Was geschah im September 1926

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Wetterstationen September 1926

1.9.1926, Mittwoch

Die deutsche IG Farben übernimmt die Erdöl- und Kohleverwertung AG und wird damit zur größten deutschen Aktiengesellschaft.

Für die Grenzübertritte zwischen dem Deutschen Reich und Luxemburg entfällt der Visumzwang.

Zum ersten Mal im Deutschen Reich wird auf der Radrennbahn in Hannover Fußball bei künstlicher Beleuchtung gespielt. Das Spiel zwischen der türkischen Elf aus Konstantinopel (Istanbul) und einer Mannschaft aus Braunschweig und Hannover endet 2:2.

Die Entgleisung des Postzugs Barcelona- Valencia in der Nähe von Tortosa fordert 24 Todesopfer. Ein Erdrutsch der durch starke Regengüsse hervorgerufen worden ist, hat das Unglück verursacht.

2.9.1926, Donnerstag

Das iranische Kabinett unter Ministerpräsident Mirza Hasan Chan tritt zurück. Die Stellung der im Mai gewählten Regierung ist durch Militärrevolten in Südpersien und Khorassan erschüttert. Am 28. September stellt Mirza Hasan Chan ein neues Kabinett vor.

Im Ufa-Palast am Zoo in Berlin findet die Uraufführung des Stummfilms “Die Boxerbraut” statt; in diesem Film erzielt Willy Fritsch einen seiner ersten Filmerfolge.

3.9.1926, Freitag

Die Regierung der Freien Stadt Danzig beschließt ein Programm zur Sanierung der Finanzen. Es sieht die Aufnahme einer Staatsanleihe in Höhe von 60 Millionen Gulden (der Danziger Währung), die Kürzung der Beamtengehälter und einen Zuschlag zur Einkommensteuer vor.

Der Reichsverband der Deutschen Industrie fordert auf einer Tagung in Dresden (bis 4.9.) die Senkung der indirekten Steuern. Der Vorschlag einiger Industrieller, zur Förderung der Wirtschaft mit der Sozialdemokratie zusammenzuarbeiten, stößt bei anderen auf vehemente Kritik.

In Berlin wird mit der Eröffnung der Dritten Deutschen Funkausstellung (3.9.- 12.9.) der 138 m hohe Funkturm eingeweiht.

4.9.1926, Samstag

Der Völkerbundsrat in Genf beschließt, das Deutsche Reich nach seinem Eintritt in den Völkerbund zum ständigen Mitglied des Rates zu ernennen und die Zahl der nicht-ständigen Sitze auf neun zu erhöhen. Die Völkerbundsversammlung nimmt diesen Beschluss am 8. September an.

Eine Explosion in einer Kohlengrube in Tahoka (Texas, USA) fordert 16 Todesopfer.

Das Drama “Cromwell” des deutschen Dichters Klabund (eigtl. Alfred Henschke) wird im Berliner Lessing-Theater uraufgeführt. Regie führt Karl-Heinz Martin, einer der bedeutenden expressionistischen Regisseure.

5.9.1926, Sonntag

Zwischen der Sowjetunion und der chinesischen Regierung in der Mandschurei ist erneut ein Konflikt wegen der chinesischen Ostbahn ausgebrochen. Die Chinesen haben Warenlager und Schiffe, die zur unter sowjetischer Verwaltung stehenden chinesischen Ostbahn gehören, beschlagnahmt.

Britische Kanonenboote und chinesische Truppen unter Wu Pei-fu liefern sich am Oberlauf des Jangtsekiang ein Gefecht. Die Briten werden zum Rückzug gezwungen. Der Konflikt ist ausgebrochen, weil die Chinesen zwei Handelsdampfer beschlagnahmt haben.

Die Entgleisung des Ausflugzugs “Scenic Special” zwischen Salt Lake City und Denver (USA) fordert 15 Todesopfer. Mehrere Wagen sind in den Arkansas River gestürzt.

