Was geschah im Oktober 1939

  • < 1938
  • 10.1939
  • 1940 >

1.10.1939, Sonntag

Die polnischen Marineverbände auf der Halbinsel Hela (Konteradmiral Józef Unrug) unterzeichnen die am nächsten Tag in Kraft tretende Kapitulation.

Die britische Admiralität gibt bekannt, dass Handelsschiffe Befehl zum Rammen feindlicher U-Boote erhalten hätten.

Der Erlass des Reichsführers SS und Chefs der Deutschen Polizei, Heinrich Himmler, zur Bildung des Reichssicherheits-Hauptamtes tritt in Kraft.

Im Deutschen Reich wird die Einheitsmargarine (Tafelmargarine) zu 0,98 Reichsmark (RM) eingeführt. Die bis dahin ebenfalls erhältliche Konsummargarine kostete 0,63 RM.

Zum Erntedankfest wird in den evangelischen Kirchen des Deutschen Reiches eine Kanzelabkündigung mit einem Dank für die “reiche Ernte” auf den “polnischen Schlachtfeldern” verlesen.

Das erste Wunschkonzert für die Soldaten der Wehrmacht wird vom deutschen Rundfunk ausgestrahlt.

Ein neues japanisches Filmgesetz verpflichtet alle Filmschaffenden zum aktiven Dienst für den Kaiserthron.

In Paris sind von 350 Kinos nur 159 bei reduzierter Vorstellungszahl geöffnet. Bei Kriegsausbruch waren alle Kinos wegen Fliegergefahr geschlossen worden.

2.10.1939, Montag

Italiens Außenminister Galeazzo Ciano, Graf von Cortellazzo, beendet einen zweitägigen Besuch in Berlin.

Auf einer am 23. September in Panama eröffneten Panamerikanischen Konferenz wird eine neutrale Zone von 300 bis 600 Seemeilen (540 bis 1080 km) um den Kontinent herum proklamiert.

Im Deutschen Reich wird an den Hochschulen Königsberg, Breslau, Göttingen, Erlangen und Marburg sowie an einigen technischen und sonstigen Hochschulen der Lehr- und Lernbetrieb mit einer Trimestereinteilung fortgesetzt.

In deutschen Gaststätten muss mindestens ein markenfreies Eintopf- oder Tellergericht als Stammessen angeboten werden. Im übrigen können dort Brot, Fleisch und Nährmittel auf Haushalts- bzw. Reisekarten bezogen werden.

3.10.1939, Dienstag

Bis auf 30 Divisionen werden die in Polen eingesetzten deutschen Streitkräfte an die Westfront bzw. ins Reich verlegt.

Das 1. Korps der britischen Expeditionsstreitkräfte übernimmt einen Abschnitt an der französisch-belgischen Grenze.

Die “Parole der Woche”, die Wandzeitung der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), zeigt unter der Überschrift “Ein Kriegshetzer – Ein Frontsoldat” Fotos des britischen Premierministers Arthur Neville Chamberlain in Zivil und des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler in Uniform.

Im Deutschen Reich wird die Höchstgeschwindigkeit weiter herabgesetzt: Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt ein Höchsttempo von 40 km/h, außerhalb geschlossener Ortschaften dürfen Lkw höchstens 60 km/h und Pkw und Krafträder 80 km/h fahren.

Am Staatstheater Berlin wird Gerhart Hauptmanns Lustspiel “Die Tochter der Kathedrale” in der Inszenierung von Wolfgang Liebeneiner uraufgeführt.

4.10.1939, Mittwoch

Ein deutsch-sowjetisches Protokoll zum Vertrag vom 28. September setzt die gemeinsame Grenze entlang der Flüsse Pissa, Narew, Bug und San fest.

Aus Anlass des Sieges über Polen beginnt im Deutschen Reich eine siebentägige Beflaggung. Zur Trauer um die Gefallenen werden in dieser Zeit täglich von 12 bis 13 Uhr die Kirchenglocken geläutet.

Das SS-Regiment “Leibstandarte Adolf Hitler” wird von Berlin nach Prag verlegt.

Ein Geheim-Erlass von Führer und Reichskanzler Adolf Hitler amnestiert die von Reichsdeutschen in Polen seit 1. September 1939 verübten Straftaten.

Durch eine Verordnung zum Schutz gegen jugendliche Schwerverbrecher können Jugendliche über 16 Jahren bei “verwerflichen” Taten im Strafmaß einem über 18-Jährigen gleichgestellt werden.

Vom Berliner Flugplatz Rangsdorf aus wird der am 1. September eingestellte Zivilluftverkehr nach Kopenhagen, Stockholm, Rom, Budapest und Sofia eröffnet.

5.10.1939, Donnerstag

In Moskau unterzeichnen die UdSSR und Lettland einen Beistandspakt, der den Sowjets militärische Stützpunkte in Lettland einräumt.

