Alfred Kerr

25.12.1867 - 12.10.1948
Alfred Kerr, deutscher Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist, wurde am 25.12.1867 in Breslau geboren und starb am 12.10.1948 in Hamburg. Alfred Kerr wurde 80.
Der Geburtstag jährt sich zum 151. mal.
Steckbrief von Alfred Kerr
Geburtsdatum 25.12.1867
Geboren in Breslau
Todesdatum 12.10.1948
Alter 80
Gestorben in Hamburg
Sternzeichen Steinbock

Sternzeichen Steinbock am 25. Dezember

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Alfred Kerr

19.1.1908

Der literarische Verein "Phöbus" veranstaltet in München einen stark besuchten Festabend zugunsten der Errichtung eines Heinrich-Heine-Denkmals im Deutschen Reich. Den Aufruf dazu unterzeichneten u.a. so prominente Schriftsteller wie Ludwig Ganghofer und Thomas Mann. Der Literaturkritiker Alfred Kerr stellt in seiner Festrede den in Deutschland verpönten Heine auf eine Stufe mit Goethe.

2.5.1919

Die "Frankfurter Zeitung" veröffentlicht Stellungnahmen von Thomas Mann und Alfred Kerr über die Zukunft der deutschen Literatur nach dem Weltkrieg.

11.4.1922

Als erstes mit Kajüten ausgerüstetes Passagierschiff der Hamburg-Amerika-Linie nach dem Krieg verlässt die "Resolute" den Hamburger Hafen Richtung Atlantik. Einer der Passagiere ist der Berliner Theaterkritiker Alfred Kerr, der sich mehrere Wochen in den USA aufhalten wird.

20.11.1922

Anlässlich der Bildung der Notgemeinschaft für die Künste spricht der Theaterkritiker Alfred Kerr in einer Festveranstaltung im Berliner Ufa-Palast am Zoo.

12.8.1926

Im Hamburger Stadtpark wird das Heinrich-Heine-Denkmal von dem Bildhauer Hugo Lederer enthüllt. Die Rede zu diesem Anlass hält der Kritiker Alfred Kerr.

16.10.1927

Zu Ehren des Berliner Theaterkritikers Alfred Kerr veranstaltet die Piscator-Bühne am Nollendorfplatz eine Matinee, an der sich die Schauspieler Ernst Deutsch, Fritz Kortner, Elisabeth Bergner und Tilla Durieux mit Beiträgen beteiligen.

15.2.1933

Heinrich Mann und Käthe Kollwitz legen die Führung der Sektion für Dichtkunst in der preußischen Akademie der Künste nieder. Der Theaterkritiker Alfred Kerr, Präsident des deutschen PEN-Clubs, geht ins Exil.

11.5.1933

Der Vorstand des Börsenvereins des deutschen Buchhandels gibt in Absprache mit der Reichsleitung des Kampfbundes für deutsche Kultur und der Zentralstelle für das deutsche Bibliothekswesen bekannt, dass die Bücher folgender Autoren nicht mehr verkauft werden: Lion Feuchtwanger, Ernst Glaeser, Arthur Holitscher, Alfred Kerr, Egon Erwin Kisch, Emil Ludwig, Heinrich Mann, Ernst Ottwalt, Theodor Plivier, Erich Maria Remarque, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig.

10.9.1941

In London beginnt der XVII. Internationale Kongress der Schriftstellervereinigung P.E.N., an dem u.a. Alfred Kerr, Erika. Mann und Wilhelm Wolfgang Schütz teilnehmen. Der deutschen Frage ist ein eigenes Thema gewidmet, bei dem Kerr erläutert, dass die deutsche Literatur nach Beendigung des Krieges für eine gewisse Zeit in erster Linie erzieherisch wirken muss.