Schlagzeilen und Ereignisse zu Franz Josef Jung

7.9.2000

Wiesbaden: Franz Josef Jung, der Chef der hessischen Staatskanzlei und frühere Generalsekretär der hessischen CDU, tritt wegen der Finanzaffäre zurück. Er reagiert damit auf den Vertrauensverlust des Koalitionspartners FDP.

22.12.2005

Kundus: Beim Besuch der deutschen Soldaten der internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF erklärt Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU), trotz des angekündigten Abzugs von US-Soldaten werde die Zahl der deutschen Soldaten in dem Land nicht erhöht.

9.2.2006

Berlin: Die Bundeswehr wird nach Angaben von Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) bei der Fußball-WM rd. 2000 Soldaten für den Sanitätsdienst oder zum Aufspüren von ABC-Kampfstoffen bereitstellen, aber keine Polizeiaufgaben übernehmen.

17.5.2006

Berlin: Die Bundesregierung beschließt den umstrittenen Einsatz der Bundeswehr in der Demokratischen Republik Kongo. Zur Sicherung der ersten freien Wahlen stellt Deutschland als Teil einer EU-Truppe nun 780 Soldaten, 280 mehr als ursprünglich vorgesehen. Der Einsatz mit der Bezeichnung "EU-for RD Congo" ist auf vier Monate angelegt und kostet nach Angaben von Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) etwa 56 Mio. €.

18.7.2006

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) trifft zu einem zweitägigen Truppenbesuch im Norden Afghanistans ein und besucht auch erstmals den neuen Standort der Bundeswehr in Masar-i-Scharif.

25.10.2006

Die Bundesregierung will mit einer Verfassungsänderung den Einsatz der Bundeswehr im Inneren ermöglichen. Das geht aus dem von Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) in Berlin vorgelegten Weißbuch hervor.

16.9.2007

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) eckt mit seiner Äußerung an, er würde ein von Terroristen gekapertes Flugzeug mit unschuldigen Passagieren an Bord unter Umständen abschießen lassen.

29.1.2008

Deutsche Eingreiftruppe in Afghanistan:
Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) bestätigt bei einem Besuch in Kabul, dass die NATO Deutschland offiziell um eine Beteiligung an einer militärischen Eingreiftruppe gebeten hat. Die Bundeswehr soll 250 norwegische Soldaten ablösen, die für militärische Notfälle im Norden bereitstehen.

1.2.2008

Berlin lehnt einen Kampfeinsatz im Süden Afghanistans ab:
US-Verteidigungsminister Robert Gates forderte die Bundesregierung in einem Brief auf, zusätzliche Bundeswehr-Soldaten für Kampfeinsätze im hart umkämpften Süden des Landes zur Verfügung zu stellen. Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) lehnt dies ab.

10.2.2008

USA kritisieren mangelnde Solidarität der NATO-Partner in Afghanistan:
Die USA beharren auf einer aus ihrer Sicht gerechteren Lastenverteilung beim Afghanistan-Einsatz. Am letzten Tag der Münchner Sicherheitskonferenz wirft Verteidigungsminister Robert Gates einigen NATO-Verbündeten vor, nur zivile Aufgaben zu übernehmen und die anderen »kämpfen und sterben« zu lassen. Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung hatte Tag zuvor eine Verlegung deutscher Truppen in den umkämpften Süden erneut strikt ausgeschlossen.

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