An der Medizinischen Fakultät der Wiener Universität kommt es zu einem Studentenkrawall. Grund ist die Einführung der im Altreich geltenden Prüfungsordnungen für Ärzte: Die Vorlage von Pflichtdissertationen als Voraussetzung für eine Approbation ist mit Kosten von bis zu 800 Reichsmark verbunden.

Vor dem Deutschen Reichstag macht Führer und Reichskanzler Adolf Hitler dem Westen ein Friedensangebot unter Anerkennung des Status quo.

Der Reichssender Berlin beginnt mit der Ausstrahlung von Suchberichten. Darin werden evakuierte Personen aus den Gebieten hinter der Westfront um Angabe ihres Aufenthaltsortes gebeten.

7.10.1939, Samstag

Heinrich Himmler, Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei, wird mit den Aufgaben eines Reichskommissars für die “Festigung des deutschen Volkstums” betraut. Himmler soll die Zwangsumsiedlung von Polen in das Generalgouvernement organisieren.

Eine Verordnung des Reichsverkehrsministeriums verpflichtet alle Binnen- und Hochseeschiffe zur Einhaltung von Luftschutzbestimmungen.

8.10.1939, Sonntag

In Moskau trifft eine deutsche Wirtschaftsdelegation ein. Es wird vereinbart, den bilateralen Warenaustausch so schnell wie möglich in Gang zu setzen.

In Lhasa/Tibet wird Tenzin Gjatso als 14. Dalai Lama inthronisiert.

9.10.1939, Montag

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler befiehlt in der Weisung Nr. 6 für die Kriegführung die Vorbereitung zum Angriff auf Frankreich durch die Niederlande und Belgien.

Ein deutscher Flottenverband (Schlachtschiff “Gneisenau”, Leichter Kreuzer “Köln” und neun Zerstörer) unternimmt einen Vorstoß zur norwegischen Küste. Das Ziel, die britische Flotte herauszulocken, damit die Luftwaffe sie angreifen kann, wird verfehlt.

In der Kanzlei von Führer und Reichskanzler Adolf Hitler findet eine Besprechung der am Euthanasieprogramm beteiligten Behörden statt. Die Zahl der zu ermordenden Menschen wird mit 65 000 bis 70 000 angegeben.

In Berlin wird mit der Fertigstellung der unterirdisch verlaufenden S-Bahn-Strecke zwischen Anhalter Bahnhof und Potsdamer Platz das letzte Teilstück der Nordsüdbahn vollendet.

10.10.1939, Dienstag

In einem Gespräch zwischen Führer und Reichskanzler Adolf Hitler und den Oberbefehlshabern der drei Wehrmachtsteile weist Großadmiral Erich Raeder auf die strategische Bedeutung Norwegens hin.

Im Reichsgebiet verbreitet sich das Gerücht, der britische König Georg VI. sei zurückgetreten und ein Waffenstillstand abgeschlossen worden.

In einer Rede im französischen Rundfunk lehnt Frankreichs Ministerpräsident Edouard Daladier das deutsche Friedensangebot vom 6. Oktober ab.

Beim Abschluss eines Beistandspaktes mit Litauen tritt die UdSSR das zuvor polnische Wilna und das Wilnagebiet an Litauen ab.

Im Deutschen Reich wird das Kriegswinterhilfswerk 1939/40 eröffnet.

Durch eine Verordnung über die Kraftfahrzeug-Kasko-Versicherung ruht für diejenigen Fahrzeuge, die für die Landesverteidigung requiriert wurden, die Haftpflichtversicherung. Die Teilkasko-Versicherung wird stark ermäßigt.

11.10.1939, Mittwoch

Wilhelm Ritter von Leeb, Befehlshaber der Heeresgruppe C, äußert in einem Memorandum an Heeres-Oberbefehlshaber Walter von Brauchitsch Bedenken gegen einen Angriff im Westen.

Amtliche deutsche Stellen geben die Verwendung von Gelbkreuzgas durch die polnische Armee während des Krieges bekannt.

Seit dem 8. Oktober sind im Reichsgebiet 173 Personen wegen Vergehens gegen das sog. Heimtückegesetz und 46 Personen wegen marxistischer Betätigung festgenommen worden.

Eine finnische Delegation trifft zu Grenzverhandlungen in Moskau ein.

12.10.1939, Donnerstag

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler unterzeichnet einen Erlass über die Verwaltung der eroberten polnischen Gebiete. Das besetzte und nicht dem Reich angegliederte Territorium Restpolens wird zum Generalgouvernement unter Leitung von Reichsminister Hans Frank zusammengefasst.

Aus verschiedenen Orten des ehemaligen Österreich und des Protektorats Böhmen und Mähren werden Juden in das Generalgouvernement deportiert.

