Schlagzeilen und Ereignisse zu George Grosz

20.5.1917

Der deutsche Maler George Grosz wird als dienstuntauglich aus der Armee entlassen. Grosz lebte nach einem Nervenzusammenbruch in einer Heilanstalt, wo er einen Feldwebel tätlich angriff. Nur durch das Eingreifen seines Mäzens, Harry Graf Keßler, konnte die drohende Erschießung abgewendet werden.

31.12.1918

Die Hauptvertreter des Berliner Dada, John Heartfield (eigentl. Helmut Herzfeld) und Wieland Herzfelde sowie der Regisseur Erwin Piscator und der Maler George Grosz, treten der neugegründeten Kommunistischen Arbeiterpartei bei.

24.4.1920

In München wird die erste Einzelausstellung des deutschen Malers und Grafikers George Grosz eröffnet. Der 26-Jährige Dadaist veröffentlicht außerdem 1920 sein Mappenwerk "Gott mit uns", in dem er mit scharfer Satire die deutsche Bourgeoisie und den Militarismus angreift.

5.6.1920

Die Erste Internationale Dada-Messe wird in Berlin eröffnet. Sie wird von George Grosz, Raoul Hausmann und John Heartfield (eigtl. Helmut Herzfeld) organisiert.

21.4.1921

Die Dadaisten Johannes Baader, George Grosz und Wieland Herzfelde werden wegen Beleidigung der Reichswehr in der Mappe "Gott mit uns" von der Strafkammer des Berliner Landgerichts zu einer Geldstrafe verurteilt.

1.10.1921

Der Regisseur Erwin Piscator und der Maler Otto Nagel werden Sekretäre der Künstlerhilfe für die Hungersnot in Sowjetrussland. Zum Komitee gehören George Grosz, Käthe Kollwitz, Alfons Paquet und Arthur Holitscher.

25.4.1923

Das satirische Mappenwerk "Ecce homo" (1922) des Malers und Graphikers George Grosz wird wegen angeblich unzüchtiger Darstellungen in Berlin beschlagnahmt.

6.10.1923

Im Berliner Lustspielhaus hat Knut Hamsuns Drama "Vom Teufel geholt" Premiere. George Grosz hat die Bühnenbilder für Berthold Viertels Inszenierung geschaffen.

16.2.1924

Da sein satirisches Mappenwerk "Ecce homo" die öffentliche Moral verletze und die inneren Werte des deutschen Volkes in den Schmutz ziehe, verurteilt das Berliner Landgericht III den Maler und Grafiker George Grosz zu 6000 Mark Strafe. Durch den Prozess wird Grosz erst einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

13.6.1924

Die Rote Gruppe, eine Vereinigung kommunistischer Künstler in Berlin, stellt sich der Öffentlichkeit vor. Zum Vorsitzenden wird Maler und Grafiker George Grosz gewählt; John Heartfield wird Sekretär der Gruppe.

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