Aristide Briand

Aristide Briand. By derivative work: --Liberal Freemason (talk)Aristide_Briand_04.jpg: Unknown (Aristide_Briand_04.jpg) [Public domain], via Wikimedia Commons

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28.03.1862 - 07.03.1932
Aristide Briand, französischer Ministerpräsident und Außenminister, wurde am 28.03.1862 in Nantes geboren und starb am 07.03.1932 in Paris, Frankreich. Aristide Briand wurde 69.
Der Geburtstag jährt sich zum 158. mal.
Steckbrief von Aristide Briand
Geburtsdatum28.03.1862
Geboren inNantes
Todesdatum07.03.1932
Alter69
Gestorben inParis
SternzeichenWidder

Sternzeichen Widder am 28. März

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Aristide Briand

10.12.1906

Der französische Kultusminister Aristide Briand ordnet in einem Rundschreiben an die Präfekten an, dass gegen Geistliche u.a. Veranstalter kultureller Zusammenkünfte Strafanzeige zu erstatten sei, wenn sie die gesetzlich vorgeschriebenen Erklärungen nicht unterzeichnet hätten.

7.2.1907

Im Zuge des französischen Kulturkampfs übersendet Kultusminister Aristide Briand den Präfekten und Bürgermeistern die Vertragsentwürfe für die unentgeltliche Benutzung der Kirchen (durch die römisch-katholische Kirche). Danach können die Benutzungsverträge gekündigt werden, wenn für die Erhaltung der Kirchen und ihrer Einrichtung nicht in ausreichendem Maße gesorgt wird oder die Kirchen ihrer Bestimmung entzogen werden.

4.1.1908

Nach dem Tod von Justizminister Jean Guyot-Dessaigne am 31. Dezember 1907 kommt es in Paris zu einer Regierungsumbildung. Der bisherige Unterrichtsminister Aristide Briand übernimmt das Justizministerium. Das Unterrichtsministerium leitet nun der frühere Handelsminister Gaston Doumergue, dessen alter Posten von Jean Cruppi besetzt wird.

4.11.1908

In der französischen Abgeordnetenkammer in Paris beginnt eine mehrtägige Debatte über die Abschaffung der Todesstrafe. Am 11. November plädierte Justizminister Aristide Briand für deren Umwandlung in lebenslängliche Einzelhaft.

8.12.1908

In der französischen Abgeordnetenkammer in Paris wird ein Antrag auf Abschaffung der Todesstrafe abgelehnt. Trotz der Ausführungen von Justizminister Aristide Briand vom 11. November, wonach die Todesstrafe weder sittlichkeitsfördernd noch von wirklichem Nutzen sei, ist die Mehrheit der Abgeordneten für ihre Beibehaltung.

20.7.1909

Der linksgerichtete französische Ministerpräsident Georges Clemenceau (Radikalsozialist) wird u.a. wegen Streitigkeiten um die Flottenrüstung gestürzt. Zum neuen Regierungschef wählt das französische Parlament Aristide Briand.

24.7.1909

Der neugewählte französische Ministerpräsident Aristide Briand stellt in Paris sein Kabinett vor, in dem er neben dem Amt des Premierministers auch das Innen- und das Kulturministerium innehat.

24.4.1910

Die Parlamentswahlen in Frankreich bestätigen die Koalition unter dem sozialistischen Ministerpräsidenten Aristide Briand.

9.6.1910

Der französische Ministerpräsident Aristide Briand stellt sein neues Regierungsprogramm unter das Motto "Politik der Aktion und der Reformen".

11.7.1910

Die französische Abgeordnetenkammer in Paris spricht Ministerpräsident Aristide Briand mit 395 zu 85 Stimmen das Vertrauen aus. Gegen Briand waren Vorwürfe wegen einer Korruptionsaffäre erhoben worden.

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