6.9.1926, Montag

In Spanien ist der Belagerungszustand verhängt worden, alle Artillerieoffiziere mit Ausnahme derjenigen, die in der Kolonie Marokko stationiert sind, werden aus dem Heer ausgestoßen. Die Artillerieoffiziere haben gegen die neuen Beförderungsmaßnahmen rebelliert. Am 7. September ist die Ruhe wiederhergestellt.

Im Londoner Hyde-Park ist eine Verkehrsregelung für Reiter eingeführt worden: Es dürfen nur noch vier Personen nebeneinander reiten.

7.9.1926, Dienstag

Ein Taifun in Japan hat beträchtliche Schäden angerichtet, mehr als 30 Menschen sind gestorben.

Zur Eröffnungsfeier des restaurierten Bechstein-Saals nahe dem Potsdamer Platz in Berlin singt Julia Culp Lieder von Franz Schubert und Johannes Brahms. Den Umbau hat der Architekt Oskar Kaufmann geleitet, einer der führenden Baumeister auf dem Gebiet des Theaterbaus.

Die europäische Uraufführung des Films “Ben Hur” von Fred Niblo findet im Ufa-Pavillon am Nollendorfplatz in Berlin statt.

8.9.1926, Mittwoch

Die Kriminalpolizei von Hannover hat Willi Weber und Otto Schlesinger festgenommen, denen der Anschlag auf den D-Zug Berlin- Köln bei Leiferde vorgeworfen wird. Beide haben ein Geständnis abgelegt. Sie werden am 4. November zum Tod verurteilt.

Die Truppen der nationalchinesischen Kanton-Regierung unter Chiang Kai-shek sind bis zum Jangtsekiang vorgedrungen. In der Stadt Hanjang haben sie das größte Waffenarsenal Chinas erobert.

9.9.1926, Donnerstag

In Athen wird ein Putschversuch der republikanischen Garde niedergeschlagen. Die republikanische Garde hat die Herrschaft des abgesetzten Diktators Theodoros Pangalos gestützt.

Die Komödie, ein neues Kammerspielhaus in Dresden, wird mit dem Stück “Man kann nie wissen” des britischen Schriftstellers George Bernard Shaw eröffnet. Direktorin der neuen Bühne ist Hermine Körner.

Die Gemeinde Feldafing am Starnberger See stellt in den Parkanlagen beim Ort ein Denkmal für Kaiserin Elisabeth von Österreich auf. Die Kaiserin hatte oftmals während des Sommers in Feldafing geweilt. Die Gemeinde hat das Denkmal von der tschechischen Stadt Franzensbad erhalten.

10.9.1926, Freitag

Das Deutsche Reich wird in den Völkerbund aufgenommen. Der deutsche Außenminister Gustav Stresemann hält vor der Völkerbundsversammlung in Genf eine vielbeachtete Antrittsrede.

Das Koblenzer Abkommen zwischen dem Deutschen Reich und den Besatzungsmächten sichert den deutschen Bewohnern in den rheinischen Gebieten Amnestie für Straftaten zu, die während der Besatzungszeit begangen worden sind. Ausgenommen sind Straftaten des allgemeinen Rechts und Spionage.

Der Franzose Georges Michel stellt einen neuen Rekord im Durchschwimmen des Ärmelkanals auf: Er benötigt 11:06 Stunden.

In der Komischen Oper in Berlin wird die Rokoko-Operette “Adrienne” von Walter W. Goetze uraufgeführt. Die Operette spielt im 18. Jahrhundert und behandelt die Liebesgeschichte zwischen der Schauspielerin Adrienne Lecouvreur und Moritz von Sachsen.

11.9.1926, Samstag

Spanien erklärt seinen Austritt aus dem Völkerbund, der Schritt hängt damit zusammen, dass der Völkerbund nicht über die Tanger-Frage verhandeln will. Spanien hat verlangt, die seit 1912 internationalistische marokkanische Hafenstadt Tanger seiner Marokkozone anzugliedern.

