Schlagzeilen und Ereignisse zu Gerhard Jahn

20.5.1966

In West-Berlin wird die Deutsch-Israelische Gesellschaft gegründet. Präsident der Gesellschaft ist der Bundestagsabgeordnete Gerhard Jahn (SPD), Vizepräsident u.a. der Berliner CDU-Abgeordnete Ernst Benda. In der Gründungsrede äußert der Regierende Bürgermeister von West-Berlin Willy Brandt, die Ansicht, die jungen Deutschen seien "frei von subjektiver Schuld und objektiver Verantwortung für das, was zwischen Deutschland und Israel" stehe.

22.10.1971

Bundesjustizminister Gerhard Jahn legt einen Entwurf zur Neufassung des Abtreibungsparagraphen 218 StGB vor. Die Gesetzesnovelle sieht die Möglichkeit einer "sozialen Indikation" vor.

3.10.1985

Auf Antrag der SPD setzt der Deutsche Bundestag einen Untersuchungsausschuss zur Prüfung der aktuellen Vorgänge im Bereich der Spionageabwehr ein. Den Vorsitz übernimmt der parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Gerhard Jahn.

9.6.1995

Auf dem 55. Deutschen Mietertag in Hannover wird die SPD-Politikerin Anke Fuchs für vier Jahre zur Vorsitzenden des Deutschen Mieterbundes gewählt. Sie löst den nach 16 Jahren aus Altersgründen ausscheidenden Gerhard Jahn ab.