Schlagzeilen und Ereignisse zu Alejandro Lerroux

16.12.1933

Alejandro Lerroux y García (Radikal-Republikanische Partei) bildet in Spanien ein Kabinett. Aus den Parlamentswahlen am 19. November und 3. Dezember sind die Rechtsparteien gestärkt hervorgegangen.

1.3.1934

Der spanische Ministerpräsident Alejandro Lerroux y García tritt zurück nach der Demission zweier dem linken Kabinettflügel angehöriger Minister. Die Radikale Partei des Ministerpräsidenten hatte eine Zusammenarbeit mit den Rechten beschlossen. Am 3. März bildet Lerroux y García eine neue Koalitionsregierung.

25.4.1934

Der spanische Ministerpräsident Alejandro Lerroux y García tritt wegen unüberbrückbarer Gegensätze zu Staatspräsident Niceto Alcalá Zamora y Torres in der Frage des Amnestiegesetzes von seinem Amt zurück.

28.4.1934

Nach dem Rücktritt des spanischen Ministerpräsidenten Alejandro Lerroux y García (Radikale Partei) bildet sein Parteikollege Ricardo Samper Ibáñez ein Kabinett, das sich von dem Lerroux' kaum unterscheidet. Auslöser der Kabinettskrise waren gegen die Regierung gerichtete Proteststreiks, die nach dem harten Eingreifen der Polizei zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen eskalierten.

4.10.1934

Alejandro Lerroux y García wird zum vierten Mal spanischer Ministerpräsident.

5.10.1934

In Spanien beginnt ein Generalstreik, den die Gewerkschaften und Linksparteien als Protest gegen das Kabinett des neuen Ministerpräsidenten Alejandro Lerroux y García ausgerufen haben.

15.2.1935

Ein Kriegsgericht in Oviedo verurteilt Gonzalez Pena, einen der Führer des Oktoberaufstandes in der spanischen Provinz Asturien ein Jahr zuvor, zum Tode und zu 200 Mio. Peseten (68 Mio. RM) Entschädigung. Der Aufstand hatte sich gegen die rechte Regierung des Ministerpräsidenten Alejandro Lerroux y García gerichtet.