Schlagzeilen und Ereignisse zu Georg Gradnauer

14.3.1919

Die sächsische Volkskammer in Dresden wählt Georg Gradnauer (MSPD) zum Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsen. Die USPD hat bereits am 10. März eine Beteiligung an der Regierung abgelehnt, da die Mehrheitssozialdemokraten sich gegen die Einführung des Rätesystems ausgesprochen haben.

6.10.1919

Die Mitglieder der neu gebildeten sächsischen Regierung treten ihre Ämter an. In das bisher nur aus Mitgliedern der MSPD bestehende Kabinett unter Georg Gradnauer sind zwei Politiker der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP) eingetreten.

22.4.1920

Der sächsische Ministerpräsident Georg Gradnauer (MSPD) tritt nach parteiinternen Meinungsverschiedenheiten zurück. Am 4. Mai wählt die sächsische Volkskammer den MSPD-Politiker Johannes Wilhelm Buck als Chef einer MSPD/DDP-Koalition zum neuen Ministerpräsidenten. Die USPD lehnt auf einem Landesparteitag in Leipzig am 26. April eine Regierungsbeteiligung ab.