Andreas Baader

06.05.1943 - 18.10.1977
Andreas Baader, deutscher Terrorist, Mitbegründer der Rote Armee Fraktion, wurde am 06.05.1943 in München geboren und starb am 18.10.1977 in Stuttgart. Andreas Baader wurde 34.
Der Geburtstag jährt sich zum 77. mal.
Steckbrief von Andreas Baader
Geburtsdatum06.05.1943
Geboren inMünchen
Todesdatum18.10.1977
Alter34
Gestorben inStuttgart
SternzeichenStier

Sternzeichen Stier am 6. Mai

Was geschah am 6.5.1943

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Andreas Baader

3.4.1968

Mit vier selbstgebastelten Zeitbomben werden zwei Frankfurter Kaufhäuser in Brand gesteckt. Es entsteht Sachschaden in Höhe von über 2 Millionen DM. Die Brandstifter, Andreas Baader (24), Thorwald Proll (26), Horst Söhnlein (25) und Gudrun Ensslin (27), sind radikalisierte Mitglieder der Außerparlamentarischen Opposition und verstehen sich als politische Täter.

31.10.1968

Im Frankfurter Brandstifterprozess gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Horst Söhnlein und Thorwald Proll werden die Angeklagten zu je drei Jahen Zuchthaus verurteilt. Sie werden für schuldig befunden, am 2. April im Frankfurter Kaufhaus Schneider Feuer gelegt zu haben. Unter den Zuhörern im Gerichtssaal kommt es zu Tumulten.

14.5.1970

In Berlin (West) wird Andreas Baader, der am 14. Mai 1968 wegen Kaufhausbrandstiftung in Frankfurt am Main zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, gewaltsam aus der Haft befreit.

21.5.1971

In Berlin (West) werden im Prozess um die gewaltsame Befreiung des mutmaßlichen Terroristen Andreas Baader die Urteile verkündet.

1.6.1972

In Frankfurt am Main werden drei führende Mitglieder der Baader-Meinhof-Gruppe festgenommen. Es handelt sich dabei um Andreas Baader, Holger Meins und Jan-Carl Raspe.

29.11.1974

Ein Westberliner Schwurgericht verurteilt die mutmaßlichen Mitglieder der "Rote-Armee-Fraktion" (RAF), Ulrike Meinhof und Horst Mahler, wegen versuchten Mordes und Gefangenenbefreiung zu acht bzw. 14 Jahren Haft. Sie hatten das RAF-Mitglied Andreas Baader 1970 mit Waffengewalt befreit und dabei einen Justizangestellten verletzt.

4.12.1974

Der französische Schriftsteller und Philosoph Jean-Paul Sartre besucht im Gefängnis Stuttgart-Stammheim den dort einsitzenden mutmaßlichen RAF-Terroristen Andreas Baader.

16.6.1975

Die Rechtsanwälte Klaus Croissant und Christian Ströbele, die vom Prozess in Stuttgart ausgeschlossenen Wahlverteidiger von Andreas Baader, werden verhaftet. Ihnen wird Unterstützung einer kriminellen Vereinigung zur Last gelegt.

19.8.1975

Fast drei Monate nach Beginn des Stuttgarter Prozesses gegen die mutmaßlichen Terroristen Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe wird die Anklageschrift verlesen.

7.10.1976

Im Prozess gegen die mutmaßlichen Terroristen Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe werden die Strafanträge gestellt.

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