Erwin Piscators gegenwartsbezogene Inszenierung der “Räuber” von Friedrich Schiller hat im Berliner Schauspielhaus Premiere. Spiegelberg trägt die Züge des russischen Revolutionärs Leo Trotzki.

Der deutsche Läufer Otto Peltzer schlägt den Finnen Paavo Nurmi und den Schweden Edvin Wide in Berlin über 1500 m in der Weltrekordzeit von 3:51,0 Minuten.

Die Räume mit den Möbeln des bayerischen Königs Ludwig II. im Münchner Residenz-Museum werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der italienische Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini entgeht in Rom einem Bombenattentat des Anarchisten Ermete Giovannini. Weil der Attentäter als Emigrant in Frankreich gelebt hat, kommt es zu italienisch-französischen Presseangriffen gegen die Emigranten. Italien fordert die Auslieferung bzw. Überwachung der Emigranten.

12.9.1926, Sonntag

In seinen Memoiren, die in der französischen Zeitung “Echo de Paris” veröffentlicht werden, sagt der Führer des marokkanischen Aufstands gegen Frankreich und Spanien, Abd El Krim, dass er nur über 3800 reguläre Soldaten verfügt habe.

13.9.1926, Montag

Bei einer nicht geheim durchgeführten Volksabstimmung in Spanien sprechen sich sechs Millionen der 22,1 Millionen Einwohner für die Diktatur aus.

14.9.1926, Dienstag

Der deutsche Schriftsteller Kurt Tucholsky äußert sich in der Zeitschrift “Weltbühne” skeptisch zur republikanischen Gesinnung im Deutschen Reich; er hält den Sieg des republikanischen Gedankens für “eine optische Täuschung”.

Ein Internationaler Freimaurerkongress tagt in Belgrad. Die Freimaurer bekennen sich zum Frieden und zur Wiederherstellung der internationalen Eintracht.

15.9.1926, Mittwoch

Der deutsche Schriftsteller Klaus Mann liest in Berlin aus Werken, die 1926 veröffentlicht werden: “Tanzpantomime” (später “Der fromme Tanz”) und “Kindernovelle”.

Bei den Unterhauswahlen in Kanada erreicht die Liberale Partei die meisten Stimmen, sie erhält 116 der 245 Mandate. Am 25. September tritt der neue Ministerpräsident William Lyon Mackenzie King sein Amt an.

Heinz Tietjen wird Generalintendant der staatlichen preußischen Opernhäuser.

16.9.1926, Donnerstag

Der italienische Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini sowie der rumänische Ministerpräsident Alexandru Avarescu unterzeichnen in der Villa Torlonia (Italien) den rumänisch-italienischen Freundschaftsvertrag.

Die deutsche und die tschechische Gewerkschaftszentrale in der Tschechoslowakei schließen sich zusammen. Die Vereinigung stellt einen Schritt zur Aufhebung der nationalen Gegensätze in der Tschechoslowakei dar.

Im Metropol-Theater in Berlin findet die Uraufführung der Revue “Wieder Metropol” von Hugo Hirsch statt, in der u.a. Hans Albers mitwirkt.

Die Völkerbundsversammlung in Genf wählt die neun nicht-ständigen Mitglieder des Völkerbundsrates. Sitze erhalten Kolumbien, Polen, Chile, El Salvador, Belgien, Rumänien, die Niederlande, China und die Tschechoslowakei.

17.9.1926, Freitag

Der deutsche Außenminister Gustav Stresemann und der französische Außenminister Aristide Briand konferieren bei einem Frühstück in Thoiry (Frankreich) über die deutsch-französischen Beziehungen. Die Presse ist bei dieser historischen Begegnung ausgeschlossen.

In Stettin tagt der Deutsche Städtetag (bis 18.9.). Die Städte klagen, dass sich ihre Finanzlage verschlechtert hat und fordern eine Neuregelung des Finanzausgleichs.

