Carl von Ossietzky

Carl von Ossietzky als Häftling im Konzentrationslager Esterwegen. Bundesarchiv, Bild 183-93516-0010 / Unknown / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

Carl von Ossietzky als Häftling im Konzentrationslager Esterwegen. Bundesarchiv, Bild 183-93516-0010 / Unknown / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de], via Wikimedia Commons

03.10.1889 - 04.05.1938
Carl von Ossietzky, deutscher Schriftsteller und Herausgeber der Zeitschrift Die Weltbühne, wurde am 03.10.1889 in Hamburg geboren und starb am 04.05.1938 in Berlin. Carl von Ossietzky wurde 48.
Der Geburtstag jährt sich zum 131. mal.
Steckbrief von Carl von Ossietzky
Geburtsdatum03.10.1889
Geboren inHamburg
Todesdatum04.05.1938
Alter48
Gestorben inBerlin
SternzeichenWaage

Sternzeichen Waage am 3. Oktober

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Carl von Ossietzky

31.1.1920

In der Berliner "Volks-Zeitung" äußert sich der deutsche Publizist Carl von Ossietzky zur gegenwärtigen politischen Lage im Deutschen Reich wie folgt: "Während die Linksparteien mit deutscher Gründlichkeit ihre Zwiste austragen, macht die Rechte klar zum Gefecht."

1.6.1924

Carl von Ossietzky wird Redakteur bei der politischen Wochenzeitschrift "Das Tage-Buch".

10.2.1927

Der Schriftsteller Erich Weinert und der Publizist Carl von Ossietzky werden wegen Beleidigung von Offizieren zu Geldstrafen von je 500 Reichsmark verurteilt.

18.10.1927

Carl von Ossietzky übernimmt anstelle von Kurt Tucholsky, der dem Blatt weiterhin als Autor verbunden bleibt, die Leitung der "Weltbühne".

20.12.1927

Der Publizist Carl von Ossietzky wird wegen Beleidigung der Reichswehr zu einem Monat Gefängnis verurteilt, der Schriftsteller Berthold Jacob erhält zwei Monate Gefängnis.

17.4.1928

In Berlin werden in einer Berufungsverhandlung der Publizist Carl von Ossietzky zu einer Geldstrafe von 600 Reichsmark und der Journalist Berthold Jacob (eigentl. Berthold Salomon) zu einer Strafe von 1000 Reichsmark verurteilt. Den Angeklagten wird Beleidigung der Reichswehr zur Last gelegt.

12.3.1929

In der linksgerichteten pazifistischen Zeitschrift "Weltbühne" erscheint unter dem Titel "Windiges aus der deutschen Luftfahrt" ein Artikel, in dem von illegalen Aufrüstungsanstrengungen der deutschen Reichswehr berichtet wird. Der Aufsatz bringt dem Verfasser Walter Kreiser und dem Herausgeber Carl von Ossietzky Gefängnisstrafen ein.

6.8.1929

In der Zeitschrift "Weltbühne" schreibt Herausgeber Carl von Ossietzky zum Verfassungstag am 11. August: "Die Geschichte der neuen Verfassung ist nicht eine Geschichte ihrer Erfüllung, sondern ihrer Verletzung. Deutschland fehlt immer noch jeder Respekt vor dem Verfassungsbuchstaben..."

8.10.1929

Deutschland hat, nach Jahrzehnten, eine weit über den Durchschnitt reichende politische Begabung gehabt, und jetzt wird wieder große Pause sein", heißt es in der "Weltbühne" in Carl von Ossietzkys Nachruf auf den am 3. Oktober verstorbenen Gustav Stresemann.

24.3.1931

In seiner Zeitschrift "Die Weltbühne" ruft der Publizist Carl von Ossietzky unter Hinweis auf die blutigen Ereignisse in Hamburg dazu auf, den Führern der NSDAP "diese elende, feige Phrase von der Legalität" aus "der wohlgepflegten Hand" zu schlagen.

Zeige alle Ergebnisse