Was geschah im September 1962

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1.9.1962, Samstag

Der israelische Ministerpräsident David Ben Gurion trifft zu einem Staatsbesuch in Finnland ein.

Die Bevölkerung von Singapur stimmt mit großer Mehrheit einer Integration in die geplante Föderation Malaysia unter einigen Vorbehalten zu (u.a. Selbstbestimmungsrecht in bezug auf Arbeit und Erziehung).

Die satirische Monatszeitschrift “Pardon” erscheint zum ersten Mal. Als führende Mitarbeiter werden Erich Kästner, Werner Finck und Loriot genannt.

Ein schweres Erdbeben südwestlich der iranischen Hauptstadt Teheran zerstört mehrere Dörfer und Städte. Die Zahl der Todesopfer beträgt etwa 12 000.

2.9.1962, Sonntag

Zum Abschluss eines Besuchs des kubanischen Industrieministers Ernesto Guevara Serna in Moskau erklärt sich die Sowjetunion zu Waffenlieferungen an die karibische Insel Kuba bereit.

Der Taifun “Wanda” tobt mit verheerender Gewalt über der britischen Kronkolonie Hongkong und fordert mehr als 130 Menschenleben.

3.9.1962, Montag

Nach einem dreitägigen Schauprozess verurteilt das Oberste Gericht der DDR in Berlin (Ost) zwei Ostberliner zu lebenslänglichem Zuchthaus. Drei Westberliner, denen im selben Prozess Tunnelbau vorgeworfen wird, erhalten Strafen zwischen sechs und zwölf Jahren.

Nach dem kühlen und regnerischen Sommer erlebt Süddeutschland den wärmsten Septemberanfang seit Jahren. In Freiburg im Breisgau werden 34 gemessen.

4.9.1962, Dienstag

Bei einer Routinefahrt durch die DDR wird ein Wagen der US-amerikanischen Militärmission von sowjetischen Soldaten beschossen. Die Schüsse werden von einem Militärzug abgefeuert, der Flugabwehrraketen befördert. Verletzt wird niemand.

Der französische Staatspräsident Charles de Gaulle beginnt seinen sechstägigen Staatsbesuch (bis 9. 9.) in der Bundesrepublik Deutschland. Der Besuch wird zu einer Demonstration der deutsch-französischen Verständigung.

Die in Mexiko tagende Konferenz der lateinamerikanischen Freihandelszone (LAFT) lehnt bei Stimmenthaltung Brasiliens und Mexikos die Aufnahme Kubas in die LAFT ab.

5.9.1962, Mittwoch

Den USA gelingt es, den Kurs des Raumschiffs “Mariner II” über eine Rekordentfernung von 2,4 Billionen km hinweg exakt zu korrigieren.

Mit einem sicheren 3:0-Erfolg über den Pokalverteidiger AC Florenz gewinnt Atletico Madrid den Fußball-Europapokal der Pokalsieger im Neckarstadion Stuttgart.

6.9.1962, Donnerstag

Die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA gibt bekannt, dass die Sowjetunion in den letzten zwei Jahren sechsmal vergeblich versucht hat, Raumsonden zur Venus oder zum Mars zu starten.

Auf dem Gewerkschaftstag der IG Metall (3. 9.-8. 9.) in Essen fordert der Vorsitzende Otto Brenner eine Ausdehnung der Mitbestimmung und spricht sich gegen die Notstandsgesetze aus, deren Erarbeitung zur Zeit diskutiert wird.

In Bad Godesberg konstituiert sich die Deutsche Kommission für Weltraumforschung.

7.9.1962, Freitag

In Troyes (Frankreich) werden sechs Personen zu Zuchthausstrafen zwischen zehn Jahren und lebenslänglich verurteilt, weil sie am 8. September 1961 einen misslungenen Attentatsversuch auf den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle unternommen hatten.

Der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy fordert vom Kongress der Vereinigten Staaten die Ermächtigung zur Einberufung von 150 000 Reservisten. Kennedy begründet seine Forderung mit der “kritischen internationalen Situation”.

8.9.1962, Samstag

DDR-Regierungschef Walter Ulbricht fordert in einer Rede vor der 16. Deutschen Arbeiterkonferenz in Leipzig zum Kampf für Abrüstung und Frieden auf, damit die Grenzen anerkannt und dadurch die Grundlage für eine Annäherung der beiden deutschen Staaten geschaffen werden kann; die Mauer in Berlin bezeichnet er als “antifaschistischen Schutzwall”.

Mit der Wiederwahl Otto Brenners zum Vorsitzenden der mit 1,8 Millionen größten Einzelgewerkschaft der Welt, der IG Metall, endet der sechstägige Kongress der Metallgewerkschaft in Essen.