Vor dem Unterhaus lehnt der britische Premierminister Arthur Neville Chamberlain das deutsche Friedensangebot vom 6. Oktober ab.

13.10.1939, Freitag

Dänemark, Norwegen und Schweden äußern in gleichlautenden Noten an die UdSSR die Erwartung, dass die Verhandlungen zwischen Finnland und der UdSSR nichts an der neutralen Position Finnlands ändern.

In Zürich hat der Film “Wachtmeister Studer” von Leopold Lindtberg mit Heinrich Gretler in der Titelrolle nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Friedrich Glauser Premiere.

14.10.1939, Samstag

In Scapa Flow versenkt U 47 (Kapitänleutnant Günther Prien) das britische Schlachtschiff “Royal Oak”.

15.10.1939, Sonntag

Zwischen der Reichsregierung und der Regierung Estlands wird ein Protokoll über die Umsiedlung der Baltendeutschen unterzeichnet.

In Zagreb schlägt die deutsche Fußball-Nationalelf Jugoslawien 5:1 (1:0).

16.10.1939, Montag

Bei einem deutschen Luftangriff auf die britische Flottenbasis Rosyth im Firth of Forth werden drei Schiffe leicht beschädigt und zwei Junkers Ju 88 abgeschossen.

Durch einen Erlass von Reichsjustizminister Franz Gürtner wird im Justizministerium ein Referat für die Tätigkeit der Sondergerichte geschaffen.

Der deutsche Rundfunk geht dazu über, nach den Nachrichten nicht mehr den “Marsch der Deutschen in Polen” zu spielen, sondern “Denn wir fahren gegen Engelland” von Hermann Löns.

In Soest verteilen Anhänger der Bekennenden Kirche in den Morgenstunden Flugblätter mit dem Text: “Morgenrötchen, Morgenrötchen. Die Nazis backen kleine Brötchen. Forderung an die Bonzenpartei: Gebt uns Niemöller frei.”

17.10.1939, Dienstag

Deutsche Zerstörer beginnen mit der Verlegung von Minen auf den Schifffahrtswegen unter der englischen Küste von der Themse bis hinauf zum Tyne.

Bei einem Angriff deutscher Bomber auf die britische Flottenbasis Scapa Flow wird das Schul- und Depotschiff “Iron Duke” schwer beschädigt.

Eine Verordnung des Ministerrats für die Reichsverteidigung unterstellt Angehörige der SS und der Polizeiverbände in besonderem Einsatz einer Sondergerichtsbarkeit und entzieht sie damit einer Verurteilung durch ordentliche oder Wehrmachtgerichte.

Der Schweizer Bundesrat beschließt die Abschiebung illegal in die Schweiz eingereister Ausländer. Ausnahmen gelten für Deserteure und als politische Flüchtlinge anerkannte Personen.

18.10.1939, Mittwoch

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler erlässt die Weisung Nr. 7 für die Kriegführung. Das Heer erhält die Erlaubnis, Spähtrupps auf französisches Gebiet zu entsenden, die Kriegsmarine darf feindliche Passagierdampfer angreifen, die abgeblendet oder im Geleit fahren.

Im Reichsgesetzblatt erscheint die Vierte Verordnung über den Neuaufbau des Reiches vom 28. September 1939, wonach die Stadt Bremerhaven in die Stadt Wesermünde eingegliedert wird.

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler stiftet das Kriegsverdienstkreuz für Leistungen, die “keine Würdigung durch das Eiserne Kreuz finden können”.

Ein Rund-Erlass des Reichssicherheits-Hauptamtes (Abteilung V, Reichskriminalpolizeiamt) ordnet an, dass künftig alle vorbestraften Personen, die wegen “Arbeitsbummelei” aufgegriffen werden, in Konzentrationslager überführt werden.

Durch eine Polizeiverordnung im Deutschen Reich kann gegen alkoholabhängige Personen ein Wirtshausverbot bis zu einem Jahr verhängt werden.

Generalfeldmarschall Hermann Göring ernennt SS-Obergruppenführer Kajetan Mühlmann zum Sonderbeauftragten für die Erfassung und Sicherung der Kunst- und Kulturschätze Polens.

Durch die Zweite Durchführungsverordnung über die Sühneleistung von Juden vom 12. November 1938 wird die Abgabe von 20% auf 25% des Vermögens erhöht.

In Ankara wird ein britisch-französisch-türkischer Pakt unterzeichnet.

20.10.1939, Freitag

Reinhard Heydrich, SS-Gruppenführer empfiehlt in einer Denkschrift über “Die gegenwärtige Haltung der Kirche und der Sekten” im Deutschen Reich rücksichtsloses Durchgreifen der Geheimen Staatspolizei gegenüber dem katholischen Klerus überall da, wo Sabotageabsicht, Aufwiegelung u. ä. erkennbar seien.

