Schlagzeilen und Ereignisse zu Friedrich Krupp

18.4.1913

Im deutschen Reichstag berichtet der sozialdemokratische Abgeordnete Karl Liebknecht von Versuchen der Firma Friedrich Krupp (Essen), Angehörige der deutschen Reichsarmee zu bestechen, um Informationen über das beim Militär verwendete Material zu erlangen. Der Bericht löst in der Öffentlichkeit heftige Diskussionen aus und führt zur Einsetzung einer parlamentarischen Untersuchungskommission.

23.4.1913

Der deutsche Reichstag setzt als Konsequenz der Bestechungsvorwürfe gegen die Essener Firma Friedrich Krupp vom 18. April eine Untersuchungskommission zur Frage von Rüstungslieferungen ein.

18.9.1913

Auf seiner nach viertägiger Dauer endenden Jahresversammlung in Leipzig unterstützt der Zentralverband der deutschen Industriellen die am 30. Juni im deutschen Reichstag verabschiedete Wehrvorlage. Gleichzeitig warnt er vor einer Überbetonung der von der Essener Rüstungsfirma Friedrich Krupp AG im deutschen Militär betriebenen Bestechungsversuche.

8.11.1913

Zwei Angestellte der Firma Friedrich Krupp AG werden im Rahmen der Untersuchung von Manipulationen bei Rüstungslieferungen wegen Beamtenbestechung sowie Beihilfe zur Beamtenbestechung zu vier Monaten Gefängnis bzw. 1200 Mark Geldstrafe verurteilt.

9.11.1915

Auf der Generalversammlung der Friedrich Krupp AG in Essen wird die Gründung einer sog. Kruppstiftung beschlossen.

16.12.1918

Die Generalversammlung der Friedrich Krupp-AG in Essen beschließt, in diesem Jahr keine Dividende auszuschütten. Vorstand und Aufsichtsrat hatten eine Dividende von 4% vorgeschlagen. 1917 waren es 10%. Der Reingewinn aus dem Geschäftsjahr 1917/18 hat fünf Millionen Mark betragen.

21.3.1921

Die Betriebskrankenkasse der Friedrich Krupp AG in Essen beschließt dank der günstigen Bilanz für das vergangene Rechnungsjahr, über tausend Kindern von Arbeitern der Stahlwerke Erholungsaufenthalte in Kurbädern zu finanzieren.

19.12.1921

Auf der Hauptversammlung der Friedrich Krupp AG in Essen wird Werksangehörigen die Möglichkeit eröffnet, Vorzugsaktien im Nennwert von 1000 Mark zu 110% des Nennwerts zu erwerben. Das Bezugsrecht steht allen Arbeitern und Angestellten zu.

6.3.1926

Für das Geschäftsjahr 1924/25 gibt die Friedrich Krupp AG einen Verlust von 15 Millionen Reichsmark (RM) bekannt.

8.10.1926

In Essen findet eine Feier zum 100. Todestag von Friedrich Krupp, dem Gründer der Kruppschen Gussstahlfabrik, statt.

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