Alexandre Millerand

10.02.1859 - 07.04.1943
Alexandre Millerand, französischer Staatsmann und Politiker, wurde am 10.02.1859 in Paris geboren und starb am 07.04.1943 in Versailles (city). Alexandre Millerand wurde 84.
Der Geburtstag jährt sich zum 160. mal.
Steckbrief von Alexandre Millerand
Geburtsdatum 10.02.1859
Geboren in Paris
Todesdatum 07.04.1943
Alter 84
Gestorben in Versailles (city)
Sternzeichen Wassermann

Sternzeichen Wassermann am 10. Februar

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Alexandre Millerand

25.7.1900

Im Musée social in Paris tritt der Internationale Kongress für Arbeiterschutz unter dem Vorsitz des sozialistischen französischen Handelsministers Alexandre Millerand zusammen. Der Kongress tagt bis zum 29. Juli.

20.11.1900

Die französische Öffentlichkeit diskutiert den vom sozialistischen Handelsminister Alexandre Millerand vorgelegten Gesetzentwurf über obligatorische Schiedsgerichte bei Streiks in Betrieben mit mehr als 50 Arbeitern.

2.3.1902

Auf dem Vereinigungsparteitag in Tours (bis 4. 3.) schließen sich die 1898 von Jean Jaurès gegründete und von Alexandre Millerand geführte Konföderation der Unabhängigen Sozialisten sowie der 1882 von Paul Brousse geschaffene Bund der Sozialistischen Arbeiter zur Französischen Sozialistischen Partei zusammen.

12.4.1903

In Bordeaux beginnt der zweitägige französische Sozialistenkongress. u.a. beschließt die Mehrheit der Delegierten, dass der frühere Handelsminister Alexandre Millerand in der Partei verbleiben darf. Einige Gruppierungen forderten seinen Ausschluss, da er als Handelsminister Entscheidungen mitgetragen habe, die den Prinzipien der Sozialisten widersprechen.

3.11.1910

Der französische Ministerpräsident Aristide Briand bildet nach dem Ende des großen Eisenbahnerstreiks ein neues Kabinett, dem die sozialistischen Politiker Alexandre Millerand und René Viviani nicht mehr angehören.

15.12.1911

Während der Debatte über das deutschfranzösische Marokko-Kongo-Abkommen vom 4. November erklärt der radikalsozialistische frühere Minister Alexandre Millerand unter stürmischem Beifall der Abgeordneten in Paris: "Das Ausland muss wissen, dass es in Frankreich gegenüber Fragen der auswärtigen Politik weder in der Kammer noch im Lande Parteien gibt."

1.3.1912

Der französische Kriegsminister Alexandre Millerand gibt die Aufstellung einer französischen Division in der Kolonie Senegal bekannt. Die 5 000 Mann starke Truppe schwarzer Soldaten soll ggf. zur Verstärkung der Einheiten in Algier und Marokko herangezogen werden.

11.6.1912

Nach seiner Besichtigungsreise an die französische Ostgrenze erklärt Frankreichs Kriegsminister Alexandre Millerand, er habe die Absicht, die Befestigungen wegen der drohenden Gefahr eines Krieges mit dem Deutschen Reich weiter auszubauen.

21.3.1919

Der französische Staatspräsident Raymond Poincaré ernennt Alexandre Millerand zum Generalkommissar von Elsass-Lothringen mit Sitz in Straßburg.

19.1.1920

Der französische Ministerpräsident Georges Benjamin Clemenceau erklärt nach seiner Niederlage bei den Präsidentschaftswahlen gegen Paul Deschanel am 17. Januar seine Demission. Clemenceau - eine der einflussreichsten Persönlichkeiten im Frankreich des frühen 20. Jahrhunderts - zieht sich danach aus der Politik zurück. Sein Nachfolger wird der nationalistische Politiker und spätere Präsident Alexandre Millerand.

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