Schlagzeilen und Ereignisse zu André Tardieu

2.3.1907

Die Pariser Tageszeitung "Le Temps", die als Sprachrohr des französischen Außenministeriums gilt, polemisiert gegen die Abrüstungsvorschläge des britischen Premierministers Henry Campbell-Bannerman. "Pazifisten sind Naive oder bezahlte Klatscher", meint das von André Tardieu geleitete Blatt.

6.7.1919

Die interalliierte Kommission für die Durchführung des Friedensvertrags von Versailles hält ihre konstituierende Sitzung ab. Zum Vorsitzenden wird André Tardieu gewählt.

2.11.1929

André Tardieu wird als Nachfolger von Aristide Briand, der am 22. Oktober zurückgetreten ist, französischer Ministerpräsident. Die Radikalsozialisten gehören der neuen Regierung nicht mehr an.

18.12.1929

Der französische Ministerpräsident André Tardieu nimmt vor der Abgeordnetenkammer in Paris Stellung zur geplanten Seeabrüstungskonferenz. Seiner Ansicht nach habe die Konferenz lediglich in Grundsatzfragen Entscheidungen zu treffen und sollte keine genauen Obergrenzen für die Seerüstung festlegen.

8.2.1930

Die französische Nationalversammlung in Paris billigt die Vorlage der Regierung unter André Tardieu (Radikalsozialist) zur Einführung einer allgemeinen Sozialversicherung in Frankreich mit 315 gegen 267 Stimmen.

17.2.1930

In Paris tritt die Regierung des radikalsozialistischen Ministerpräsidenten André Tardieu nach einer Abstimmungsniederlage im Parlament zurück. Der Rücktritt hat zur Folge, dass Außenminister Aristide Briand seine Arbeit auf der Londoner Flottenkonferenz vorzeitig abbrechen muss.

25.2.1930

Die erst seit dem 21. Februar amtierende französische Regierung unter dem radikalsozialistischen Ministerpräsidenten Camille Chautemps muss zurücktreten, weil sie im Parlament keine Mehrheit findet. Der Vorgänger Chautemps, André Tardieu, wird erneut mit der Bildung der Regierung beauftragt.

2.3.1930

In Paris stellt André Tardieu (Radikalsozialist) sein Regierungskabinett vor, das 18 Minister und 16 Unterstaatssekretäre umfasst. Aristide Briand bleibt Außenminister.

17.5.1930

Der Youngplan zur Regelung der deutschen Reparationen tritt in Kraft. Entsprechend seinen Bestimmungen ordnet der französische Ministerpräsident André Tardieu die Räumung des noch von Frankreich besetzten Rheinlandes an.

4.12.1930

In Frankreich tritt die Regierung unter dem radikalsozialistischen Ministerpräsidenten André Tardieu zurück, nachdem ihr der französische Senat mit 147 gegen 139 Stimmen das Vertrauen entzogen hat.

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