Was geschah im Oktober 1989

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1.10.1989, Sonntag

Bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen erzielt die CDU ihr schlechtestes Ergebnis seit 1956. Die Republikaner sind in Ballungsgebieten erfolgreich.

Die Volksrepublik China feiert den 40. Jahrestag ihrer Gründung. Eine Militärparade gibt es nicht, dafür ein Kulturprogramm und Feuerwerk.

Ayrton Senna aus Brasilien gewinnt auf McLaren den Großen Preis von Spanien, der in Jerez ausgefahren wird.

In Dänemark können homosexuelle Paare ihre Verbindung künftig staatlich registrieren lassen und damit ähnliche Rechte in Anspruch nehmen wie Ehepaare.

Der Mediziner Malte Bühring übernimmt an der Freien Universität in West-Berlin den ersten Lehrstuhl für Naturheilkunde im deutschsprachigen Raum.

2.10.1989, Montag

Auf Antrag der Regierung verhängt der Oberste Sowjet in Moskau ein 15monatiges Streikverbot für die Schlüsselindustrien. Es gehört zu einer Reihe von Sondermaßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft. Am 9. Oktober erlässt das Parlament Bestimmungen, die erstmals in der Geschichte der Sowjetunion Streiks gesetzlich regeln.

Der Oberste Sowjet Litauens verabschiedet ein neues Wahlgesetz, das bis zur Einführung einer litauischen Staatsbürgerschaft allen ständig in Litauen lebenden Sowjetbürgern das Wahlrecht zugesteht.

Ein Militärputsch junger Offiziere gegen den Oberbefehlshaber der panamaischen Streitkräfte, Manuel Antonio Noriega, wird niedergeschlagen.

In Peru wird der bisherige Außenminister Guillermo Larco Cox als neuer Regierungschef vereidigt.

3.10.1989, Dienstag

Die DDR setzt den visumfreien Reiseverkehr mit der Tschechoslowakei vorerst aus.

4.10.1989, Mittwoch

Der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Belgien, Joseph Wybran, stirbt nach einem Mordanschlag in Brüssel. Zu dem Attentat bekennt sich die proiranische Terrorgruppe “Soldaten der Wahrheit”.

Die bundesdeutsche Fußballauswahl besiegt Finnland im Dortmunder Westfalenstadion 6:1.

5.10.1989, Donnerstag

Am ersten langen Donnerstag in der Bundesrepublik bleiben die Geschäfte und Kaufhäuser bis 20.30 Uhr geöffnet.

Wegen schwerer Zuschauerausschreitungen beim Fußball-Europacup-Spiel gegen Austria Wien wird Ajax Amsterdam aus dem laufenden Wettbewerb ausgeschlossen und für ein weiteres Jahr gesperrt.

Mit der Anhebung des Diskont- und des Lombardsatzes um jeweils 1% auf 6,0 bzw. 8,0% erreichen die Leitzinsen in der Bundesrepublik den höchsten Stand seit 1982.

Der frühere Vorsitzende der Westberliner Republikaner, Bernhard Andres, gründet mit 17 ehemaligen REP-Mitgliedern eine neue Partei, die “Deutschen Demokraten”. Weitere REP-Abspaltungen gibt es am 14. Oktober mit den “Demokratischen Republikanern Deutschlands”, die sich in Dannenberg konstituieren, und am 28. Oktober mit den “Liberalen Republikanern Saar”.

An den Grenzübergängen von West-Berlin in den Ostteil der Stadt wird bis zum 9. Oktober mehreren 1000 Personen die Einreise verweigert, offenbar im Zusammenhang mit dem 40. Gründungstag der DDR am 7. Oktober.

In Südkorea wird der 71-Jährige Priester Moon Ik Hwan, ein bekannter Bürgerrechtler, wegen einer verbotenen Reise nach Nordkorea zu zehn Jahren Haft verurteilt.

6.10.1989, Freitag

Auf einer Versammlung in der Ostberliner Erlöserkirche billigen etwa 2500 Personen eine Gemeinsame Erklärung regimekritischer Gruppen.

Das Streikkomitee der aserbaidschanischen Volksfront erklärt die Blockade Armeniens nach zwei Monaten für beendet, nachdem in Baku die Legalisierung der Volksfront angekündigt wurde.

Die US-amerikanische Filmschauspielerin Bette Davis stirbt 81jährig in Paris. Sie wirkte in über 80 Filmen mit und wurde zweimal – für ihre Rollen in “Dangerous” (1935) und in “Jezebel – Die boshafte Lady” (1938) – mit dem Oscar ausgezeichnet.

7.10.1989, Samstag

Die ungarische Kommunistische Partei beschließt ihre Selbstauflösung und die Umwandlung in die Ungarische Sozialistische Partei.

