Schlagzeilen und Ereignisse zu Edgar Faure

4.5.1948

In Frankreich treten die kommunistischen Mitglieder des Obersten Gerichtshofes aus Protest gegen die Ernennung des Radikalsozialisten Edgar Faure zum Vizepräsidenten des Gerichts von ihren Ämtern zurück.

18.1.1952

Der Radikalsozialist Edgar Faure wird mit großer Mehrheit zum neuen französischen Ministerpräsidenten gewählt. Maßnahmen gegen die Inflation, Einbindung der Bundesrepublik Deutschland in die europäische Gemeinschaft und Erhalt der Französischen Union in Indochina sollen die Schwerpunkte der Regierungsarbeit bilden.

8.2.1952

Die französische Nationalversammlung in Paris spricht Ministerpräsident Edgar Faure mit knapper Mehrheit das Vertrauen aus. Faure erhält damit Rückendeckung für sein umstrittenes Vorhaben, aufgrund des rapiden Franc-Verfalls, eine gleitende Lohnskala einzuführen.

19.2.1952

Die französische Nationalversammlung stimmt nach neuntägiger Beratung mit 327 gegen 287 Stimmen für die Errichtung einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft (EVG). Ministerpräsident Edgar Faure hatte mit dieser Abstimmung die Vertrauensfrage verknüpft. Das Wahlergebnis ist nach zähen Verhandlungen zustande gekommen, da sich die Sozialisten gegen eine Beteiligung der Bundesrepublik an der EVG aussprechen.

29.2.1952

Der erst kürzlich zum französischen Ministerpräsidenten gewählte Edgar Faure tritt nach einer Abstimmungsniederlage in der Nationalversammlung zurück. Die Regierung Faure scheitert am Streit der Regierungsparteien über die Wirtschafts- und Finanzpolitik.

8.3.1952

Der am 7. März gewählte französische Ministerpräsident Antoine Pinay stellt in Paris das neue Regierungskabinett vor. Anstelle von 26 Ministern, die sein Vorgänger Edgar Faure hatte, tritt Pinay mit nur 17 Ministern und fünf, bei Faure waren es 14, Staatssekretären die Regierung an.

18.2.1955

Die französische Nationalversammlung lehnt das von dem mit der Regierungsbildung beauftragten Sozialisten Christian Pineau vorgestellte Kabinett mit 312 gegen 268 Stimmen ab. Mit der Regierungsbildung wird der Radikalsozialist Edgar Faure beauftragt.

23.2.1955

Die französische Nationalversammlung in Paris wählt den Radikalsozialisten Edgar Faure zum Ministerpräsidenten des Landes. Faure tritt die Amtsnachfolge des am 5. Februar zurückgetretenen Pierre Mendès-France an.

2.4.1955

In einer Rundfunkansprache bezeichnet der französische Ministerpräsident Edgar Faure die Pariser Verträge als den Grundstein der deutsch-französischen Aussöhnung. Ein entwaffnetes Deutschland würde eine gefährliche militärische Leere im Herzen Europas entstehen lassen.

14.4.1955

Der französische Ministerpräsident Edgar Faure bekräftigt in einer Rede in Paris die Absicht seiner Regierung, Frankreich zur Atommacht auszubauen.

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