Avery Brundage

28.09.1887 - 08.05.1975
Avery Brundage, Avery Brundage war ein US-amerikanischer Sportfunktionär, Unternehmer, Kunstmäzen und Leichtathlet. Von 1952 bis 1972 war er der fünfte Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). In Erinnerung geblieben ist er vor allem als unnachgiebiger Verfechter des Amateurismus im Sport sowie wegen seiner umstrittenen Rolle im Zusammenhang mit den Sommerspielen 1936 und 1972, wurde am 28.09.1887 in Detroit geboren und starb am 08.05.1975 in Garmisch-Partenkirchen. Avery Brundage wurde 87.
Der Geburtstag jährt sich zum 133. mal.
Steckbrief von Avery Brundage
Geburtsdatum28.09.1887
Geboren inDetroit
Todesdatum08.05.1975
Alter87
Gestorben inGarmisch-Partenkirchen
SternzeichenWaage

Sternzeichen Waage am 28. September

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Avery Brundage

12.9.1914

In Baltimore (US-Bundesstaat Maryland) wird der 26-Jährige Avery Brundage aus Chicago US-amerikanischer Mehrkampfmeister. Die Wettbewerbe des vom olympischen Zehnkampf stark abweichenden Mehrkampfes müssen an einem Tag mit jeweils höchstens fünfminütigen Pausen absolviert werden.

23.3.1948

Avery Brundage, der Präsident des nationalen olympischen Komitees der USA, spricht sich dafür aus, dass Eishockey künftig keine olympische Sportart mehr ist.

23.3.1948

Avery Brundage, der Präsident des nationalen olympischen Komitees der USA, spricht sich dafür aus, dass Eishockey künftig keine olympische Sportart mehr ist.

30.10.1952

Der neue Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Avery Brundage, schlägt eigenständige Olympische Spiele für Frauen vor.

4.12.1954

In New York erklärt der US-amerikanische Vorsitzende des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Avery Brundage, die US-amerikanische Jugend sei verweichlicht. Er empfiehlt die sportliche Ertüchtigung der Jugend, um die für den Kalten Krieg notwendige innere Stärke zu entwickeln.

29.9.1957

Auf der 53. Sitzung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Sofia kann sich Präsident Avery Brundage mit seiner Idee einer radikalen Kürzung des olympischen Programms nicht durchsetzen. Statt dessen werden neue Sportarten (Bogenschiesen und Volleyball im Sommer, Biathlon und Eisschnelllauf der Frauen im Winter) als olympische Disziplinen anerkannt.

9.10.1964

In Tokio geht die 62. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zu Ende. Avery Brundage wird für weitere vier Jahre zum IOC-Präsidenten gewählt. Die Entscheidung über die Frage, ob Deutschland bei Olympischen Spielen künftig mit einem Team oder zwei Mannschaften an den Start geht, wird vorläufig vertagt.

6.6.1969

Bei seiner Eröffnungsrede auf der 68. Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) kritisiert der IOC-Vorsitzende Avery Brundage heftig den "professionellen Amateurismus" im Sport.

9.4.1970

Die Bundesregierung beschließt, die Inschrift der Olympiamünze in "Olympische Spiele 1972 in München" zu ändern. Gegen die ursprüngliche Inschrift "Spiele der XX. Olympiade in Deutschland" hatte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Avery Brundage, Einspruch erhoben.

23.8.1972

Der Ire Lord Michael Morris Killanin wird zum Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gewählt. Nach den Olympischen Spielen von München übernimmt er das Amt von dem US-Amerikaner Avery Brundage.

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