In der DDR wird der 40. Jahrestag der Staatsgründung begangen. Massive Protestkundgebungen begleiten die Feierlichkeiten.

In Schwante im DDR-Bezirk Potsdam wird eine Sozialdemokratische Partei in der DDR (SDP) gegründet.

In Rom nehmen über 100 000 Menschen an einem von den drei Gewerkschaftsverbänden organisierten Protestmarsch gegen Ausländerfeindlichkeit teil.

8.10.1989, Sonntag

Die Berliner Philharmoniker wählen Claudio Abbado als Nachfolger von Herbert von Karajan zu ihrem Chefdirigenten und künstlerischen Leiter.

In Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) trennen sich die Fußballnationalmannschaften der DDR und der Sowjetunion 2:1.

In Tokio entscheidet das Team der USA den Federation-Cup, die Tennisweltmeisterschaft der Damenmannschaften, durch einen 3:0-Sieg über Spanien für sich.

Den Prix de Arc de Triomphe in Paris gewinnt der englische Hengst Caroll House mit Michael Kinane im Sattel.

9.10.1989, Montag

In Leipzig versammeln sich etwa 70 000 Menschen zur größten Demonstration in der DDR seit 1953.

Die lettische Volksfront verabschiedet ein neues Programm, in dem sie für die völlige Unabhängigkeit Lettlands von der Sowjetunion eintritt.

Jugoslawien verschiebt eine für Oktober angekündigte große Wirtschaftsreform, weil sich die acht Teilrepubliken über wichtige Reformgesetze nicht einigen können.

In Bonn wird ein deutsch-polnischer Umschuldungsvertrag unterzeichnet. Polen erhält bis 1997 Zahlungsaufschub für Verpflichtungen in Höhe von 2,5 Mrd. DM.

Die Roma und Sinti Union protestiert gegen die polizeiliche Räumung eines Gebäudes auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Neuengamme bei Hamburg, das 70 Roma besetzt gehalten haben. Während täglich Tausende von DDR-Bürgern aufgenommen würden, drohe hier die größte Roma-Vertreibungswelle seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland.

10.10.1989, Dienstag

In Frankfurt am Main wird die 41. Internationale Buchmesse eröffnet. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr Frankreich.

11.10.1989, Mittwoch

Das SED-Politbüro kündigt “Vorschläge für einen attraktiven Sozialismus” an.

In Berchtesgaden findet die erste Konferenz der sieben Alpenländer statt. Diese beschließen, dass bis 1991 eine völkerrechtlich verbindliche Konvention zum Schutz der Alpenregion erarbeitet werden soll.

Als erste Gewerkschaft innerhalb des DGB beschließt die Gewerkschaft Holz und Kunststoff auf ihrem Kongress in Würzburg, Mitglieder der rechtsextremen Republikaner auszuschließen.

Der Hessische Landtag verabschiedet eine Erhöhung der steuerpflichtigen Abgeordnetendiäten von 7000 auf 10 200 DM monatlich.

Der Ältestenrat des Europäischen Parlaments beschließt, dass Abgeordnete rechtsradikaler Parteien keine hohen Parlamentsfunktionen bekleiden dürfen.

12.10.1989, Donnerstag

Im Rahmen seiner Südasienreise besucht Papst Johannes Paul II. auch das von Indonesien annektierte Ost-Timor.

13.10.1989, Freitag

Ein Flottenverband der Bundesmarine besucht mit Leningrad (Sankt Petersburg) erstmals einen sowjetischen Hafen. Die Schiffsbesatzungen gedenken der über 1 Mio. Einwohner, die im Zweiten Weltkrieg bei der zweieinhalbjährigen Belagerung der Stadt durch deutsche Truppen starben.

14.10.1989, Samstag

Der US-amerikanische Profi Mark Allen gewinnt den Ironman-Triathlon auf Hawaii in der Rekordzeit von 8:09:14 h. Bester Deutscher ist der Koblenzer Jörg Zeck auf Rang sieben.

15.10.1989, Sonntag

In Südafrika werden acht prominente politische Häftlinge, unter ihnen der Generalsekretär des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC), Walter Sisulu, freigelassen.

Das Wirtschaftskomitee des polnischen Ministerrats beschließt angesichts der katastrophalen Versorgungslage, dass die Armee ihre Lagerbestände an Lebensmitteln, Medikamenten, Treibstoff und Kohle freigeben soll. Außerdem werden 40% der Betten in Militärkrankenhäusern für Zivilisten zur Verfügung gestellt.

Den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält der tschechoslowakische Schriftsteller Václav Havel.

