Albert Leo Schlageter

12.08.1894 - 26.05.1923
Albert Leo Schlageter, Freikorpsangehöriger, wurde am 12.08.1894 in Schönau im Schwarzwald geboren und starb am 26.05.1923 in Düsseldorf-Golzheim, Düsseldorf. Albert Leo Schlageter wurde 28.
Der Geburtstag jährt sich zum 125. mal.
Steckbrief von Albert Leo Schlageter
Geburtsdatum 12.08.1894
Geboren in Schönau im Schwarzwald
Todesdatum 26.05.1923
Alter 28
Gestorben in Düsseldorf-Golzheim
Sternzeichen Löwe

Sternzeichen Löwe am 12. August

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Albert Leo Schlageter

7.4.1923

In Essen verhaftet die französische Militärpolizei den ehemaligen Freikorpsoffizier Albert Leo Schlageter wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an dem Sprengstoffanschlag auf die Eisenbahnstrecke Dortmund- Duisburg bei Kalkum am 15. März.

8.5.1923

Wegen Geheimbündelei, Spionage für deutsche Behörden und Sabotage an Eisenbahnanlagen wird der Freikorpskämpfer Albert Leo Schlageter vom französischen Kriegsgericht in Düsseldorf zum Tode verurteilt.

26.5.1923

Der wegen Spionage und Sabotage vom französischen Kriegsgericht in Düsseldorf zum Tode verurteilte Freikorpskämpfer Albert Leo Schlageter (8. 5.) wird trotz zahlreicher Gnadengesuche auf der Golzheimer Heide bei Düsseldorf standrechtlich erschossen. Es ist das einzige vollstreckte Todesurteil gegen deutsche Saboteure.

10.6.1923

Anlass zu patriotischen Kundgebungen gibt die Überführung der Leiche Albert Leo Schlageters in seinen Geburtsort Schönau (Baden). Schlageter wurde am 26. Mai wegen Sabotage von den Franzosen hingerichtet. In München findet eine Schlageter-Gedächtnisfeier der NSDAP und der vaterländischen Verbände statt.

20.6.1923

Vor der Komintern (Kommunistische Internationale) hält Karl Radek, sowjetisches Präsidiumsmitglied der Komintern, in Moskau eine Rede zum Tod von Albert Leo Schlageter, in der er eine völkisch-kommunistische Einheitsfront propagiert.

21.6.1923

Während der mehrtägigen Debatte im Preußischen Landtag (seit 18. 6.) ist Innenminister Carl Severing (SPD) scharfen Angriffen der Deutschnationalen ausgesetzt. Der Tod Albert Leo Schlageters, der am 26. Mai von den Franzosen wegen Sabotage hingerichtet wurde, erregt die Gemüter, weil Verrat von deutscher Seite vermutet wird.

15.5.1924

Gegen das Verbot der geplanten Schlageter-Feier im Berliner Stadion protestieren die Vereinigten Vaterländischen Verbände. Albert Leo Schlageter war wegen Sabotage im besetzten Ruhrgebiet von einem französischen Kriegsgericht zum Tode verurteilt und am 26. Mai 1923 hingerichtet worden. Seither wird er in Rechtskreisen als nationaler Märtyrer und Held verehrt.

12.2.1938

Auf der Hamburger Werft Blohm & Voss wird das dritte Segelschulschiff der Kriegsmarine, die "Albert Leo Schlageter", in Dienst gestellt.