Alfred von Tirpitz

Admiral Alfred von Tirpitz forderte die Aufrüstung der Marine. gemeinfrei via Wikimedia Commons

Admiral Alfred von Tirpitz forderte die Aufrüstung der Marine. gemeinfrei via Wikimedia Commons

19.03.1849 - 06.03.1930
Alfred von Tirpitz, deutscher Großadmiral und Politiker (DNVP), MdR, wurde am 19.03.1849 in Kostrzyn nad Odrą geboren und starb am 06.03.1930 in Schäftlarn. Alfred von Tirpitz wurde 80.
Der Geburtstag jährt sich zum 170. mal.
Steckbrief von Alfred von Tirpitz
Geburtsdatum 19.03.1849
Geboren in Kostrzyn nad Odrą
Todesdatum 06.03.1930
Alter 80
Gestorben in Schäftlarn
Sternzeichen Fisch

Sternzeichen Fisch am 19. März

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Alfred von Tirpitz

7.3.1901

Der deutsche Reichstag in Berlin debattiert über "Preistreibereien" der Rüstungsfirmen Krupp und Stumm. Nach Angaben eines Zentrumsabgeordneten liefern beide Unternehmen der US-amerikanischen Marine Panzerplatten zu günstigeren Preisen als der deutschen Marine. Marineamtschef Alfred von Tirpitz erklärt die bisherigen hohen Preise mit der Unsicherheit über die weitere Auftragslage seitens der Unternehmen.

29.1.1902

Einen Skandal zieht die Veröffentlichung eines Geheimerlasses von Marineminister Alfred von Tirpitz in der sozialdemokratischen Zeitung "Vorwärts" nach sich.

7.2.1902

Während der Reichstagsdebatte zum Marineetat richtet der sozialdemokratische Abgeordnete August Bebel heftige Angriffe gegen Marineminister Alfred von Tirpitz und dessen Geheimpläne zum Ausbau der kaiserlichen Flotte.

26.9.1902

In Anwesenheit von Marineminister Alfred von Tirpitz findet im Berliner Hotel "Kaiserhof" die Überreichung des Ehrenpokals der irischen Stadt Cork an den Berliner Ruderklub statt. Den Pokal errangen die Berliner im Juli bei den Regatten in Cork.

19.12.1902

Das Reichsmarineamt in Berlin unter der Leitung von Alfred von Tirpitz erteilt der Schiffswerft "Blohm & Voss" den Auftrag für den Bau eines neuen deutschen Kreuzers, der "Ersatz Deutschland".

22.7.1904

Alfred von Tirpitz, Staatssekretär im Reichsmarineamt, ordnet den Bau des ersten U-Boots für die deutsche Marine an.

25.2.1905

Alfred von Tirpitz, der Staatssekretär im Reichsmarineamt und Initiator des deutsch-britischen Flottenwettrüstens, weist im Reichstag in Berlin die vom SPD-Parteivorsitzenden August Bebel unterstellte "Beziehung" zwischen Regierung und Flottenverein zurück.

7.12.1905

Alfred von Tirpitz, der Staatssekretär im Reichsmarineamt, begründet im Reichstag in Berlin die neue Flottenvorlage. Sie fordert den Bau der 1900 abgelehnten sechs großen Kreuzer bis 1917. Ferner wird die Aufstockung der 16 Torpedoboot-Divisionen (96 Boote) auf 24 Divisionen mit 144 Booten verlangt.

14.6.1907

Admiral Alfred von Tirpitz feiert sein zehnjähriges Jubiläum als Staatssekretär des Reichsmarineamts. In dieser Stellung hat Tirpitz das deutsch-britische Flottenwettrüsten forciert und nach der "Risikotheorie" die deutsche Flotte aufgebaut.

18.3.1909

Bei der Beratung des Marineetats im Reichstag gibt Alfred von Tirpitz, Staatssekretär des Reichsmarineamtes, die Pläne der deutschen Flottenrüstung bekannt. Danach soll die Reichsmarine bis 1912 auf eine Stärke von 13 modernen Schlachtschiffen und Schlachtkreuzern gebracht werden.

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