Schlagzeilen und Ereignisse zu Erwin Huber

18.10.1995

Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) gibt bekannt, dass der bisherige Leiter der Staatskanzlei, Erwin Huber, die Führung des Finanzministeriums übernimmt. Amtsinhaber Georg von Waldenfels wechselt in die Privatwirtschaft.

7.1.1999

München: Der Leiter der bayerischen Staatskanzlei, Erwin Huber (CSU), spricht sich dafür aus, wegen der Zusammenarbeit der SPD mit der PDS in zwei ostdeutschen Bundesländern diesen die Bund-Länder-Finanzhilfen zu streichen. Bayern sei nicht bereit, "tatenlos mitanzusehen, wie im Osten Deutschlands die SPD mit Hilfe der PDS den Sozialismus wieder einführen will." Washington: Mit der Vereidigung der 100 Senatoren als Geschworene durch den Obersten Bundesrichter William Rehnquist beginnt offiziell das Amtsenthebungsverfahren des Senats gegen US-Präsident Bill Clinton. Die Anklage lautet Meineid und Behinderung der Justiz im Zusammenhang mit der Lewinsky-Affäre. Zum Auftakt streiten sich Republikaner und Demokraten über die Zulassung von Zeugen.

29.9.2007

Der CSU-Parteitag in München wählt den bayerischen Wirtschaftsminister Erwin Huber zum Parteivorsitzenden.

6.2.2008

Politischer Aschermittwoch: CSU attackiert SPD-Chef Beck:
Gegenseitige Angriffe der Partner in der Großen Koalition prägen den Politischen Aschermittwoch in Bayern. In Passau wirft CSU-Chef Erwin Huber der SPD vor, sie habe sich mit einem Linksruck von Parteichef Kurt Beck »zum Steigbügelhalter der kommunistischen Linken« gemacht. Bei der Veranstaltung der SPD in Vilshofen lastet Beck der Union soziale Ungerechtigkeit an.

3.4.2008

Finanzkrise belastet die BayernLB mit 4,3 Mrd. €:
Die Bayerische Landesbank muss einräumen, dass ihre Verluste wegen der internationalen Finanzkrise mit 4,3 Mrd. € weit höher sind als erwartet. SPD und Grüne wollen durch einen Untersuchungsausschuss klären lassen, zu welchem Zeitpunkt Finanzminister Erwin Huber (CSU) von den Fehlspekulationen der Bank erfahren hat.

4.5.2008

CSU stößt mit ihrem neuem Steuerkonzept auf Widerstand:
Die bayerische CSU stößt mit einem von Parteichef Erwin Huber vorgelegten Konzept für Steuererleichterungen mit einem Gesamtvolumen von 28 Mrd. € auf Kritik. Bundesfinanzministerium, SPD und Opposition weisen die Pläne als untauglich zurück. Nach den Worten von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) könne man die Vorschläge der CSU »nur im Vollrausch richtig wahrnehmen«.

30.9.2008

CSU-Chef Huber geht:
Als Konsequenz aus dem Wahldebakel der CSU erklärt Parteichef Erwin Huber seinen Rücktritt. Auch Ministerpräsident Günther Beckstein kündigt einen Tag später seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur an.

21.10.2008

Bayern LB will staatliche Hilfe akzeptieren:
Als erste deutsche Großbank beansprucht die Bayerische Landesbank das Rettungspaket der Bundesregierung für die Finanzbranche. Nach Angaben von Landesfinanzminister Erwin Huber (CSU) will die BayernLB eine Kapitalspritze von 5,4 Mrd. € beantragen. 1 Mrd. € soll Deutschlands zweitgrößter Landesbank über eine Kapitalerhöhung zufließen, die das Land Bayern und die bayerischen Sparkassen aufbringen.

22.10.2008

Erwin Huber gibt als Finanzminister auf:
Bayerns Finanzminister Erwin Huber (CSU) übernimmt die politische Verantwortung für die Milliardenverluste der Bayerischen Landesbank und erklärt, der neuen Landesregierung nicht mehr angehören zu wollen.

25.10.2008

Seehofer wird neuer CSU-Vorsitzender:
Vier Wochen nach dem Debakel der CSU bei der bayerischen Landtagswahl wählt ein Sonderparteitag in München Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer zum neuen Vorsitzenden. Seehofer tritt die Nachfolge des bisherigen Parteichefs Erwin Huber an.