Arthur Seyß-Inquart

22.07.1892 - 16.10.1946
Arthur Seyß-Inquart, österreichischer Politiker (NSDAP), MdR und Jurist, wurde am 22.07.1892 in Stonařov geboren und starb am 16.10.1946 in Nürnberg. Arthur Seyß-Inquart wurde 54.
Der Geburtstag jährt sich zum 127. mal.
Steckbrief von Arthur Seyß-Inquart
Geburtsdatum 22.07.1892
Geboren in Stonařov
Todesdatum 16.10.1946
Alter 54
Gestorben in Nürnberg
Sternzeichen Krebs

Sternzeichen Krebs am 22. Juli

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Arthur Seyß-Inquart

12.2.1938

Auf dem Obersalzberg empfängt Führer und Reichskanzler Adolf Hitler den österreichischen Bundeskanzler Kurt Schuschnigg. In scharfer Form präsentiert Hitler einen Forderungskatalog, der u.a. die Einsetzung des NS-Sympathisanten Arthur Seyß-Inquart als Innen- und Sicherheitsminister und eine Amnestie für verurteilte Nationalsozialisten vorsieht.

16.2.1938

In Österreich bildet Bundeskanzler Kurt Schuschnigg seine fünfte Regierung u.a. mit dem nationalsozialistischen Vertrauensmann Arthur Seyß-Inquart als Innen- und Sicherheitsminister. Zugleich wird eine Amnestie für politische Delikte erlassen. Davon sind politische Straftaten erfasst, die vor dem 15. Februar 1938 begangen wurden.

17.2.1938

Der nationalsozialistische österreichische Innenminister Arthur Seyß-Inquart trifft in Berlin ein und konferiert mit Führer und Reichskanzler Adolf Hitler über die Entwicklung in Österreich.

11.3.1938

Nach einem deutschen Ultimatum erklärt Österreichs Bundeskanzler Kurt Schuschnigg um 19.50 Uhr über den Rundfunk seinen Rücktritt. Innenminister Arthur Seyß-Inquart bildet eine Übergangsregierung.

15.3.1938

Ein Erlass von Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ordnet die Neuvereidigung der öffentlichen Beamten des Landes Österreich auf den Führer an. Jüdische Beamte sind nicht zu vereidigen, wer den Eid verweigert, ist aus dem Dienst zu entfernen. Ferner werden verschiedene Reichsgesetze für das Land Österreich verbindlich erklärt, die Bundesregierung in "österreichische Landesregierung" umbenannt und der bisherige Bundeskanzler Arthur Seyß-Inquart zum Reichsstatthalter ernannt.

29.5.1940

In Den Haag tritt Arthur Seyß-Inquart sein Amt als Reichskommissar der Niederlande an.

5.8.1940

Auf einer Reise durch das niederländische Kohlengebiet betont der Reichskommissar der Niederlande, Arthur Seyß-Inquart, die Notwendigkeit, trotz kriegsbedingter Transportschwierigkeiten die Kohleabbaumengen zu steigern.

28.11.1940

Aufgrund der Anordnung des Reichskommissars für die besetzten niederländischen Gebiete, Arthur Seyß-Inquart, alle Juden aus Öffentlichen Ämtern im Land zu entlassen, kommt es zu Protestaktionen der Studenten.

28.2.1941

Der Reichskommissar für die besetzten niederländischen Gebiete, Arthur Seyß-Inquart, führt in den Niederlanden den Zwangsarbeitsdienst ein.

19.6.1941

Der Reichskommissar für die besetzten Niederlande, Arthur Seyß-Inquart, verfügt die Einziehung aller aus Zinn, Kupfer, Blei und Nickel hergestellten Gegenstände bis auf Denkmäler, Orgeln und Kunstgegenstände.

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