischen Publizisten Hugo Bettauer am 10. März. Rothstock wird in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.

Zum ersten Mal seit dem Ende des Weltkrieges wird in Moskau wieder 40prozentiger Wodka in den Restaurants und Cafés ausgeschenkt.

6.10.1925, Dienstag

Reichspräsident Paul von Hindenburg empfängt in Berlin den sowjetischen Außenminister, Volkskommissar Georgi W. Tschitscherin.

Die Mitglieder des Ostausschusses im Preußischen Landtag beginnen eine einwöchige Besichtigungsreise durch Schlesien, die sie vor allem in die Notstandsgebiete des oberschlesischen Bergbaus führen wird.

In Berlin treffen Pädagogen aus ganz Deutschland zu einer Konferenz über Schullandheime zusammen.

7.10.1925, Mittwoch

400 Delegierte aus 38 Staaten nahmen an der in Washington zu Ende gehenden Interparlamentarischen Konferenz teil. Auf der seit dem 1. Oktober dauernden Tagung war auch eine deutsche Delegation unter der Leitung von Reichstagspräsident Paul Löbe (SPD) anwesend.

In Paris, im Musiktheater am Champs-Élysées, hat die “Revue Nègre” Premiere. Star des Abends ist die farbige Tänzerin Josephine Baker.

8.10.1925, Donnerstag

Der in dem britischen Seebad Brighton beginnende Parteitag der Konservativen (bis 11.10.) behandelt u.a. das Vorgehen gegen die Gefahr des Kommunismus.

9.10.1925, Freitag

Hugo Preuß, ehemaliger Reichsinnenminister und Verfasser des Entwurfs der Weimarer Verfassung, stirbt im Alter von 64 Jahren in Berlin.

Die erste Nummer der von Willy Haas herausgegebenen Zeitschrift “Literarische Welt” erscheint in Berlin.

10.10.1925, Samstag

In der Olympic-Hall in London wird die bis zum 18. Oktober dauernde internationale Automobilausstellung eröffnet. Zu sehen sind 650 Wagen im Wert von 377 000 englischen Pfund.

Die Teilnehmer der zwölften internationalen Konferenz des Roten Kreuzes in Genf befürworten die von der Internationalen Waffenhandelskonferenz ausgesprochene Verurteilung chemischer Waffen.

Anlässlich der am morgigen Tag stattfindenden Veranstaltung, die von Berufsverbänden der Künstler und Geisteswissenschaftler organisiert wurde, veröffentlicht Gerhart Hauptmann einen Brief im “Berliner Tageblatt”, worin er die Freiheit der Künste fordert.

11.10.1925, Sonntag

Das tschechoslowakische Parlament in Prag verabschiedet ein neues Wahlgesetz, das den nationalen Minderheiten künftig weniger Rechte zugesteht.

Während einer Veranstaltung im Berliner Theater am Nollendorfplatz unterzeichnen Schriftsteller, Künstler, Wissenschaftler und Politiker einen Aufruf “Für die Freiheit der Kunst”.

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wird am Friedhof der Märzgefallenen im Berliner Friedrichshain das neue Ehrenportal eingeweiht. Auf diesem Friedhof waren 1848 die Opfer der Revolution beigesetzt worden.

Die “Berliner Illustrierte Zeitung” berichtet über ein neues Heim für Strafentlassene bei Glogau.

In Friedrichshafen beginnt die Zeppelin-Eckener-Werbewoche, aus deren Anlass zu einer landesweiten Spendenaktion für die Zeppelin-Luftfahrt in Deutschland aufgefordert wird.

12.10.1925, Montag

In Moskau unterzeichnen Vertreter beider Staaten den deutsch-sowjetischen Handelsvertrag.

Etwa 800 000 Franzosen nehmen an zahlreichen Streiks gegen den Krieg in Marokko und gegen die Erhöhung der Steuerlasten teil, die überall in Frankreich stattfinden.

Der italienische Schriftsteller Luigi Pirandello gastiert mit seinem römischen Theater im Berliner Staatlichen Schauspielhaus.