Rund 2000 Juden, vor allem Einwanderer aus Polen, werden von Wien nach Lublin ins Generalgouvernement deportiert.

Großadmiral Erich Raeder stiftet ein U-Boot-Kriegsabzeichen 1939 für U-Boot-Fahrer mit mehr als zwei Feindfahrten.

Bei den Reichswerken Hermann Göring in Salzgitter werden die ersten beiden Hochöfen in Betrieb genommen.

An deutschen Hochschulen dürfen in Dissertationen jüdische Autoren nur dann zitiert werden, wenn dies wissenschaftlich unumgänglich ist. Im Literaturverzeichnis sind deutsche und jüdische Autoren zu trennen.

21.10.1939, Samstag

In Rom einigen sich Italiens Außenminister Galeazzo Ciano, Graf von Cortellazzo, und der deutsche Botschafter Hans Georg von Mackensen auf die Umsiedlung von Reichs- und Volksdeutschen aus Südtirol.

Der US-Dampfer “City of Flint” trifft mit einer Prisenmannschaft des Panzerschiffes “Deutschland” im Hafen von Tromsø in Norwegen ein. In den USA erregt die Kaperung des Schiffes, das am 3. Oktober mit Ziel Liverpool und Glasgow New York verlassen hatte, großes Aufsehen.

22.10.1939, Sonntag

Im Deutschen Reich findet der erste Eintopfsonntag des Winters 1938/39 statt.

Im sowjetischen Besatzungsgebiet in Polen finden Wahlen zu einer westweißrussischen und westukrainischen Nationalversammlung statt.

Die deutsche Fußball-Nationalelf besiegt in Sofia Bulgarien 2:1 (2:0).

23.10.1939, Montag

Arthur Greiser, früher Senatspräsident von Danzig, wird Gauleiter von Posen.

In Warschau sind 127 der 191 öffentlichen Volksschulen und 17 der staatlichen Mittel- und Berufsschulen geöffnet.

Im Deutschen Reich werden Lebensmittelkarten für die Zeit bis zum 19. November und Kohlenkundenlisten ausgegeben. Auf Antrag erhalten Personen über 70 Jahren pro Tag 0,25 l Vollmilch.

Der Gerhard Stalling Verlag in Oldenburg begeht sein 150-Jähriges Bestehen.

24.10.1939, Dienstag

In einer vom Rundfunk übertragenen Rede betont Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop in Danzig die Schuld Großbritanniens am Kriegsausbruch.

In Paris treffen 70 t Gold aus dem polnischen Staatsschatz ein. Sie sind über Rumänien per Schiff durch das Mittelmeer nach Frankreich gebracht worden.

Durch eine Verordnung über die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr im Deutschen Reich wird Juden die Mitgliedschaft verboten. Jüdische Mischlinge können hingegen Mitglied werden, dürfen aber keine Vorgesetzten sein.

25.10.1939, Mittwoch

Die Militärverwaltung in den von den deutschen Truppen besetzten polnischen Gebieten wird aufgehoben.

Im Booth Theatre in New York wird das Schauspiel “Ein Leben lang” (Time of your Life) des US-amerikanischen Autors William Saroyan uraufgeführt.

26.10.1939, Donnerstag

Ein Erlass von Führer und Reichskanzler Adolf Hitler über die Verwaltung der in das Deutsche Reich eingegliederten Ostgebiete – Reichsgaue Posen und Westpreußen (ab 2. 11. 1939: Danzig-Westpreußen) – vom 8. 0ktober tritt in Kraft.

Im Generalgouvernement werden alle polnischen Einwohner von 18 bis 60 Jahren unter Arbeitsdienstpflicht und alle Juden unter Arbeitszwang gestellt.

In Preßburg wird Jozef Tiso erster Präsident der Slowakei.

Die Sowjetregierung protestiert in London gegen die aufgrund der britischen Banngutverordnung vom 4. September angeordneten Durchsuchungen sowjetischer Schiffe in britischen Häfen.

In Stralsund wird der Fliegerfilm “D 111 88” von Herbert Maisch mit Christian Kayssler, Heinz Welzel u.a. uraufgeführt.

27.10.1939, Freitag

In der Neuen Reichskanzlei zeichnet Führer und Reichskanzler Adolf Hitler elf Generäle und drei Offiziere mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes aus.

Papst Pius XII. erlässt seine erste Enzyklika, “Summi pontificatus”, in der zu einem ehrlichen Frieden aufgerufen wird.

Litauische Truppen besetzen das ihnen von der UdSSR abgetretene Wilnagebiet.

Aus Protest gegen den ohne ihr Befragen: am 3. September erklärten Kriegseintritt Indiens treten in der Provinz Madras die der Kongress-Partei angehörenden Regierungsmitglieder zurück.