Der indische Ministerpräsident Jawaharlal Nehru kritisiert den geplanten britischen Eintritt in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG). Er befürchtet wirtschaftliche Nachteile für viele Commonwealth-Staaten und warnt vor einem Zerfall des seit 1926 bestehenden Commonwealth.

9.9.1962, Sonntag

Radio Peking meldet, dass über der Volksrepublik China ein nationalchinesisches Aufklärungsflugzeug vom Typ U-2 abgeschossen worden ist. Über das Schicksal des Piloten ist nichts bekannt. Schon seit mehreren Monaten wurden Spionageflüge über dem Territorium der Volksrepublik China beobachtet.

Das Wissenschaftliche Komitee der Vereinten Nationen (UN) zur Untersuchung der Auswirkung atomarer Strahlung veröffentlicht einen 412 Seiten langen Bericht, in dem auf die Gesundheitsgefährdung durch künstliche Strahlung auf Umwelt und Menschen hingewiesen wird.

Der Besuch des französischen Staatspräsidenten in der Bundesrepublik (4. 9.-9. 9.) geht zu Ende. Im gemeinsamen Abschlusskommuniqué wird der überaus herzliche Empfang durch die deutsche Bevölkerung betont. Der weitere Ausbau der deutsch-französischen Solidarität wird zur besonderen Aufgabe der Jugend beider Länder erklärt.

10.9.1962, Montag

Ein befehlshabender sowjetischer Offizier lehnt die Annahme einer britischen Erklärung ab, die ein Fahrverbot sowjetischer Schützenpanzer durch das Gebiet von Berlin (West) zum Inhalt hat.

Führende US-amerikanische Politiker und Zeitungen warnen den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy vor einem Tauschgeschäft “Berlin gegen Kuba”.

Die US-amerikanische Marine gibt bekannt, dass sie die pazifische Insel Guam zu einem U-Boot-Stützpunkt mit Polarisraketen ausbauen wird.

Die 11. Konferenz der Regierungschefs des Commonwealth wird von Premierminister Harold Macmillan in London eröffnet (bis 19. 9.). Bei den Beratungen geht es vor allem um den Beitritt Großbritanniens zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) und damit um den Fortbestand des Commonwealth.

11.9.1962, Dienstag

Bundesgesundheitsministerin Elisabeth Schwarzhaupt beantragt bei der Kabinettsberatung über den Haushalt 1963, drei Millionen DM für die sogenannten “Contergan-Kinder” bereitzustellen. Für das laufende Jahr 1962 sollen weitere 800 000 DM vom Bund zur Verfügung gestellt werden.

Die sowjetische Regierung warnt die USA vor Aggressionen gegen Kuba, da das der Auslösung eines allgemeinen Krieges gleichkomme.

Der nach Israel geflohene, in den USA verurteilte Sowjet-Spion Robert A. Soblen stirbt.

12.9.1962, Mittwoch

Der Präsident der US-amerikanischen Seeleutegewerkschaft, Joseph Curran, fordert die westeuropäischen Gewerkschaften auf, Warenlieferungen nach Kuba in Zukunft zu unterbinden.

Der US-amerikanische Außenminister Dean Rusk gibt bekannt, unter welchen Umständen die USA militärische Aktionen gegen Kuba durchführen werden, nämlich, wenn Kuba zum Militärstützpunkt für offensive Zwecke werde.

Der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy weist die Vorwürfe einer Aggression gegen Kuba zurück. Er betont aber, dass die USA “alles Notwendige unternehmen werden, um ihre Sicherheit oder die ihrer Alliierten in Amerika zu schützen”.

Die “New York Times” meldet, die Sowjetunion habe bereits mehr als 200 Düsenjäger des Typs MIG 15 und MIG 19 an die Regierung in Kuba geliefert.

14.9.1962, Freitag

Die “Neue Zürcher Zeitung” veröffentlicht eine Übersicht über die wichtigsten ölexportierenden Länder. Demnach ist Venezuela mit 150 Millionen t vor Kuwait mit 82 Millionen t und Saudi-Arabien mit 68 Millionen t größter Mineralölexporteur der Welt.

Die portugiesische Regierung erlässt ein Gesetz, das die Prostitution verbietet. Das Gesetz sieht die Schließung aller öffentlichen Häuser, Strafmaßnahmen gegen alle, die zukünftig Prostitution betreiben sowie Maßnahmen zur Wiedereingliederung der ehemaligen Prostituierten in die Gesellschaft vor.

15.9.1962, Samstag

Die Ministerpräsidenten von Frankreich und Italien, Georges Pompidou und Amintore Fanfani, weihen den Montblanc-Tunnel offiziell ein. Der Tunnel unter dem höchsten Alpengipfel ist 11,6 km lang und wurde in zweijähriger französisch-italienischer Gemeinschaftsarbeit und auch mit deutscher Beteiligung fertiggestellt.