13.10.1925, Dienstag

Die Kommunistische Partei teilt mit, dass die von ihr unterstützte Berliner Abendzeitung “Die Welt am Abend” nur noch bis Ende des Monats Oktober erscheinen wird.

Unter Regie von Berthold Viertel wird im Lessingtheater Berlin das Stück des US-Amerikaners Eugene O’Neill “Gier unter Ulmen” uraufgeführt.

Auf Spitzbergen beginnen die Arbeiten für die Anlage einer Luftschiffhalle, worin die erforderlichen Vorbereitungen für Roald Amundsens geplanten Polarflug getroffen werden sollen. Seinen zweiten Versuch, den Nordpol auf dem Luftweg zu erreichen, will der norwegische Forscher 1926 starten. Möglicherweise will er dabei ein Luftschiff benutzen.

14.10.1925, Mittwoch

Aufgrund einer von den Arbeitgebern angestrebten Lohnkürzung von drei bis sechs Pfennig in der Stunde, treten die Beschäftigten der bayerischen Chemieindustrie in den Streik.

Die Reichsregierung legt den Länderregierungen des Deutschen Reiches eine Denkschrift über den Rundfunk vor, die der Reichsrat nun berät.

Das Bauhaus nimmt seinen Lehrbetrieb in der mitteldeutschen Stadt Dessau wieder auf.

In Berlin gelangt der Film “Götz von Berlichingen zubenannt mit der eisernen Hand” mit Eugen Klöpfer, Lucie Höflich und Eduard von Winterstein in den Hauptrollen zur Uraufführung.

Der erste Schnee ist eine Nacht zuvor im Westerwald, im Riesengebirge, in der Rhön und auch im Thüringer Wald gefallen. Die Temperaturen sanken bis auf minus zwei Grad.

15.10.1925, Donnerstag

Meinungsverschiedenheiten über die Verhandlungsführung der deutschen Delegation auf der Konferenz in Locarno führen in Berlin zu einer Regierungskrise.

Bei einer Razzia der Londoner Polizei in der Zentrale der kommunistischen Partei Großbritanniens werden mehrere kommunistische Funktionäre verhaftet.

Die Delegierten der in Berlin stattfindenden Jahresversammlung der deutschen Industrie beschäftigen sich u.a. mit der Frage, welche Möglichkeiten sich für die chemische Industrie aus der weltweiten Rohstoffknappheit ergeben.

Aufgrund einer überraschenden Untersuchung der Berliner Polizei erhebt die Staatsanwaltschaft Anzeige gegen 554 Bäcker der Stadt wegen Brotwucher. Die Bäcker haben seit längerer Zeit Brot und Brötchen erheblich unter dem geforderten Gewicht verkauft.

Bei London finden Versuche statt, Luftschiffe und Leichtflugzeuge miteinander zu koppeln. Man hofft, dass kleine Flugzeuge Aufgaben übernehmen könnten, z. B. als Barkassen für Luftschiffe.

16.10.1925, Freitag

In dem Schweizer Ort Locarno beschließen die Vertreter des Deutschen Reichs, Frankreichs, Großbritanniens, Belgiens, Italiens, Polens und der Tschechoslowakei ein Sicherheitsabkommen.

Die am 12. Oktober in Panama einmarschierten US-Truppen ziehen wieder ab, nachdem die USA in Panama die Polizeigewalt übernommen hat. Sie waren wegen Unruhen ins Land geholt worden.

In Genf geht der Minderheitenkongress (seit 14. Oktober) zu Ende.

Als erste Sendung überträgt der neue Dortmunder Rundfunk die Rede des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg auf der Bochumer Befreiungsfeier. Diese Sendung ist zugleich die erste Radioübertragung einer öffentlichen Kundgebung im Deutschen Reich.

Gegen die Redaktion der deutschen Zeitung in Litauen, das “Memeler Dampfboot”, wird ein Bombenanschlag verübt.

