Schlagzeilen und Ereignisse zu Carl Schmitt

16.12.1933

Der Staatsrechtler Carl Schmitt nimmt in der "Juristischen Wochenschrift" zur Rechtspraxis Stellung und erklärt, der NS-Staat sei "ein gerechter Staat". Den Begriff "Rechtsstaat" lehnt Schmitt als zu sehr auslegungsfähig und politisch vorbelastet ab. Bei der Anwendung der sog. Generalklauseln im Rechtswesen seien stets die Grundsätze des Nationalsozialismus maßgebend.

19.12.1935

Aufgrund des Reichsbürgergesetzes fordert die Fachgruppe Hochschullehrer des NS-Juristenbundes unter Vorsitz von Carl Schmitt, den Rechtsbegriff "Mensch" abzuschaffen, da er die Verschiedenheiten von Volksgenosse, Reichsbürger, Ausländer, Jude usw. verdecke und verfälsche.