Italien hebt den 1961 wegen der Auseinandersetzungen um Südtirol eingeführten Visumzwang für Österreicher wieder auf.

Jutta Heine gewinnt bei den 7. Europameisterschaften der Leichtathletik in Belgrad (12. 9.-16. 9.) den Endlauf über 200 m und erringt damit die erste Goldmedaille für die Bundesrepublik.

16.9.1962, Sonntag

Bei den Gemeinde- und Landtagswahlen in Schweden erzielen die Sozialdemokraten bedeutende Gewinne, sie erhalten 57% der abgegebenen gültigen Stimmen.

Zum Abschluss der Europameisterschaften der Leichtathleten gewinnt die deutsche Mannschaft zwei Goldmedaillen in der 4 x 100-m-Staffel mit 39,5 sec. und der 4 x 400-m-Staffel der Männer mit 3:05,8 min.

17.9.1962, Montag

Nach einer Sitzung des CSU-Landesvorstandes in München erklärt Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß nun endgültig, dass er nicht für das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten kandidieren, sondern als Minister weiter in Bonn bleiben werde.

Der französische Höhlenforscher Michel Siffre wird nach zweimonatigem Aufenthalt völlig geschwächt aus einer 120 m tiefen Gletscherhöhle geborgen.

Die sowjetische Regierung erklärt einseitig den Viermächtestatus von Berlin für beendet und kündigt den Abschluss eines Friedensvertrages mit der DDR an, falls es die Westmächte weiterhin ablehnen, die “Überreste des Zweiten Weltkrieges” (die Sowjetunion versteht darunter u.a. den Viermächtestatus) zu beseitigen.

18.9.1962, Dienstag

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen (UNO) beginnt ihre 11. Sitzungsperiode mit der Aufnahme der Staaten Burundi, Ruanda, Trinidad-Tobago und Jamaika als neue Mitglieder der Organisation.

Der US-amerikanische Wettersatellit “Tiros VI” wird gestartet; er übermittelt die klarsten Bilder von Wolkenformationen, die bisher zur Erde gefunkt wurden.

Das schottische Hochzeitsparadies Gretna Green erlebt zur Zeit einen Ansturm aus der Bundesrepublik. Allein sechs junge Paare, fünf davon sind minderjährig, werden heute getraut.

19.9.1962, Mittwoch

Zum Abschluss einer zehntägigen Konferenz der Commonwealth-Premierminister in London machen viele Commonwealth-Regierungschefs ihre Bedenken gegen einen britischen Beitritt zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) geltend.

In Frankfurt am Main wird die bis 23. September dauernde 14. Internationale Buchmesse eröffnet.

20.9.1962, Donnerstag

Bei ersten allgemeinen Wahlen in Algerien zur Nationalversammlung werden die Einheitslisten der Nationalen Befreiungsfront (FNL) mit großer Mehrheit gewählt. Von den 6 504 033 Wahlberechtigten geben 5 303 661 ihre Stimme für die Einheitslisten ab.

Der indische Ministerpräsident Jawaharlal Nehru trifft zu einem dreitägigen offiziellen Besuch in Paris ein. Zentrales Thema seiner Unterredungen mit dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle ist das Verhältnis des Commonwealth zur Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG).

Der Vorsitzende der US-amerikanischen Atomenergiekommission Glenn Seaborg, kündigt vor der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien an, die USA werden etwa im Jahre 1970 ein bemanntes atomgetriebenes Raumschiff zu einer Forschungsreise auf den Mars schicken.

21.9.1962, Freitag

Das Repräsentantenhaus der USA beschließt die Sperrung der Auslandshilfe an die Länder, deren Schiffe Handelsgüter irgendwelcher Art in kubanische Häfen transportieren.

Die Sowjetunion schließt mit Nordvietnam ein Abkommen über Hilfsleistungen beim Bau von Bewässerungsanlagen, der Herstellung einer chemischen Fabrik und der Lieferung von Landmaschinen.

Der US-amerikanische Senat ermächtigt den Präsidenten der USA, John F. Kennedy, “notfalls mit Waffengewalt gegen Versuche vorzugehen, von Kuba aus den Kommunismus auf andere lateinamerikanische Länder zu übertragen”.

22.9.1962, Samstag

Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard eröffnet in Berlin (West) die 13. Deutsche Industrieausstellung (22. 9.-7. 10.).

Die regulären Truppen des Führers der algerischen Nationalen Befreiungsbewegung (FLN), Ahmed Ben Bella, unternehmen eine Großaktion um Algier und Umgebung von rebellischen Einheiten des Militärbezirks 4 zu “säubern”. Die Soldaten haben den Befehl, jeden Widerstand zu brechen.