18.9.1926, Samstag

Die spanische Regierung hat in einer Note an die britische und französische Regierung darauf verzichtet, dass die marokkanische Hafenstadt Tanger in die spanische Marokkozone einbezogen wird. Statt dessen schlägt Spanien vor, dass Italien an der Verwaltung Tangers, das unter internationaler Kontrolle steht, beteiligt wird.

Ein Tornado in Florida (USA) richtet schwere Verwüstungen an: 1500 Menschen sind ums Leben gekommen; der Badeort Miami ist zu einem großen Teil zerstört worden.

Die Berliner Straßenbahnen werden für den Winter mit elektrischen Heizkörpern ausgestattet, die Wagen sollen eine Temperatur von mindestens 10 erhalten.

19.9.1926, Sonntag

In Leipzig wird die Arbeiter-, Turn- und Sportschule eröffnet, in ihr finden Lehrgänge für die Übungsleiter der Arbeiter-Sportvereine statt.

In Wien findet die Uraufführung des Lustspiels “Der gläserne Pantoffel” des ungarischen Schriftstellers Franz Molnar statt.

20.9.1926, Montag

Der belgische König Albert verkündet die Verlobung seines Sohnes, des Thronfolgers Prinz Leopold, mit Prinzessin Astrid von Schweden, einer Nichte des schwedischen Königs Gustav V.

Die seit Anfang September in Hannover herrschende Typhuswelle flaut langsam ab. Insgesamt sind 1728 Personen erkrankt und 73 an Typhus gestorben. Als Ursache für die Typhuswelle wird infiziertes Leitungswasser angenommen.

Eine Gußbetonbrücke über die Oder in der pommerschen Stadt Garz, die am kommenden Sonntag eingeweiht werden sollte, stürzt ein; vier Arbeiter finden bei dem Unglück den Tod.

21.9.1926, Dienstag

In Breslau kommt es zu blutigen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Demonstranten haben sich vor dem Rathaus versammeln wollen, in dem über Notstandsarbeiten verhandelt wird. Bei Notstandsarbeiten werden Arbeitslose beschäftigt.

Das Lustspiel “Die Schule von Uznach oder Neue Sachlichkeit” des deutschen Schriftstellers Carl Sternheim wird im Deutschen Schauspielhaus Hamburg und zugleich von Theatern in Köln und Mannheim uraufgeführt. Das Stück versucht, den neuen, selbstbewussten Frauentyp darzustellen.

22.9.1926, Mittwoch

Der Präsident der Deutschen Reichsbank, Hjalmar Schacht, gibt die Höhe der deutschen Auslandsverschuldung mit fünf Milliarden Reichsmark (RM) an.

Die deutsche Reichsregierung übernimmt das renommierte Hotel Kaiserhof in der Reichshauptstadt Berlin, sie plant, die Räume als Verwaltungsbehörde zu nutzen. Die Reichsbehörden sollen um den Wilhelmsplatz zentriert werden.

23.9.1926, Donnerstag

Der Herausforderer Gene Tunney (USA) besiegt Jack Dempsey (USA) bei der Boxweltmeisterschaft im Schwergewicht in Philadelphia vor 120 000 Zuschauern über zehn Runden nach Punkten.

Der griechische Ministerpräsident Georgios Kondylis tritt zurück, führt jedoch die Geschäfte bis nach den Wahlen im Oktober weiter. Der Plan von Kondylis, nach dem Sturz des Diktators Theodoros Pangalos ein großes Koalitionskabinett zu bilden, ist an den Gegensätzen zwischen den Parteien gescheitert.

Die deutsche Delegation unter der Leitung von Außenminister Gustav Stresemann wird bei ihrer Rückkehr von der Völkerbundstagung in Genf in Berlin begeistert begrüßt.

24.9.1926, Freitag

Für die deutschen Rundfunksender sind Überwachungsausschüsse gebildet worden. Sie entscheiden über alle politischen Fragen der Programmgestaltung. Die Rundfunkgesellschaften müssen ihre Programme den Überwachungsgesellschaften vorlegen und auf Anforderung auch Inhaltsangaben liefern.