Das Freiburger Paar Hans-Reinhard Galke/Bettina Schreiber wird in Montreal Weltmeister der Amateure in den lateinamerikanischen Tänzen.

16.10.1989, Montag

In Sofia beginnt das erste KSZE-Treffen über Umweltschutz. Die Verabschiedung eines Schlussdokuments scheitert am 3. November am Widerstand Rumäniens, das als einziges Teilnehmerland die Aussagen zur Rolle der Bürger und der Umweltverbände nicht mittragen will.

An den bundesdeutschen Aktienmärkten kommt es zum massivsten Kurseinbruch der Nachkriegsgeschichte.

17.10.1989, Dienstag

Beim ersten ägyptisch-libyschen Gipfeltreffen seit 17 Jahren vereinbaren der ägyptische Staatschef Muhammad Husni Mubarak und Revolutionsführer Muammar al Gaddafi ein Programm über eine breite Zusammenarbeit, aber noch keine Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen.

Von Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida startet die Raumfähre “Atlantis”. Sie bringt die wegen ihrer Plutoniumbatterien umstrittene Forschungssonde “Galileo” für einen Flug zu den Planeten Venus und Jupiter ins All.

Die deutsche Übersetzung von Salman Rushdies “Satanischen Versen” erscheint in von einem Verlegerkonsortium eigens gegründeten “Artikel 19 Verlag”.

San Francisco und die umliegenden Gebiete werden von einem schweren Erdbeben erschüttert.

Die Plenarversammlung der Internationalen Konvention über den Handel mit bedrohten Arten beschließt in Lausanne ein weltweites Handelsverbot für Elfenbein, über das in zwei Jahren erneut beraten werden soll.

18.10.1989, Mittwoch

Das Zentralkomitee der SED wählt Egon Krenz “einmütig” zum neuen Generalsekretär der Partei. Vorgänger Erich Honecker hat aus “gesundheitlichen Gründen” um seine Entlassung gebeten.

Der australische Senat billigt den etwa 150 000 Ureinwohnern (Aborigines) des Landes das Recht auf Selbstverwaltung zu.

Das Bundeskabinett beschließt eine Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes. Ab Herbst 1990 sollen Zuschüsse für Studenten wieder teilweise als Darlehen gezahlt werden.

Beim Absturz eines sowjetischen Militärflugzeugs ins Kaspische Meer kommen 50 Fallschirmspringer und die sieben Besatzungsmitglieder ums Leben.

19.10.1989, Donnerstag

Großbritannien und Argentinien vereinbaren, ihre 1982 wegen des Falklandkriegs abgebrochenen Beziehungen auf Konsularebene wiederaufzunehmen und die Handelsbeziehungen, Flug- und Schiffsverbindungen wiederherzustellen.

Im spanischen Atomkraftwerk Vandellos 1 bei Tarragona kommt es zu einem Brand, den die Internationale Atomenergie-Agentur in Wien als den schwersten seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 bezeichnet. Nach offiziellen Angaben tritt keine Radioaktivität aus.

20.10.1989, Freitag

In Moskau wird der Vertrag über die Gründung der ersten westlich-sowjetischen Gemeinschaftsbank unterzeichnet.

Der Schriftsteller Botho Strauß wird in Darmstadt in Abwesenheit mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt.

Der Landtag in Düsseldorf beschließt ein Frauenförderungsgesetz. Danach wird durch bevorzugte Einstellungen im öffentlichen Dienst eine Frauenquote von 50% angestrebt.

Das Landgericht Frankfurt am Main spricht in zweiter Instanz einen Arzt unter Hinweis auf die Meinungsfreiheit vom Vorwurf der Beleidigung oder Volksverhetzung frei. Der Angeklagte hatte 1984 in einer Diskussion alle Soldaten als potentielle Mörder bezeichnet.

21.10.1989, Samstag

Zum Abschluss ihres dreitägigen Parteikongresses in Graz verabschiedet die SPÖ das neue Leitprogramm “Sozialdemokratie 2000”, das eine Öffnung hin zur Mitte bedeutet.

Eine honduranische Boeing 727 prallt beim Landeanflug auf den Flughafen der Hauptstadt Tegucigalpa gegen einen Berg und geht in Flammen auf. 132 der 146 Insassen werden getötet.

Bei den Kunstturnweltmeisterschaften in Stuttgart gewinnt Andreas Aguilar (Hannover) die Goldmedaille an den Ringen.

22.10.1989, Sonntag

Im saudiarabischen Taif stimmen die Abgeordneten des libanesischen Parlaments einem Friedensplan für ihr Land zu.

Mit der Eroberung der Provinzstadt Pailin erzielen die Roten Khmer ihren größten militärischen Erfolg seit dem Abzug der vietnamesischen Truppen im September.

