Eduard Bernstein

06.01.1850 - 18.12.1932
Eduard Bernstein, deutscher Politiker (SPD, USPD), MdR und Theoretiker, wurde am 06.01.1850 in Schöneberg geboren und starb am 18.12.1932 in Berlin. Eduard Bernstein wurde 82.
Der Geburtstag jährt sich zum 169. mal.
Steckbrief von Eduard Bernstein
Geburtsdatum 06.01.1850
Geboren in Schöneberg
Todesdatum 18.12.1932
Alter 82
Gestorben in Berlin
Sternzeichen Steinbock

Sternzeichen Steinbock am 6. Januar

Weitere Personen die an diesem Tag Geburtstag haben

Schlagzeilen und Ereignisse zu Eduard Bernstein

12.2.1901

Die Sozialdemokraten Eduard Bernstein und Julius Motteler kehren aus ihrem Londoner Exil ins Deutsche Reich zurück.

22.9.1901

Im Mittelpunkt des SPD-Parteitags in Lübeck (bis 27. 9.) stehen das Zolltarifproblem, Fragen des Wohnungswesen sowie ein Konflikt um die Position des sozialdemokratischen Theoretikers Eduard Bernstein.

20.3.1902

Bei der Reichstagsersatzwahl in Breslau-West wird der Sozialdemokrat Eduard Bernstein zum neuen Abgeordneten im Reichstag gewählt.

15.7.1903

Der sozialdemokratische Politiker Eduard Bernstein fordert seine Partei und die SPD-Reichstagsfraktion in den "Sozialistischen Monatsheften" dazu auf, als zweitstärkste Fraktion im deutschen Parlament einen Platz im Reichstagspräsidium zu beanspruchen. Der marxistische Flügel lehnt dies zum größten Teil jedoch ab, da damit auch "höfische Verpflichtungen" verbunden seien.

28.8.1903

Der französische Sozialistenführer Jean Jaurès äußert sich in der Publikation "Petite République" über die Diskussion innerhalb der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands über die Frage, ob ein Sozialdemokrat das Amt eines Vizepräsidenten im Parlament bekleiden dürfe. Marxistische Gruppen lehnen dies ab, da eine solche Funktion mit Demutsbezeugungen gegenüber der kaiserlichen Regierung verbunden sei. Jaurès verteidigt die Ansicht Eduard Bernsteins, der für die Übernahme einer solchen Aufgabe durch die SPD-Fraktion im Reichstag plädiert.

2.5.1904

In Berlin erscheint die erste Ausgabe des "Neuen Montagsblatts". Das Wochenblatt mit dem Untertitel "Berliner sozialistische Montagsschau" wird von dem Sozialdemokraten Eduard Bernstein herausgegeben. Die Zeitschrift muss bereits nach 30 Nummern ihr Erscheinen einstellen.

26.5.1906

Der SPD-Abgeordnete Eduard Bernstein kritisiert im Deutschen Reichstag in Berlin das Verhalten der Breslauer Polizei, die am 21. April während der Streikunruhen mit großer Brutalität vorgegangen sei. Polizisten hätten mit Revolvern geschossen, einem unschuldigen Arbeiter sei eine Hand abgehauen worden, ohne dass der Täter ermittelt worden sei.

26.8.1912

Der Sozialdemokrat Eduard Bernstein veröffentlicht in den "Sozialistischen Monatsheften" eine Übersicht der Vorschläge für eine neue Taktik der Sozialdemokratie bei den Landtagswahlen. Bernstein will u.a. eine Auseinandersetzung über die Zusammenarbeit mit liberalen Parteien.

10.11.1912

In der neuesten Nummer der "Sozialistischen Monatshefte" richtet der Sozialdemokrat Eduard Bernstein heftige Angriffe gegen seinen Parteigenossen Karl Kautsky. Anlass dafür ist der Ausschluss von Georg Hildebrand auf dem Parteitag der SPD in Chemnitz am 15. September.

19.6.1915

In der "Leipziger Volkszeitung" er scheint unter der Überschrift "Das Gebot der Stunde" ein Aufruf der SPD-Politiker Eduard Bernstein, Karl Kautsky und des Parteivorsitzenden Hugo Haase, in dem diese fordern, die Sozialdemokraten sollten ihre bisherige Unterstützung des Krieges aufgeben.

Zeige alle Ergebnisse