Am 50. Tag seines Hungerstreiks stirbt in dem Bukarester Gefängnis der rumänische Anarchist Max Goldstein. Seit seiner Verurteilung nach dem gescheiterten Generalstreik vor zwei Jahren befand er sich ständig in einer Dunkelzelle in Einzelhaft.

Anlässlich des 25-Jährigen Bestehens des Instituts für Schiffs- und Tropenkrankheiten in Hamburg findet in Anwesenheit bedeutender Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Politik eine Festveranstaltung statt.

18.10.1925, Sonntag

In Nizza geht der am 15. Oktober begonnene Parteitag der radikalen und radikalsozialistischen Parteien Frankreichs zu Ende. Der Regierung sagten die Delegierten ihre Unterstützung zu.

Nach mehr als zweijährigen Verhandlungen wird in Angora (Ankara) der türkisch-bulgarische Freundschaftsvertrag unterzeichnet.

Wegen der einsetzenden Regenzeit kommt es in Marokko zwischen den französischen Truppen und den Rifkabylen unter Abd el-Krim zu einer relativen Waffenruhe.

Reichspräsident Paul von Hindenburg legt auf dem Gelände am Berliner Grunewald den Grundstein zum Deutschen Sportforum.

19.10.1925, Montag

Nach der Erschießung eines griechischen Soldaten an der griechisch-bulgarischen Grenze kommt es dort zu mehreren bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den Grenztruppen beider Länder.

Das Drama von Klaus Mann, “Anja und Esther”, wird in den Hamburger Kammerspielen uraufgeführt. Die Hauptrollen spielen Klaus Mann, Erika Mann und Pamela Wedekind.

20.10.1925, Dienstag

Zu einer Besichtigungsreise deutscher kultureller Einrichtungen trifft der ungarische Kultusminister Graf Kuno Klebelsberg in Berlin ein.

Auf einer Veranstaltung in Paris gelingt dem französischen Schwerathleten Charles Rigoulot die Verbesserung des eigenen Weltrekords im beidarmigen Reißen von 121 kg auf 122 kg.

21.10.1925, Mittwoch

In Berlin gründen der Deutsche Fachverband der Büroindustrie und die Berliner Handelshochschule eine Arbeitsgemeinschaft zur Förderung neuzeitlicher Bürotechnik.

Die Muldentalsperre am Zusammenfluss der Roten und Weißen Mulde im Vogtland wird feierlich eingeweiht und der staatlichen Wasserbauverwaltung übergeben.

Eine Ausstellung mit Bildern von Paul Klee wird in Paris eröffnet.

22.10.1925, Donnerstag

Der Völkerbund trifft eine Entscheidung im Danziger Postkastenstreit, worin Gebiete für die Aufstellung polnischer Briefkästen festgelegt werden.

Die Lawn-Tennis-Association informiert in London die Presse darüber, dass der Bann gegen deutsche Tennisspieler bei internationalen Turnieren wie z. B. in Wimbledon aufgehoben wird.

23.10.1925, Freitag

In Paris überreicht der deutsche Botschafter Leopold von Hoesch die Antwort auf die Note vom 4. Juni zur Entwaffnungsfrage.

Die polnische Regierung erklärt, dass sie mit Rücksicht auf die Verträge von Locarno auf die weitere Ausweisung deutscher Optanten verzichten werde.

Unter der Leitung des sowjetischen Bildungskommissars Anatoli W. Lunatscharski findet im Moskauer Experimentaltheater eine Diskussion über idealistische Weltanschauungen statt, an der auch Vertreter der russischen Kirche teilnehmen.

Zu einem zweitägigen internationalen Kongress treffen in Berlin Fernheizungsingenieure zusammen.

24.10.1925, Samstag

Während einer Kundgebung der Dortmunder Nationalsozialisten, auf der Joseph Goebbels und Julius Streicher sprechen, kommt es zu einer Straßenschlacht, bei der mehrere Personen schwer verletzt werden.

In Frankfurt am Main beginnt die bis zum 4. November geöffnete Internationale Ausstellung für Kochkunst, Hotel- und Gastgewerbe.