Bei den Kommunalwahlen in Baden-Württemberg erleidet die CDU teilweise schwere Verluste. Gewinner sind die Freien Wählervereinigungen und die Republikaner.

Bereits nach dem vorletzten Rennen in Japan steht der Franzose Alain Prost als Automobil-Weltmeister der Formel 1 fest.

23.10.1989, Montag

Ungarn streicht als erstes Ostblockland die Bezeichnung Volksrepublik aus dem Staatsnamen.

24.10.1989, Dienstag

Das Bundeskabinett stimmt dem Verkauf der bundeseigenen Salzgitter AG an den Metall- und Anlagenkonzern Preussag zu. Der Erlös von rund 2,5 Mrd. DM soll für eine noch zu gründende Umweltstiftung verwendet werden.

Der Oberste Sowjet der UdSSR beschließt, künftig alle Abgeordneten auf lokaler und regionaler Ebene direkt wählen zu lassen. Bisher war über die Vergabe eines Drittels der Mandate von Organisationen entschieden worden.

25.10.1989, Mittwoch

Nach einer Erklärung des libyschen Revolutionsführers Muammar al Gaddafi hat sein Land jede Unterstützung terroristischer Organisationen eingestellt, als sich herausstellte, dass sie Terrorismus um des Terrorismus willen ausübten.

Die Sowjetunion erkennt erstmals den Status Finnlands als neutralen Staat an.

In Valletta unterliegt die Fußballnationalmannschaft von Malta der DDR 0:4.

26.10.1989, Donnerstag

Der Rücktritt des britischen Schatzkanzlers Nigel Lawson führt zu einer Regierungskrise.

Mehr als drei Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl beschließt das Parlament der am stärksten von radioaktiver Strahlung betroffenen Sowjetrepublik Weißrussland, umgerechnet 51 Mrd. DM zur Beseitigung der Unglücksfolgen bereitzustellen. 100 000 Menschen sollen aus den Gebieten umgesiedelt werden.

Die brasilianische Indianerstiftung Funai gibt die Entdeckung eines bislang unbekannten Indianerstamms im Westen des Landes bekannt.

Der Niedersächsische Landtag beschließt ein neues Spielbankengesetz, wonach Casinos nur noch vom Staat betrieben werden dürfen.

27.10.1989, Freitag

Der letzte große Transport von DDR-Flüchtlingen aus Prag erreicht die Bundesrepublik. Seit Monatsbeginn sind etwa 14 000 DDR-Bürger aus der Tschechoslowakei in den Westen gelangt.

Die Oberbürgermeister von Düsseldorf und Warschau unterzeichnen einen Städte-Partnerschaftsvertrag.

Der DDR-Staatsrat verkündet eine Amnestie für Flüchtlinge und Demonstranten.

Zum Abschluss ihrer zweitägigen Konferenz in Warschau betonen die Außenminister der Warschauer-Pakt-Staaten das Recht jedes Volkes auf die “freie Wahl seines gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Entwicklungsweges” als Voraussetzung für ein “friedliches und unteilbares Europa”.

28.10.1989, Samstag

Eine Demonstration gegen die kommunistische Führung der CSSR wird in Prag gewaltsam aufgelöst.

In der Sowjetunion wird eine “interregionale Vereinigung der demokratischen Organisationen” gegründet.

29.10.1989, Sonntag

Bei vorgezogenen Parlamentswahlen in Spanien verlieren die Sozialisten die absolute Mehrheit.

Als erster hochrangiger bulgarischer Politiker bezeichnet KP-Chef Todor Schiwkow den Pluralismus als eine Notwendigkeit für jede zivilisierte Gesellschaft.

Auf einer Massenveranstaltung von etwa 20 000 Menschen in Ost-Berlin diskutieren hohe SED-Funktionäre mit Demonstranten.

30.10.1989, Montag

US-Vizepräsident Dan Quayle wirft dem sowjetischen Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow vor, er wolle Europa “finnlandisieren” und die USA aus Europa vertreiben.

31.10.1989, Dienstag

Der türkische Ministerpräsident Turgut Özal wird für sieben Jahre zum Staatspräsidenten gewählt.

Nach Mitteilung der afghanischen Regierung ist es der Armee gelungen, den Belagerungsring der Rebellen um die Hauptstadt Kabul zu sprengen.

Das ungarische Parlament beschließt aus Umweltgründen das endgültige Aus für das umstrittene Donaukraftwerk Nagymaros.

SED-Chef Egon Krenz trifft zu einem zweitägigen Besuch in Moskau ein. Vor der Presse erteilt er einer Parteienvielfalt in der DDR und einer deutschen Wiedervereinigung eine Absage.

Chroniknet