Das deutsche Reichskabinett billigt die Verhandlungen von Außenminister Gustav Stresemann in Genf und Thoiry.

25.9.1926, Samstag

In Berlin wird die Internationale Polizeiausstellung eröffnet, sie führt moderne Methoden der Verbrechensbekämpfung vor. In ihrem Rahmen findet am 27. September auch eine internationale Polizeikonferenz statt. Wegen der Teilnahme ehemaliger Feindstaaten des Deutschen Reiches im Weltkrieg wird die Ausstellung vielfach als “Locarno der Polizei” bezeichnet.

Der US-amerikanische Automobilproduzent Henry Ford führt in seinen Werken den Achtstundentag unter Beibehaltung der Fünftagewoche ein.

Das Schauspiel “Mann ist Mann” des deutschen Schriftstellers Bertolt Brecht wird gleichzeitig im Landestheater Darmstadt und im Städtischen Theater in Düsseldorf uraufgeführt.

In Breslau findet die Uraufführung der Operette “Lady Hamilton” des deutschen Komponisten Eduard Künnecke statt. Die Operette behandelt die Liebesgeschichte zwischen Lady Hamilton und Admiral Horatio Viscount Nelson.

26.9.1926, Sonntag

Das neue Bühnenhaus der Hamburger Staatsoper wird mit der Oper “Die Meistersinger von Nürnberg” von Richard Wagner eingeweiht.

27.9.1926, Montag

Der 5. Deutsche Soziologentag in Wien beschäftigt sich mit dem Problem der Demokratie.

In der Nacht zum 27. September schießt in Germersheim ein französischer Unterleutnant auf vier deutsche Passanten und verletzt einen tödlich.

Nach dem Tod von José Maria Orellana wird Lázaro Chacón neuer Präsident von Guatemala.

28.9.1926, Dienstag

Die Sowjetunion und Litauen unterzeichnen einen Neutralitätspakt, sie sichern sich gegenseitige Unterstützung im Fall eines Angriffs von dritter Seite zu.

Das deutsche Motorschiff “Rio Bravo” hat in der Nacht zum 28. September 109 Schiffbrüchige geborgen, die mit dem amerikanischen Dampfer “Mexiko” auf dem Madagaskar-Riff im Golf von Mexiko gestrandet sind.

29.9.1926, Mittwoch

Die Berliner Presse enthüllt, dass Prinz Wilhelm von Preußen, der älteste Sohn des ehemaligen Deutschen Kronprinzen, vom 14. August bis zum 9. September am Reichswehrmanöver in Münsingen (Württemberg) teilgenommen hat.

30.9.1926, Donnerstag

Der britische Außenminister Joseph Austen Chamberlain und der italienische Ministerpräsident und Duce Benito Mussolini führen bei Livorno (Italien) auf einer Yacht, die dem britischen Außenminister gehört, eine Unterredung über die europäische Politik, in der sie zu übereinstimmenden Einschätzungen kommen. Die Presse bewertet das Gespräch als britisch-italienische Annäherung nach der deutsch-französischen Verständigung in Thoiry.

Die sowjetische Politikerin und Schriftstellerin Alexandra M. Kollontai wird zur Gesandten der UdSSR in Mexiko ernannt. Sie ist die einzige Frau in einer so hohen diplomatischen Stellung.

In Brüssel bilden das Deutsche Reich, Frankreich, Belgien und Luxemburg eine internationale Rohstahlgemeinschaft.

Die im Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB) zusammengeschlossenen Organisationen haben fast vier Millionen Mitglieder.

Im Berliner Capitol findet die Uraufführung des Stummfilms “In Treue stark” mit Otto Gebühr statt.

Das umgebaute Züricher Schauspielhaus wird mit dem Schauspiel “Cymbeline” von William Shakespeare eröffnet.

Chroniknet