Infolge des Streiks in der chemischen Industrie Hessens und der darauffolgenden Aussperrung ruht auch in den Farbwerken Höchst die gesamte Produktion.

Am Vorabend des 100. Geburtstages des österreichischen Komponisten Johann Strauß wird im Wiener Rathaus eine Gedenkausstellung eröffnet.

25.10.1925, Sonntag

Aus Protest gegen die Unterzeichnung der Verträge von Locarno scheiden die Minister der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) aus dem Kabinett Luther aus.

Aus den Stadtverordnetenwahlen der Reichshauptstadt Berlin gehen die Sozialdemokraten als Sieger hervor.

Bei Landtagswahlen in Baden können die Parteien der Weimarer Koalition, Deutsche Demokratische Partei (DDP), Zentrum und Sozialdemokratische Partei (SPD), Gewinne verbuchen.

Aus den Wahlen zum Schweizer Nationalrat gehen die freisinnigen Demokraten und die Sozialisten gestärkt hervor.

In ihrem 56. Länderspiel gewinnt die deutsche Fußballmannschaft in Basel gegen die Schweiz mit 4:0.

26.10.1925, Montag

In Paris beginnt die außerordentliche Sitzung des Völkerbundrates zu dem bulgarisch-griechischen Grenzkonflikt.

Zum neuen Präsident von Chile wird in Santiago der Kandidat der Vereinigten Parteien Emiliano Figuerra gewählt.

Nach einer Einigung über die Erhöhung der Stundenlöhne nehmen die seit dem 18. Oktober streikenden Straßenbahner der Stadt Frankfurt am Main ihren Dienst wieder auf.

In der US-amerikanischen Stadt Cheyenne (Wyoming) stellt die letzte Straßenbahn, betrieben von der Electric Railway Company, ihren Betrieb ein. Die Konkurrenz der Autos ist inzwischen so groß geworden, dass sich die Aufrechterhaltung des Straßenbahnbetriebs nicht mehr rentiert.

Der seit dem 24. September in Stockholm stattfindende Tennisländerkampf zwischen Schweden und Deutschland geht mit dem Sieg der Gastgeber zu Ende.

27.10.1925, Dienstag

Der türkische Ministerrat lehnt den bevorstehenden Schiedsspruch des Völkerbundes in der Mosul-Frage mit aller Entschiedenheit ab.

In Erfurt treffen Vertreter des Reichsvereins sowie des Preußischen Landesvereins für das Höhere Mädchenschulwesen zu der Hauptversammlung zusammen, um über künftige Erziehungsaufgaben zu beraten.

28.10.1925, Mittwoch

Die deutsche Reichsregierung teilt den Alliierten mit, dass sie trotz des Ausstiegs der DNVP-Minister die Locarno-Politik fortsetzen werde.

Der französische Ministerpräsident Paul Painlevé nimmt eine Kabinettsumbildung vor. u.a. übernimmt er selbst zusätzlich das Finanzministerium. In den folgenden Tagen kommt es deshalb zu heftigen Auseinandersetzungen im Kabinett.

Anlässlich des dritten Jahrestages des Marsches auf Rom werden überall in Italien Feste gefeiert. In Mailand nimmt der Duce Benito Mussolini eine Parade der Milizen ab.

29.10.1925, Donnerstag

Bei den Wahlen in Kanada erzielen die Konservativen bedeutsame Stimmengewinne gegenüber der Fortschrittspartei.

In Karlsruhe beginnen die Feierlichkeiten zum 100-Jährigen Bestehen der dortigen Technischen Hochschule.

30.10.1925, Freitag

In einem privaten Arbeitszimmer Londons gelingt dem Briten John Logie Baird die erste Fernsehübertragung eines bewegten Objektes.

Die Operette “Paganini” von Franz Lehár wird in Wien uraufgeführt.

31.10.1925, Samstag

Im preußischen Landtag stimmen die Abgeordneten der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) und der Kommunistischen Partei (KPD) gegen den Locarno-Pakt.