Schlagzeilen und Ereignisse zu Egon Erwin Kisch

1.11.1918

Während einer Massenversammlung vor dem Deutschmeisterdenkmal in Wien gründen der Journalist Egon Erwin Kisch und der Linksradikale Leo Rothziegel die Rote Garde. Auch der Dichter Franz Werfel bekennt sich in einer Rede zu den Rotgardisten.

11.5.1933

Der Vorstand des Börsenvereins des deutschen Buchhandels gibt in Absprache mit der Reichsleitung des Kampfbundes für deutsche Kultur und der Zentralstelle für das deutsche Bibliothekswesen bekannt, dass die Bücher folgender Autoren nicht mehr verkauft werden: Lion Feuchtwanger, Ernst Glaeser, Arthur Holitscher, Alfred Kerr, Egon Erwin Kisch, Emil Ludwig, Heinrich Mann, Ernst Ottwalt, Theodor Plivier, Erich Maria Remarque, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig.

19.4.1934

Egon Erwin Kisch und andere prominente Deutsche im Exil sprechen in der französischen Hauptstadt Paris auf einer Versammlung deutscher Emigranten, bei der die Freilassung im Deutschen Reich inhaftierter Schriftsteller gefordert wird.

23.5.1935

Auf einer Feierstunde des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller in Paris sprechen u.a. André Malraux, Gustav Regler und Wieland Herzfelde. Anlass ist der 50. Geburtstag des im Exil lebenden deutschen Journalisten Egon Erwin Kisch im April.