Nach einem Bombenanschlag in der Hauptstadt Ghanas, Accra, verhängt Staatspräsident Kwame Nkrumah den Ausnahmezustand.

23.9.1962, Sonntag

Bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein erhält die CDU 45% der abgegebenen Stimmen und bleibt stärkste Partei vor der SPD, die ihren Stimmenanteil von 35,9% auf 39,2% erhöhen kann. Die FDP erhält 7,9%.

Der protestantische Theologe Professor Paul Tillich erhält in Frankfurt am Main den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

24.9.1962, Montag

Das US-amerikanische Repräsentantenhaus ermächtigt den Präsidenten der Vereinigten Staaten, John F. Kennedy, während der bevorstehenden Sitzungspause des Kongresses notfalls bis zu 50 000 Reservisten einzuberufen.

Die Sowjetunion schließt mit dem westafrikanischen Staat Kamerun ein Abkommen über wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit.

25.9.1962, Dienstag

Vor der UNO-Vollversammlung in New York lässt das Kuratorium Unteilbares Deutschland eine Beschwerde über fortgesetzte Menschenrechtsverletzungen in der DDR verlesen.

Der kubanische Regierungschef Fidel Castro gibt bekannt, dass die Sowjetunion auf Kuba ihren Basishafen für ihre atlantische Fischfangflotte errichten will.

Der Ministerrat der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) tagt in Brüssel, um die Außenbeziehungen der EWG zu Israel, Iran, Irland und den afrikanischen assoziierten Staaten zu regeln.

Sonny Liston (USA) wird Boxweltmeister im Schwergewicht durch K. o.-Sieg in der ersten Runde gegen Floyd Patterson in Chicago.

26.9.1962, Mittwoch

Senat und Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten von Amerika beschließen, Aktionen von Kuba aus gegen Nord- und Südamerika mit Waffengewalt zu verhindern.

Störflüge der Sowjetunion gefährden die Sicherheit in den Berliner Luftkorridoren. Ein sowjetischer Düsenflieger nähert sich im Frontalflug einer US-amerikanischen Passagiermaschine bis auf 135 m und dreht erst dann ab.

Bei einer Überschwemmungskatastrophe im Gebiet der spanischen Stadt Barcelona kommen etwa 800 Menschen ums Leben.

27.9.1962, Donnerstag

Der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy und sein Verteidigungsminister Robert McNamara erklären, dass sie Kernwaffen einsetzen werden, wenn sie von Kuba aus angegriffen werden oder wenn Berlin (West) angegriffen wird.

Kurt Leibbrand, Professor für Stadtentwicklung, steht in Stuttgart wegen Kriegsverbrechen in Frankreich vor Gericht.

Der Gouverneur des US-Bundesstaates Mississippi, Ross R. Barnett, lässt 500 Staatspolizisten aufmarschieren, um die vom Bundesgericht angeordnete Zulassung des farbigen Studenten James Meredith zur Staatsuniversität in der Stadt Oxford zu verhindern.

Nach einem Militärputsch wird in Jemen die Republik ausgerufen, an deren Spitze Oberst Abdallah As Sallal tritt.

28.9.1962, Freitag

Der britische Lordsiegelbewahrer Edwarth Heath führt eine Unterredung mit dem italienischen Ministerpräsidenten Amintore Fanfani über den geplanten EWG-Beitritt in Rom. Beide Parteien kommen überein, den Beitritt Großbritanniens in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft zu fordern.

Der US-amerikanische Justizminister Robert Kennedy droht mit dem Einsatz von Gewalt durch die Bundespolizei gegen die Versuche des Gouverneurs von Mississippi, farbigen Studenten die Zulassung zur Universität zu verweigern.

29.9.1962, Samstag

Die algerische Nationalversammlung billigt das Kabinett des Präsidenten Ahmed Ben Bella. Gleichzeitig kündigt Ben Bella an, dass die Außenpolitik Algeriens neutral sein und sein Land sich keinem Pakt oder Militärblock künftig anschließen werde.

Mit US-amerikanischer Unterstützung startet Kanada seinen ersten Forschungssatelliten “Alouette”.

Bei einem Großbrand auf der Zugspitze brennt das auf Tiroler Seite liegende Kammhotel ab. Löscharbeiten werden durch den Ausfall der österreichischen Seilbahn und einen Schneesturm erschwert.

30.9.1962, Sonntag

In Washington erörtert der US-amerikanische Präsident John F. Kennedy zusammen mit US-Außenminister Dean Rusk und dessen britischem Kollegen Alexander Frederick Douglas-Home die Spannungen um Berlin und die US-amerikanische Kuba-Politik.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft gewinnt gegen Jugoslawien in Zagreb 3:2.